Montag, 30. Juni 2014

Endlich Schnurrlaub - Christiane Lind

Endlich Schnurrlaub
Katzen auf Reisen
Christiane Lind
rororo, 223 Seiten
ISBN: 3499268337


Acht „fabel“hafte Katzengeschichten

In allen acht Geschichten dieser Anthologie geht es um Katzen, die eine Reise unternehmen, von zuhause ausbüxen oder auf der Straße leben, aus welchen Gründen auch immer.
Die Erzählungen handeln von ganz unterschiedlichen Situationen und Katzen-Charakteren:

  • Hopes long way home
    ist die Geschichte einer Katze, die, nach dem Umzug ihrer Familie, durch ganz Australien wandert, um nach Hause zurück und zu ihrem Bruder zu gelangen. Unterwegs macht sie viele, teilweise recht außergewöhnliche Bekanntschaften und gerät in so manch gefährliches Abenteuer. Letztendlich wächst sie an ihren Erfahrungen.

  • Ick bin een Berliner
    erzählt von einem Kater, der von Berlin in ein Tierheim nach Braunschweig versetzt wird und sich sämtlichen Vermittlungsversuchen gegenüber resistent zeigt. Aus Sehnsucht nach seiner alten Heimat  findet er einen Weg, nach Berlin zurückzukehren. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

  • Ein Zuhause für Struppi
    schildert das Schicksal eines armen, hungrigen Straßenkätzchens auf Madeira, das doch noch sein Glück findet. In dieser Geschichte erfährt man mehr über die Möglichkeit einer Flugpatenschaft für Tiere und über das großartige Engagement entsprechender Tierschutzorganisationen.

  • In Trims Märchen
    geht es um eine Katzenfamilie und um eine märchenhafte Gutenachtgeschichte, die viel Wahres enthält und von einer großen Liebe erzählt. Genau genommen ist es eine historische Erzählung.

  • Linus Langnase, Ausbrecherkönig
    ist ein neugieriger Kater, der alle Möglichkeiten und jede offene Türe nutzt, um kleine und große Abenteuer zu erleben und mehr über die Welt draußen zu erfahren. Zusammen mit seinen Menschen muss er eine Möglichkeit finden, seinen Freiheitsdrang und Frauchens Wunsch nach Sicherheit unter einen Hut zu bringen.

  • Das Abenteuer seines Lebens
    Hier stellt ein verwöhnter Kater fest, dass Bequemlichkeit und Wohlstand nicht alles sind in einem Katzenleben. Er blickt über den Rand seiner Futterschüssel hinaus und macht sich auf die Suche nach einem geliebten Menschen.

  • Ich und die Landeier
    schildert Kätzchen Mimis Erlebnisse, als diese von ihrer Familie, für die Dauer der Sommerferien, aufs Land geschickt wird und sich dort gegen zwei ziemliche Macho-Kater durchsetzen muss. Letztendlich kann sie Hilfe für eine Artgenossin herbeiholen und wird Patin. Sie stellt fest, dass das Leben auf dem Lande gar nicht so schlecht ist.

  • In Coming home
    letztendlich macht die Katze Cookie eine lange Reise, als sie auf der Straße von einer Tramperin mitgenommen wird und dieser auf Umwegen zu Familienglück verhilft.
Nach „Weihnachtspunsch und Weihnachtskater“ ist dies nun die zweite Kurzgeschichtensammlung der Autorin, in der es um Katzen geht. Standen im ersten Buch noch ihre eigenen Lieblinge für die vierbeinigen Helden Pate, so hat Christiane Lind diesmal wahre Ereignisse und Zeitungsberichte über abenteuerliche Katzenschicksale hergenommen, um eigene Geschichten darum zu schreiben. So gesehen hat jede Story einen wahren Kern. Ich empfehle, die Geschichten wirklich in der Reihenfolge zu lesen, in der sie im Buch erscheinen, denn zwischendurch gibt es immer kleine Hinweise oder es fallen Bemerkungen, die sich auf die vorherigen Ereignisse beziehen. Die Geschichten sind durchweg warmherzig und fesselnd geschrieben, und meist ist auch eine gute Portion Humor mit dabei. Außerdem bestechen alle Erzählungen durch sehr viel Feingefühl, den vierbeinigen Protagonisten gegenüber und sind eine gelungene Mischung aus Realität und Fiktion. Schon das Foto auf dem Buchcover ist hinreißend und strahlt Wärme und Sommerfeeling aus. Man bekommt richtig Lust, im Gedanken auf Reisen zu gehen und die schnurrenden Pelzträger zu begleiten.

Eine Anthologie mit acht Katzengeschichten, von denen eine bezaubernder ist als die andere.


Sonntag, 29. Juni 2014

Sommer der Träume - Charlotte Baumann

Sommer der Träume
Charlotte Baumann
dotbooks
ISBN 
eBook 978-3-95520-542-3


Michaela, Anfang 50,  ist zufrieden mit ihrem Leben. Mit Rolf führt sie eine glückliche Ehe, ihre drei Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, und die Gärtnerei, die das Ehepaar führt, läuft zufriedenstellend.  Als Michaela die Nachricht erhält, dass ihr Mann einen tödlichen Unfall hatte und weiterhin erfährt, dass Rolf sie betrogen hat, ist ihr harmonisches Leben jäh zerstört. Dazu kommen bald finanzielle Probleme, denn Rolf hat ihr jede Menge Schulden hinterlassen, und Michaela sieht sich gezwungen, ihr Elternhaus und die Gärtnerei zu verkaufen.
Eine glückliche Fügung des Schicksals will es, dass sie unverhofft von einer Tante ein Anwesen auf Elba erbt, mit der Bedingung, dass der Besitz nicht verkauft werden darf. So bietet sich für Michaela eine Chance für einen Neuanfang. Auf der Insel erwartet sie nicht nur eine wunderschöne Villa, mit einem traumhaften Gründstück, sie fühlt sich auch schnell heimisch, schmiedet Zukunftspläne und kann freundschaftliche Kontakte zu sympathischen Einwohnern knüpfen. Und doch ist auch hier nicht alles eitel Sonnenschein.

Die gefällige Schreibweise und die größtenteils leichte, heitere Grundstimmung machen diesen Roman zu einem Lesevergnügen. Man kommt so richtig schön ins Träumen, denn das Ambiente auf Elba ist wunderbar beschrieben, und mit Michaela hat die Geschichte eine sehr sympathische Protagonistin. So gesehen ist es die ideale Lektüre für die Ferienzeit. Bei der Geschichte kann man prima abschalten und die Seele baumeln lassen. Aber auch für Spannung ist ausreichend gesorgt, und es gibt durchaus einige sehr tragische Momente.
Leider ist der Roman nicht sehr lang, so dass auf relativ wenigen Seiten sehr viele Ereignisse, in geraffter Form, untergebracht werden mussten. Aus diesem Grund gibt es auch einige ziemlich große Zeitsprünge, die manchmal etwas irritieren. Außerdem war für mein Empfinden von allem etwas zu viel geboten, so nach dem Prinzip, auf jedes Töpfchen findet sich auch ein Deckelchen. Mich hat die Geschichte ein wenig an das Kartenspiel „Schwarzer Peter“ erinnert, wo aus allen Karten des Spiels passende Paare gebildet werden müssen und am Ende nur eine Karte, nämlich der schwarze Peter, übrig bleibt. So ähnlich war es auch im Roman, und einen „schwarzen Peter“ gibt es da natürlich auch! Trotz meines Eindrucks, dass sich hier alles ein wenig zu perfekt gefügt hat und schwerwiegende Probleme allzu leicht weggesteckt wurden, hat mir, mit kleinen Abstrichen, die Story über Michaela und ihre liebenswerte Familie durchaus gut gefallen.


Das Rezensionsexemplar wurde mir von dotbooks, in Kooperation mit Blogg-dein-Buch zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank.

Der Roman ist in verschiedenen eBook-Formaten erhältlich und kann hier gekauft werden: Klick.




Freitag, 27. Juni 2014

Harzblut - Ilka Stitz

Harzblut
Ilka Stitz
Grafit Verlag, 512 Seiten
ISBN-10: 3894256176
ISBN-13: 978-3894256173
1493:  Federico Manzoni ist im Auftrag der Stadt Venedig als Erzsucher unterwegs. Seine Reise führt ihn häufig in den Harz, wo die begehrten und für die Glasherstellung unerlässlichen Rohstoffe Mangan und Kobalt zu finden ist. Gerne macht er während seiner Aufenthalte in Deutschland bei einem befreundeten Ehepaar in Elbingerode Zwischenstation. Paul und Anna Barth betreiben dort den Gasthof zum Bären.
Diesmal fällt es Federico schwer, die Reise anzutreten, denn das Handelshaus der Manzonis, unter Verwaltung seines Bruders Carlo, wo Luca, der Sohn der Barths, das Kaufmannsgewerbe erlernt, steht vor dem Bankrott. Ausgerechnet in die Hände des verhassten Konkurrenten Pertuzzi ist der Schuldschein geraten. Eine schwere Erkrankung fesselt Carlo ans Bett, und nur ungern lässt Federico die Familie in dieser ungewissen Situation zurück, aber er ist dem Rat der Zehn verpflichtet. Im Harz angekommen, erfährt er die nächste Schreckensnachricht. Anna ist verzweifelt, denn ihr Mann Paul ist bereits vor Monaten spurlos verschwunden. Auch Luca muss kurz darauf Venedig fluchtartig verlassen, denn es lastet eine schwerwiegende Anklage auf ihm. Auf seiner Reise in die Heimat begegnet er einer ungewöhnlichen Frau, der kleinwüchsigen Lina und schließt sich mit ihr für den weiteren Weg in den Harz zusammen.
Die Gerüchteküche brodelt, nicht nur im Harz, sondern auch in Venedig, und so manche üble Nachrede wird den Betroffenen fast zum Verhängnis.

Der Roman besteht aus mehreren Handlungsfäden, die parallel, teilweise mit kleinen zeitlichen Überschneidungen, nebeneinander herlaufen. Jedes Kapitel ist mit dem Namen des jeweiligen Protagonisten überschrieben, um den es gerade hauptsächlich
geht und mit dem aktuellen Handlungsort. Das ist wichtig, da sich die gedankliche Reise von Venedig bis nach Deutschland, in den Harz, erstreckt. So erfährt man abwechselnd den Fortgang der Geschichte aus der Sicht von Anna, Federico, Luca und Lina. Langsam aber stetig baut sich die Spannung immer weiter auf. Da fast jedes Kapitel am Ende einen kleinen Cliffhanger hat, kann man gar nicht anders, als von Abschnitt zu Abschnitt zu eilen, um möglichst bald den Fortgang der Geschichte und mehr zu den jeweiligen Schicksalen zu erfahren.
„Harzblut“ ist ein vielschichtiger und fesselnder Roman, der die realen Verhältnisse der damaligen Zeit sehr lebendig wiedergibt und viele Personen einbindet, die es wirklich gegeben hat. Wer sich zu den historischen Hintergründen, auf welche die Autorin bereits im Buch in einem Nachwort hinweist, noch ausführlicher informieren möchte, dem empfehle ich, die Homepage von Ilka Stitz zu besuchen, denn dort findet man nicht nur jede Menge Wissenswertes, über Venedig und auch über den Harz, sondern daneben reichlich Bildmaterial, mit dem man die eigenen Vorstellungen von den Schauplätzen sehr plastisch ergänzen kann.
Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht mehr erzählen, um nichts vorweg zu nehmen.

Nur soviel sei verraten: „Harzblut“ ist ein richtig guter, unterhaltsamer und spannender Schmöker, der das Ende des 15. Jahrhunderts lebendig werden lässt und mit einigen Überraschungen, erstaunlichen Entwicklungen und unvorhergesehenen Wendungen aufwarten kann.


Mittwoch, 25. Juni 2014

Mein Sommer am See - Emylia Hall



Eines Tages erhält Beth ein Päckchen. Darin befindet sich ein Fotoalbum, das ihre Mutter Marika zusammengestellt hat, gefüllt mit alten Bildern und Erinnerungen. Nach anfänglichem Sträuben, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen, lässt sich Beth dann doch auf das Buch ein. Während sie von Seite zu Seite blättert, kommen die Erinnerungen an vergangene Sommer in Ungarn wieder hoch, mit vielen negativen Empfindungen, aber auch mit einer Fülle an schönen, positiven Gedanken.

Je mehr man über die Familiensituation erfährt, umso mehr wundert man sich, wie es überhaupt zu einer Verbindung von Erzsébet’s Eltern kam. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein: Marika, die temperamentvolle, manchmal ein wenig chaotische Ungarin und David, der kühle, sachliche und besonnene Engländer. Nach der Trennung ihrer Eltern verbringt Erzsébet jedes Jahr einen Teil ihrer Sommerferien bei ihrer Mutter in Ungarn. Seit ihrer Rückkehr in die alte Heimat lebt Marika dort mit dem Maler Zoldan zusammen. Die Villa Serena wird für Erzsi zur zweiten Heimat, zu einem ganz besonderen und faszinierenden Ort. Hier erlebt sie die Leichtigkeit und Unbeschwertheit ungarischer Sommertage.
Während ihres letzten Sommers in Ungarn, als Erzsi gerade 16 Jahre alt und voller Hoffnungen und Pläne war, geschah etwas, das einen Schock bei dem jungen Mädchen ausgelöst hat und nach dem sie nicht mehr dieselbe war. Erzsi nennt sich seitdem Beth und hat ihr Herz gegen Gefühle verhärtet. Dies kann ich ein Stückweit nachvollziehen, nachdem ich nun ihre ganze Geschichte gelesen habe, aber Erfahrungen wie die hier geschilderten machen viele Menschen in ihrem Leben, und ich kann auch gut verstehen, dass sich danach Enttäuschung und Misstrauen breit macht, aber sein Herz derartig zu verschließen und alle Kontakte abzubrechen, das finde ich schon sehr extrem. Da gab es ja in Ungarn auch noch  Tamás, Erzsis erste große Liebe...

Beth’s Verhältnis zum Vater in der Gegenwart wirkt angespannt, obwohl man bei Rückblicken erfährt, dass die beiden eine intensive Bindung hatten. Die Art, wie sie David abkanzelt und wegschickt, als er sie in London besuchen kommt, um ihr das Päckchen aus Ungarn zu bringen, brachte der Protagonistin nicht gerade Sympathiepunkte von mir ein.
Sie blieb mir bis zu einem gewissen Grad fremd und unzugänglich. Nach dem Entschluss, sich das Buch der Sommer doch anzusehen, wirkt sie wiederum sehr verletzlich und einsam.

Der Roman lebt nicht von einer fesselnden Handlung, sondern seine wahre Stärke ist die Sprache, in der die fast magische Atmosphäre vergangener Sommer beschrieben wird.
Man spürt fast die Luft flirren und die Sonnenwärme auf der Haut.
Die Erzählerin spielt mit Worten, fängt Stimmungen und Atmosphäre ein.
Erzsis Besuche in Ungarn sind sehr stimmungsvoll und detailreich beschrieben, wenn auch manchmal fast ein wenig zu ausschweifend.
Ergänzend zur Geschichte findet man im Anhang des Buches noch ein Interview mit der Autorin und ein paar Rezepte von ungarischen Gerichten, die Erzsi in der Villa Serena serviert bekam.
Coverbild und Buchtitel finde ich ein wenig irreführend, denn man gewinnt den Eindruck, dass sich die Handlung größtenteils am Balaton abspielen würde, dem ist aber nicht so. Es gibt nur zwei Besuche am Plattensee, und beide stehen nicht gerade unter einem guten Stern.
Der Originaltitel „The Book of Summers“ trifft es dagegen sehr gut.

Alles in allem ist der Roman eine schöne Sommerlektüre, für mich mit Abstrichen, weil mich das Verhalten der Protagonisten doch zeitweilig sehr irritiert hat.

 mit Tendenz zu



Samstag, 21. Juni 2014

Das geheime Bild - Eliza Graham

Das geheime Bild
Eliza Graham
Originaltitel: "The History Room"
blanvalet, 383 Seiten
ISBN: 9783442378487
Nach einer schweren Ehekrise und dem Tod ihrer Mutter kehrt Meredith Cordingley als Lehrerin nach Letchford zurück. Der englische Landsitz beherbergt ein Internat, welches von Merediths Vater geleitet wird. Hier möchte sie zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn auf Letchford geschehen seltsame Dinge, und Erinnerungen an die Vergangenheit kommen wieder zutage. Damals, als sie noch Kinder waren, beschädigten Mery und ihre Schwester Clara ein Wandgemälde und entdeckten, dass darunter ein weiteres Bild verborgen war. Meredith erinnert sich, dass ihre Eltern damals außer sich waren. Nun ist es an der Zeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Größtenteils ist der Roman aus Merediths Sicht, in der Ich-Form geschrieben, wobei sich in der zweiten Hälfte auch Kapitel aus dem Blickwinkel anderer Personen einfügen. Bis auf eine Reise und diverse Rückblicke spielt sich die Handlung auf Letchford ab. Ich habe eine Zeitlang gebraucht, mit den Charakteren „warm“ zu werden, denn selbst Meredith, die Hauptperson, wirkt zu Beginn sehr kühl. Wenn man mehr über sie und die Probleme in ihrer Ehe erfährt, kann man sie jedoch durchaus verstehen und ihre Gedanken nachvollziehen. Trotz eigener Sorgen und eines Gefühls der Unzulänglichkeit, das sie ständig begleitet, fügt sie sich nahtlos in den Internatsbetrieb ein und wird ihrem Vater zusehends zu einer großen Stütze, denn es gibt einige Vorkommnisse, die an den Nerven aller Beteiligten zerren. Wo die Ursache für die unerfreulichen Ereignisse liegt, war relativ schnell klar, nur das „Wieso“ bleibt lange ein Rätsel. Hat man einmal den Zugang zur Geschichte gefunden, liest sich der Roman angenehm, jedoch fehlte mir zeitweilig die Spannung. Die knapp 400 Seiten plätschern längere Zeit ohne größere Höhen und Tiefen dahin, und die Geduld des Lesers wird ziemlich auf die Probe gestellt. Aufs Ende zu ging es mir dann etwas zu extrem hin und her, was die verwandtschaftlichen Zusammenhänge betrifft. Das war für mein Empfinden nicht immer glaubwürdig. Auch der Schluss konnte mich nicht wirklich zufriedenstellen, denn er bleibt in gewissem Sinn offen, und trotzdem sieht es nicht danach aus, als würde es eine Fortsetzung geben.
Für mich war das Buch ein netter Zeitvertreib, jedoch ohne mich stärker zu berühren. Es ist kein Roman, der mir länger im Gedächtnis haften bleibt.