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Sonntag, 25. November 2018

Merry Christmas! von "Moments by Langenscheidt"


In einer Woche beginnt schon die Adventszeit, und vielleicht seid ihr noch auf der Suche nach einem Adventskalender, der mal ein wenig anders ist als die herkömmlichen mit kleinen Bildern oder Süßigkeiten hinter den Türchen.
Ich war spontan begeistert, als ich den Postkarten-Adventskalender von Moments by Langenscheidt gesehen habe.  

Sonntag, 6. Januar 2013

Christmas Stories - Paul Auster, Truman Capote, John Updike




Folgende Kurzgeschichten sind enthalten:
  • Paul Auster: Auggie Wren’s Christmas Story
  • Truman Capote: A Christmas Memory
  • John Updike: The Carol Sing

Dieses interaktive Hörbuch ist nach dem Prinzip  „Hören“, „Lesen“, „Lernen“ aufgebaut. Die Art und Weise, wie man die drei enthaltenen weihnachtlichen Kurzgeschichten von Paul Auster, Truman Capote und John Updike nahe gebracht bekommt, ist interessant, zweckmäßig und anregend zugleich. Hier hat der Verlag alles dafür getan, dem Leser bzw. Hörer das Lernen der englischen Sprache schmackhaft und leicht zu machen. In der schön gestalteten, stabilen Box befinden sich eine Audio-CD, ein Textbuch und eine CD-ROM. Auf allen drei Medien werden die gleichen Geschichten erzählt und dem Leser bzw. Hörer auf ganz unterschiedliche Weise nahe gebracht. Das Büchlein enthält die englischen Originaltexte in gedruckter Form, in der Fußzeile jeweils mit den Erklärungen und Übersetzungen schwieriger Wörter oder Redewendungen ergänzt. Auf der Audio-CD werden die Geschichten klar und präzise von einem Sprecher vorgetragen, so dass man sich bequem zurücklehnen und der Handlung lauschen kann.
Eine tolle Sache ist die CD-ROM. Mit diesem Programm lässt sich wirklich ganz hervorragend arbeiten. Der Text wird vom Sprecher gelesen, und hier kann man die Sprechgeschwindigkeit stufenlos langsamer oder auch schneller stellen, indem man am unteren Bildschirmrand einen Zeiger verschiebt. So kann man der Handlung auch gut folgen, wenn man ein wenig aus der Übung ist, indem man sich die Geschichte erst einmal in gemäßigtem Tempo vorlesen lässt. Das Gesprochene kann man gleichzeitig auf dem Bildschirm mitlesen. Ein im Text mitlaufender blauer Balken zeigt stets an, wo man sich gerade befindet. Auch hier sind die schwierigen Vokabeln markiert, und sobald man mit dem Cursor auf eines dieser Wörter zeigt, wird die deutsche Übersetzung eingeblendet. Zusätzlich hat man mit der CD-ROM die Möglichkeit, Lesezeichen im Text zu setzen und eigene Notizen einzufügen, was eine gute Sache ist, denn so kann man selbst ganz individuell die Übersetzungen unbekannter Wörter sowie Erklärungen und sonstige Anmerkungen ergänzen.
So macht das Lernen einer Sprache richtig Spaß, denn die gewählten literarischen Texte sind zeitgemäß, spannend, vergnüglich und hier, gerade für Weihnachten, auch ein wenig besinnlich.


Wer auch nach der Weihnachtszeit weitere interaktive Hörbücher genießen und sich damit fortbilden möchte, sollte sich einmal auf der Seite des Verlags Ditigal Publishing umsehen.
Hier findet man noch mehr spannende und gut durchdachte Möglichkeiten in unterschiedlichen  Schwierigkeitsstufen. So kann man sein eigenes Lernprogramm ganz individuell gestalten, was übrigens nicht nur für Englisch möglich ist. Auch für Französisch, Spanisch und Italienisch stehen zahlreiche Medien zur Verfügung.
Hier: können die "Christmas Stories"  und weitere interaktive Hörbücher direkt bezogen werden:

Vielen Dank an Digital Publishing und Blogg dein Buch für die Überlassung des interaktiven Hörbuchs zur Rezension. 

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Where the Broken Heart Still Beats - Carolyn Meyer



Die Autorin erzählt in diesem Jugendbuch die Geschichte der Cynthia Ann Parker, die als Kind von Comanchen geraubt wurde und 25 Jahre bei den Indianern lebte. Ihr Mann war der große Krieger und Häuptling Peta Nocona, und sie hatten gemeinsam drei Kinder. Ihr ältester Sohn wird später als Quanah Parker bekannt, der letzte kämpferische Comanchenhäuptling. Das Heranwachsen ihrer Söhne und Quanahs Entwicklung zum Krieger hat Naduah, wie Cynthia Ann von den Comanchen genannt wurde, nicht mehr miterleben können, denn sie wurde, nach fast 25 Jahren beim indianischen Volk, von Texas Rangers gefangen genommen und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Topsannah, gegen ihren Willen, zu ihren weißen Verwandten zurückgebracht. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Mann und ihren Söhnen gab ihr die Kraft und den Mut, weiterzuleben. Ihre Bitten, sie wieder zurück zu ihrer indianischen Familie zu lassen, wurden nicht erhört. Als ihre kleine Tochter an einem Fieber starb, verlor auch Cynthia Ann ihren Lebenswillen, denn ihr war sicher zu diesem Zeitpunkt klar, dass sie ihr indianisches Volk nie wieder sehen würde. Sie starb wenig später an gebrochenem Herzen.

Die wenigen Fakten, die über Cynthia Ann Parker und ihr Leben bekannt sind, wurden von der Autorin in eine fesselnde und informative Geschichte integriert. Die Erzählung beginnt mit Naduahs Gefangennahme durch einen Trupp Texas Rangers und endet mit ihrem Tod. Ihre Zeit bei der Familie Parker wird aus zwei Blickwinkeln geschildert. Da sind einerseits ihre eigenen Erinnerungen und Gedanken. Sie kann nicht verstehen, wieso sie nun bei den Weißen leben soll, wo sie immer wieder auf Unverständnis, Misstrauen und Ablehnung stößt. Mehrere Fluchtversuche scheitern, und der Sezessionskrieg wird ihr als Argument genannt, dass es unter den gegebenen Umständen unmöglich sei, Kontakt zu ihrem Mann und den Söhnen aufzunehmen.
Die Einzige, die ihr Verständnis entgegenbringt, ist ihre Cousine Lucy. Ihr vertraut sie Dinge an, die sie vor dem Rest der Familie geheim hält. Lucy macht sich Gedanken um Cynthia Ann und kann auch in gewisser Weise deren Sehnsucht nach ihrer indianischen Familie nachvollziehen. Ihre Eindrücke und Sorgen hält sie in einem Tagebuch fest.
Carolyn Meyer zeigt in diesem beeindruckenden Roman Verständnis für beide Seiten. Nach Meinung der Familie Parker und der benachbarten Siedler hat Cynthia Ann Schlimmes bei den Indianern erlebt. Als sie in jungen Jahren verschleppt wurde, kamen dabei ihre Eltern ums Leben. Insofern ist es auch verständlich, dass die Parkers der Überzeugung waren, Cynthia gerettet zu haben. Andererseits hatte diese als Naduah bei den Comanchen ein völlig anderes Leben geführt, das es ihr unmöglich machte, sich bei den Weißen wieder einzugliedern, geschweige denn wohlzufühlen. Die Diskrepanz war einfach zu groß.
Lucys Schilderungen und Cynthia Anns Erinnerungen, an ihr Leben als Naduah, vermitteln einen starken Eindruck von Leben und Denken der damaligen Zeit.