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Sonntag, 2. Oktober 2022

Die Homer-Preisträger für den besten historischen Roman 2021

Gestern fand die Homer-Preisverleihung für den besten historischen Roman 2021 statt. 


Und das sind die Sieger!

 



  • Gold: Eisflut 1784 - Marco Hasenkopf
    Kurzbeschreibung: Ein faszinierender Kriminalroman inmitten der größten Naturkatastrophe der frühen Neuzeit. Cöln 1784: Mitten im härtesten Winter seit Menschengedenken geht ein Serienmörder in der Stadt um. Amtmann Henrik Venray und die eigenwillige Apothekerwitwe Anna-Maria Scheidt begeben sich auf die Jagd nach ihm und müssen nicht nur gegen eine Bestie in Menschengestalt, sondern auch gegen Kälte und Hunger kämpfen. Zu allem Überfluss droht eine Schmelzwasserflut von unvorstellbarem Ausmaß über Cöln und das Rheinland hereinzubrechen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

  • Silber: Krone des Himmels - Juliane Stadler
    "Krone des Himmels" habe ich als Hörbuch gehört und war so begeistert, dass wenig später auch das gebundene Buch bei mir eingezogen ist. 
    Kurzbeschreibung: Die Gewalt der Kreuzzüge und die Macht der Liebe

    Nach verheerenden Schlachten fällt Ende des 12. Jahrhunderts der größte Teil des Königreichs Jerusalem zurück an die Sarazenen. Barbarossa und Löwenherz führen ihre Heere daraufhin gen Akkon, das Tor zum Heiligen Land. In der Hoffnung, von einer schweren Sünde losgesprochen zu werden, begibt sich auch die junge Aveline auf den dritten Kreuzzug.

    Die Umstände zwingen sie, sich als Bogenschütze Avery auszugeben und sich unerkannt dem Heer Barbarossas anzuschließen. Nachdem sie im Gefecht verletzt wird, vertraut sie sich dem Wundarzt Étienne an, der wie sie eine schwere Bürde trägt und um Gerechtigkeit und Anerkennung ringt. Zusammen finden sie Trost, aber schon bald müssen sie erkennen, dass ihr schlimmster Feind nicht unter den Sarazenen, sondern in den eigenen Reihen lauert …

  • Bronze: Sie nannten ihn Cid - Mac P. Lorne
    Kurzbeschreibung: Spanien im Mittelalter, zwischen 1058 und 1099:
    Schon früh verdient sich der junge Rodrigo Diaz de Vivar, den sie später ehrfürchtig »El Cid« nennen werden, den Beinamen »Der Kämpfer«, denn keiner kann ihn im ritterlichen Zweikampf besiegen.
    Doch für den erwachsenen Mann hält das Schicksal Wechselvolles bereit: Sein König, Sancho II. von Kastilien, wird von der eigenen Schwester ermordet. Rodrigo findet zwar in Jimena die Liebe seines Lebens, doch ahnt er nicht, dass sie ihn im Auftrag des neuen Königs ausspionieren soll. Als er auch noch aus dem Königreich Kastilien verbannt und von seiner Familie getrennt wird, errichtet Rodrigo mithilfe maurischer Verbündeter ein eigenständiges Heerfürstentum im Osten Spaniens.
    Doch dann landet eine gewaltige muslimische Streitmacht aus Nordafrika in Spanien und für El Cid naht die Schlacht um Valencia, die ihn endgültig zur Legende machen wird.

Ich gratuliere den Gewinnern ganz herzlich. 

Es gab 12 Nominierte. Einige der Bücher habe ich bereits gelesen und fand sie großartig. Meine Rezension dazu habe ich jeweils beim Titel verlinkt:

Die Pfeiler der Gerechtigkeit – Johanna von Wild, Gmeiner

Die Aschenbrennerin – Birgit Hermann, Emons

Die Mission des Kreuzritters – Ulf Schiewe, Bastei Lübbe

Die Rache des Lombarden – Petra Schier, rororo

Die Totenärztin: Goldene Rache – Rene Anour, rororo

Die Totenärztin: Wiener Blut – René Anour, rororo

Eisflut 1784 – Marco Hasenknopf, Emons

In den Klauen der Macht – Ana Pawlik, Bucher

Krone des Himmels – Juliane Stadtler, Piper

Sie nannten ihn Cid – Mac P. Lorne, Droemer

Träume von Freiheit – Ferner Horizont – Silke Böschen, Gmeiner

Verrat in Colonia – Maria W. Peter, Piper

Montag, 25. November 2019

Homer Literaturpreis 2019

Am vergangenen Samstag wurden die Gewinner für den 
bekanntgegeben. Von über 80 Einreichungen historischer Romane, die im letzten Jahr erschienen sind, schafften es 13 auf die Shortlist. 
Der Goldene Homer für den besten historischen Roman 2018 ging an Eva Völler mit "Tulpengold". 
Ich gratuliere Eva Völler ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg.


Hier passt ja der Titel sogar ganz wunderbar. 😍
Ich habe das Buch gelesen, und auch für mich persönlich war dieser Roman ein Jahreshighlight 2018.
Hier geht es zu meiner Rezension für Tulpengold.




Der zweite Platz mit dem Silbernen Homer ging an Susanne Goga für ihren historischen Krimi "Nachts am Askanischen Platz".
Ich habe zwar schon einige Bücher der Autorin gelesen, diesen jedoch noch nicht, was sich aber sicher ändern wird. 😉



Platz 3 mit dem Bronzenen Homer ging an Petra Durst-Benning mit dem ersten Band ihrer Reihe "Die Fotografin".
Auch dieses Buch habe ich mit Begeisterung gelesen und verlinke euch hier meine Rezension:

Auch an Susanne Goga und Petra Durst-Benning gehen meine herzlichsten Glückwünsche!

Was mir besonders aufgefallen ist: Der Homer für die besten historischen Romane 2018 ist diesmal durch und durch weiblich. Schon in der Shortlist überwiegen eindeutig die Autorinnen, und die drei besten Histos des letzten Jahres wurden alle von Frauen geschrieben.

Viele haben sich in letzter Zeit über den Autorenschuber der SZ geärgert, der unter dem Titel "Soulmates" erschienen ist und eine Sammlung von zehn Büchern aus der Weltliteratur enthält. "Großartige Geschichten großer Autoren", wie es heißt, "Eine starke Sammlung für Männer". 

Die Homer Preisverleihung zeigt, dass auch Frauen großartige Geschichten schreiben und dass diese durchaus auch von Männern gelesen und geschätzt werden.