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Sonntag, 31. Mai 2020

Christine Bernard / Das Mädchen aus einer anderen Welt - Michael E. Vieten




Klappentext:
Sie kommen in der Nacht und stehlen Menschen.
Lina hat einen von ihnen getötet.
Sie werden ihn rächen.
Nun ist Lina allein und nirgendwo sicher.

Ein verängstigtes Mädchen, ihr wirres Mordgeständnis, viel Blut, aber keine Spur von der Leiche. Die Beamten der Trierer Kriminalpolizei ermitteln bis an den Rand des Vorstellbaren. Als sie ein grausames Netzwerk aufdecken, blicken sie in einen Abgrund und erkennen die Grenzen ihrer eigenen Macht.
Kommissarin Christine Bernards neuer Fall führt sie in eine fremde Welt und rüttelt an ihren persönlichen Überzeugungen.


Donnerstag, 28. Juni 2018

Die Legende vom bösen Wolf - Michael E. Vieten

Christine Bernards vierter Fall
Christine Bernard
Die Legende vom bösen Wolf
Michael E. Vieten
acabus
ISBN: 978-3862825660



Klappentext:
Von der Angst und der Gier. Eine junge Kommissarin ermittelt unter Lämmern und Wölfen.
Ein feuchtkalter Morgen im Nebel. Menschliche Überreste in einem Wolfsgehege. Sind die Wölfe blutrünstige Killer oder ist alles nur Mythos und diese brillanten Jäger und nächsten Verwandten unserer liebsten Haustiere sind harmlos?
Eine zweite Leiche mit Fraßspuren wird im Hunsrücker Hochwald gefunden. Ist der über Jahrhunderte gefürchtete Angstgegner des Menschen wieder da und streift bereits auf der Suche nach Beute durch unsere Wälder? Ist er eine Gefahr oder ist der Mensch selbst des Menschen Wolf?
Die Trierer Kommissarin Christine Bernard ermittelt und stößt auf ihrer Suche nach dem Mörder auf ein Umfeld voller Vorbehalte, Mythen und Legenden.

Samstag, 30. September 2017

Der unsichtbare Feind - Michael E. Vieten


Klappentext:
Sind es Terroristen, die das Leben der jungen Trierer Kommissarin mit hinterhältigen Cyberattacken bedrohen? Oder steckt ein Geheimdienst dahinter? Christine Bernard erhält Personenschutz. Plötzlich zieht das Landeskriminalamt die Ermittlungen an sich und sperrt ihre Ermittlungsakten. Computerspezialisten werden abgezogen. Beweismittel verschwinden. Wem kann Christine noch vertrauen? Wer ist dieser scheinbar übermächtige Gegner, und wo befindet er sich? 

Ein Cyberkrimi über einen Kampf mit ungleichen Waffen im Zeitalter der Digitalisierung. Aktuell, verstörend, hochspannend.

Samstag, 18. Juni 2016

Das Eisrosenkind - Michael E. Vieten


Eigentlich hat Kommissarin Christine Bernard frei und genießt gerade eine Aufführung des Sinfonie-Orchesters aus dem Saarland in der Europahalle Trier, als sie direkt aus dem Konzertsaal geholt und zu einem Fall gerufen wird. Die achtjährige Rosalia Lemke wird vermisst, und Christine muss die verzweifelte, allein erziehende Mutter befragen.
Am nächsten Morgen wird am Moselufer die gefrorene Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Der Gedanke liegt nahe, dass es sich um die vermisste Rosalia handelt. Auf Kommissarin Bernard und ihre Kollegen wartet ein schwieriger Fall, der mit aufwändigen Ermittlungen einher geht und dabei fast aussichtslos scheint, denn die Beweislage ist dünn.

Dies ist schon der zweite Fall für Kommissarin Christine Bernard, denn bereits vor einem Jahr wurde Michael E. Vietens erster Band mit dem Titel „Der Fall Siebenschön“ veröffentlicht. Für mich war es ein erstes Kennenlernen der Romane dieses Autors.
Michael E. Vieten beschreibt alle Charaktere sehr plastisch und ausführlich, so dass man sich schnell ein gutes Bild machen kann. Die Hauptperson, Christine Bernard, war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn sie vereint in sich die ideale Mischung aus Scharfsinn, Hartnäckigkeit, wenn sie eine Spur verfolgt und Sensibilität. Die junge Kommissarin muss einiges aushalten. Der Krimi gibt gute Einblicke in die Polizeiarbeit und die kriminalistischen Ermittlungen, und die Schilderungen erscheinen dabei alle sehr realistisch. Die Handlung wirkte auf mich glaubwürdig, nicht reißerisch, obwohl manche Ereignisse und Situationen durchaus etwas Bizarres haben. Aber derartige Erfahrungen gehören wohl auch wirklich zum realen Alltag der Kriminalpolizei.
Für das, was sie hier erlebt und zu sehen bekommt, braucht Kommissarin Bernard starke Nerven. Die hat sie auch, und doch ist sie nicht abgebrüht, sondern fühlt sehr stark mit den Opfern und ihren Hinterbliebenen mit und schämt sich auch ihrer Tränen nicht. Gerade dieses Menschliche in so einem harten Beruf macht die junge Frau so liebenswert.
Auch wenn Christine Bernard sehr schnell einen Verdacht hat und sich mit einer gewissen Sturheit in die Ermittlungen verbeißt, war für mich nicht absehbar, wie die Geschichte endet. Zwar gab es auch Momente, wo ich die Kommissarin gerne mal aufgerüttelt hätte, weil sie sich, für den Leser offensichtlich, in eine Sache verrannt hatte und nicht sah, nicht sehen WOLLTE, dass dies unweigerlich in eine Sackgasse führt.

Faszinierend fand ich auch das im Buch erwähnte Schicksal der kleinen Rosalia Lombardo aus dem Jahr 1920, von dem die Kommissarin erfährt. Den Namen „Rosalia“ für das vermisste Mädchen hat der Autor sicher nicht zufällig, sondern ganz bewusst und in Anlehnung an diese Geschichte gewählt. Mir ging dieser Krimi ganz besonders unter die Haut, nicht zuletzt, weil es hier um Kinder geht. Da mich dieses Buch von Michael E. Vieten absolut mitgerissen und überzeugt hat, werde ich mir auf jeden Fall auch den ersten Band besorgen.