Samstag, 12. Oktober 2013

Letzte Rettung für Gan - Uwe Buß


Die Gan-Trilogie von Uwe Buß
3. Letzte Rettung für Gan

Klappentext:

Das Land Gan und damit die ganze Welt sind in Gefahr. Die ersten Auswirkungen sind bereits auf der Erde zu spüren: extreme Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen. So reisen die Amulettträger nach Gan, um gegen die böse Macht, die hinter den bisherigen Bedrohungen der verborgenen Welt stand, zu kämpfen. Nach einer abenteuerlichen Reise kommt es zur Begegnung mit einer finsteren Kreatur. Die Lage der Amulettträger scheint aussichtslos. Kann das Gute am Ende dennoch siegen?

Mein Eindruck:
Überall auf der Erde kommt es verstärkt zu Naturkatastrophen. Finn macht sich große Sorgen und befürchtet, dass dies alles die Auswirkungen eines Unheils sind, welches in dem geheimnisvollen Land Gan  seinen Ursprung hat. Er versucht, Kontakt mit den anderen drei Amulettträgern aufzunehmen und reist nach Gan. Dort angekommen, entdecken die vier Freunde schnell, dass sich vieles verändert hat. Wo früher alles üppig gewachsen ist und sich viele Tiere tummelten, hat sich nun Dürre und Zerstörung breit gemacht. Bald treffen die Jugendlichen auch auf die ersten Schwarzalben, diese bösartigen Geschöpfe, die mittlerweile überall im Land ihr Unwesen treiben. Finn und seine Freunde befürchten das Schlimmste. Sie sorgen sich um die verschwundenen Menschen, Bergmännchen und anderen Lebewesen, die zu früheren Zeiten Gan bevölkert haben und von denen nun jede Spur fehlt. Wird es den vier Amulettträgern gelingen, das Böse zu finden und endgültig zu besiegen?

Unsere vier Freunde sind mittlerweile 14 Jahre alt, und nun heißt es für sie wieder einmal, in Gan nach dem Rechten zu sehen und zu versuchen, das Schlimmste zu verhindern, nicht nur für dieses verborgene Land, sondern zugleich auch für ihre eigene Umwelt. Einiges ist diesmal anders, als bei ihren vorherigen Abenteuern. Sie werden nicht eingeladen, sondern versuchen, Gan aus eigener Kraft zu erreichen, und was sie dort bei ihrer Ankunft vorfinden, bestätigt ihre ärgsten Befürchtungen. Auch sind sie diesmal völlig auf sich allein gestellt und müssen herausfinden, was mit Gans Bevölkerung passiert ist. Die Aufgaben, die auf die Amulettträger warten, erscheinen fast aussichtslos, aber der Glaube an das Gute gibt ihnen Kraft und Mut. In gewohnt fesselnder Schreibweise lässt der Autor wieder jede Menge guter und böser Lebewesen auf der Bildfläche erscheinen, alle detailreich und phantastisch charakterisiert. Man kann sich das schöne Land und seine Bewohner gut vorstellen, so lebendig ist alles beschrieben. Der Spannungsbogen hält bis zuletzt, und das Ende ist schön und zufrieden stellend. Es bleiben keine Fragen offen, und doch ist der Schluss so angelegt, dass man selber weiter träumen und nachdenken kann. Zuletzt heißt es dann, Abschied nehmen, von den sympathischen jungen Helden und von Gan mit all seinen Bewohnern. Wie es Abschiede so an sich haben, war ich auch ein bisschen wehmütig, als ich das dritte Buch nun zugeklappt habe. Aber wie schon gesagt, man kann ja weiterträumen, oder man beginnt einfach noch einmal von vorne mit dieser schönen Trilogie, die ich allen Kindern ab 9 Jahren und auch allen Junggebliebenen ans Herz legen möchte.


Es ist übrigens durchaus möglich, diesen dritten Band einfach für sich zu lesen, ohne die Vorgeschichte zu kennen, denn Uwe Buß geht auf alles Wichtige im Lauf der Geschichte ein, so dass man sich jederzeit in der Handlung zurechtfindet. Aber ich wette, wenn man das Buch gelesen hat, möchte man auch erfahren, was vorher geschah!
Darum empfehle ich, mit dem ersten Band „Das Amulett von Gan“ zu beginnen.
Meine Rezensionen zu den ersten beiden Büchern habe ich oben verlinkt.




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