Sonntag, 1. Mai 2016

Gewinnspiel zum Welttag des Buches - die Gewinner

Zum Welttag des Buches gab es auf meinem Blog ein kleines Gewinnspiel, bei dem die folgenden beiden Bücher gewonnen werden konnten.


Ich bat die Teilnehmer, mir ihr bisheriges Jahres-Highlight zu verraten. Für die rege Teilnahme bedanke ich mich ganz herzlich, und ich werde mir die empfohlenen Bücher alle einmal näher ansehen. Es sind viele interessante Romane dabei, ein Buch wurde mir besonders häufig empfohlen, darum ist es auch umgehend auf meine Wunschliste gewandert, und vielleicht interessiert es euch auch: es ist "Black Rabbit Hall" von Eve Chase. Nachdem ich bisher so viel Gutes über diesen Roman gehört und gelesen habe, wird das Buch definitiv demnächst bei mir einziehen, daran komme ich nun einfach nicht mehr vorbei.
Wohl gemerkt, die Tipps zu euren Favoriten waren für mein persönliches Interesse, hatten aber keine direkte Auswirkung auf die Gewinnchancen.
Zehn Teilnehmer bekamen eine doppelte Gewinnchance, weil sie extra noch beim Blogbeitrag kommentiert hatten.
Nun möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und endlich die beiden Gewinner bekannt geben. Es sind:

Elke H. für "Die Rache der Heilerin" und
Susi T. für "Mac Tiger".

Herzlichen Glückwunsch den beiden Gewinnerinnen. Ich mache die beiden Bücher reisefertig und schicke sie morgen ab.

April 2016 - mein Monatsrückblick

Hallo ihr Lieben, es ist wieder Zeit für meinen Monatsrückblick auf den April 2016.




Ich habe 6 Bücher gelesen, das waren 2760 Seiten.
Flop gab es nicht, dafür kann ich zwei Highlights vermelden, die sich den Siegerkranz teilen müssen. Es sind völlig unterschiedliche Bücher, aber jedes konnte mich auf seine Art sehr fesseln.


Auch Neuzugänge habe ich zu vermelden.

Ein Rezensionsexemplar: Das Eisrosenkind von Christine Bernard


Gewonnen: Bei Lovelybooks, anlässlich des Welttags des Buches, ein signiertes Exemplar von Tom Finnek


Ertauscht und gekauft sowie ein Buch aus meiner Facebook-Überraschungsgruppe ("Laqua" rechts unten): 



Manch eine(r) wird es vermutlich gar nicht vermissen, andere werden sich fragen, ob ich denn im April gar keinen Tee getrunken habe. Doch, habe ich, aber nicht nur Tee. Nach langem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, meine Tee-Beiträge umzusiedeln, denn ich denke, sie passen besser auf meinen Test-Blog "Mit Herz und Nieren". 
Nun habe ich mir gedacht, dort nicht nur monatlich einen "Aufgebraucht-Beitrag" für Kosmetik zu machen, sondern auch etwas in ähnlicher Form für das Thema "Food & Drink". Ich werde also künftig dort einen Monats-Beitrag posten, in dem ich Tees vorstelle, die ich bevorzugt getrunken (bzw. aufgebraucht) habe und meine Meinung dazu äußern. Aber ich möchte das nicht auf Tee beschränken, sondern auch andere Produkte zum Thema vorstellen, die ich entdeckt und ausprobiert habe. Es wird im Prinzip ähnlich laufen wie beim Thema "aufgebrauchte Kosmetik".
Nun hoffe ich, dass ihr mit dieser Änderung einverstanden seid. Ich freue mich auch auf Kommentare von euch, falls ihr euch andere Beiträge oder Änderungen wünscht.

Für heute wünsche ich euch einen wunderschönen Mai. 

Samstag, 30. April 2016

Frühlingsnächte - Debbie Macomber


Debbie Macomber
Frühlingsnächte

  • Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Februar 2016)416 SeitenISBN-10: 3734101913


Es ist Frühling in Cedar Cove. Die junge Witwe Jo Marie Rose hat sich mittlerweile in dem kleinen Städtchen gut eingewöhnt. Ihr Bed & Breakfast, das "Rose Harbor Inn", läuft bestens, und sie ist dabei, einen Tag der offenen Tür zu planen. Zu gerne hätte sie für dieses Ereignis auch ihren Rosengarten fertig gehabt, den sie mit der Hilfe eines Freundes anlegen möchte. Aber da kommt es zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten.
Auch haben sich wieder einige Gäste angemeldet, deren Geschichte hier im zweiten Band der Rose-Harbor-Reihe erzählt wird.
Als die elegante Mary im Cedar Cove ankommt, merkt Jo Marie gleich, dass die Frau von einer schweren Krankheit gezeichnet ist. Was mag sie in der kleinen Stadt wollen?
Der zweite wichtige Gast, für den es einen eigenen Handlungsstrang gibt, ist Annie. Sie hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ein denkwürdiges Fest zur Goldhochzeit ihrer Großeltern zu arrangieren. Doch als die alten Herrschaften im Rose-Harbor ankommen, wirkt ihre Beziehung ganz und gar nicht wie eine harmonische Ehe, die schon fünfzig Jahre überdauert hat.
Es wird wieder turbulent in dem kleinen Bed & Breakfast, und Jo Marie hat alle Hände voll zu tun, nicht nur mit ihren Gästen, sondern auch sonst gibt es für sie so manche Überraschung.
Die Rahmenhandlung ist auch diesmal wieder aus Marie Jo's Sicht in der Ich-Form geschrieben, während die Handlungsstränge um Mary und Annie in der 3. Person geschildert werden.
Mary und Annie, die beiden unterschiedlichen Frauen, müssen sich mit Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, was nicht immer leicht ist. Die beiden Fälle sind sehr einfühlsam und auch mit einem leisen Humor gezeichnet. Annie ist eine resolute junge Frau, die es leichter haben wird, ihr Glück zu finden. Aber auch auf Mary, deren Lebensgeschichte dramatisch und deren aktuelle Situation nicht gerade rosig ist, warten einige schöne Überraschungen.
Bei Jo Marie werden alte Wunden wieder aufgerissen, denn sie wird wieder mit dem Unfall konfrontiert, bei dem ihr Mann in Afghanistan umgekommen ist.
Drei Frauen – drei Schicksale! Man hat auch diesmal den Eindruck, als hätte das Rose Harbor Inn eine heilsame Wirkung auf seine Gäste und auch auf seine Inhaberin, denn Jo Marie findet hier, in ihrem eigenen Reich, Ruhe und Geborgenheit. Trotz aller Schwierigkeiten und Probleme ist der Roman auch diesmal wieder geprägt von Hoffnung.
Die Geschichten der drei Frauen bewegen sich parallel und kreuzen sich an einigen Stellen. Entstanden ist auch hier wieder ein Buch, das einen nicht loslässt, das man möglichst nicht mehr aus der Hand legen möchte, bis man weiß, wie alles ausgeht. Dieser zweite Teil hat mir noch ein wenig besser gefallen als „Winterglück“, denn im ersten Band haben mich die stärkeren übersinnlichen Einflüsse gestört, die der Geschichte einen etwas unrealistischen Anstrich gegeben haben. Dies ist hier nicht der Fall. Zwar kommt es auch diesmal zu gewissen Ahnungen und zu einer geistigen Zwiesprache zwischen Marie Jo und ihrem verstorbenen Mann, aber alles in einem glaubwürdigen Rahmen.
Besonders gut an dieser Reihe gefällt mir, dass Marie Jo immer als Konstante dabei ist, während in jedem Band wieder neue Schicksale von Gästen aufgewickelt werden. Man begegnet vertrauten und auch neuen Charakteren, und besonders gut finde ich, dass man auch von den Gästen aus dem ersten Band hört, wie es ihnen weiterhin ergangen ist. Zwar kann man jeden Band gut für sich alleine lesen, aber wenn man die vier Bände in der chronologischen Reihenfolge liest, erschließen sich einem auch die kleinen Bemerkungen, die man nur wahrnimmt, wenn man die Vorgeschichte bereits kennt.
In wenigen Wochen wird Teil 3 „Sommersterne“ erscheinen, auf den ich mich schon sehr freue.