Donnerstag, 15. April 2010

Ein Hauch von Jasmin - Eva Ibbotson



Kurzbeschreibung:
Eine junge Frau verwirklicht ihren Traum: Harriet Morton wandert nach Brasilien aus, um eine berühmte Tänzerin zu werden. Im magischen goldenen Manaus blüht das Talent der schönen Harriet auf - und bleibt nicht unbemerkt von dem Aristokraten Romain Verney. Der Kunstliebhaber beginnt sie zu fördern und verliebt sich leidenschaftlich. Doch selbst in Amazonien wirft Harriets unglückliche Vergangenheit ihre Schatten...

Meine Meinung: * * * * *
"Ein Hauch von Jasmin" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die der Trostlosigkeit ihres Elternhauses entfliehen möchte, in dem sie bisher mit dem Vater und einer strengen Tante lebte. Sie möchte ein eigenständiges Leben führen, um ihren großen Traum zu verwirklichen und Tänzerin zu werden. Mit einer Ballettgruppe reist sie nach Brasilien und lernt in Manaus die schillernde Theaterwelt kennen. Der Engländer Romain Verney ist Mäzen am dortigen Opernhaus und spürt bald, dass mehr in dem unscheinbaren Mädchen steckt, als man auf den ersten Blick meint. Doch die Vergangenheit holt Harriet Morton schnell ein, als ihre Verwandten merken, wohin sie verschwunden ist.
Mit ihrem ganz eigenen Stil vermittelt die Autorin den Zauber vergangener Tage. Sehr sittsam und doch ein klein wenig kokett kommen ihre Romanheldinnen daher. Romantisch, gefühlvoll und manchmal auch tragisch sind ihre gezeichneten Schicksale. Eva Ibbotson schaut hinter die Fassaden und fängt die Schwächen ihrer Progatonisten mit einem kleinen Augenzwinkern ein. Diese Mischung aus Herzenswärme, Romantik, Dramatik und Humor macht den besonderen Charme ihrer Bücher aus.

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