Mittwoch, 14. November 2012

Die Hure Babylon - Ulf Schiewe



Kurzbeschreibung v. Droemer-Knaur:
Sie sprachen vom himmlischen Frieden – und riefen zum Kreuzzug auf. Sie mahnten zu Mäßigung und Keuschheit – und führten ein Leben in Verworfenheit. Rom war die biblische Hure Babylon …
Südfrankreich im 12. Jahrhundert: Der junge Edelmann Arnaut ist verzweifelt, denn wieder hat seine heimliche Geliebte, die Vizegräfin Ermengarda von Narbonne, ihr Kind verloren – ein Fingerzeig des Himmels? Arnaut will Buße tun und sich dem Kreuzzug ins Heilige Land anschließen. Mit dem fränkischen Heer zieht er gen Osten und muss doch bald erkennen, dass es weniger um Erlösung als um Macht und Eitelkeit der Herrschenden geht, dass im Namen Gottes Verrat und unvorstellbare Greueltaten begangen werden. Gefährliche Abenteuer warten auf ihn, Kampf, Intrigen – und so manche Versuchung …

Meine Meinung:
Als seine Geliebte, Ermengarda von Narbona, ihr Kind verliert, betrachtet dies der junge Edelmann Arnaut de Montalban als Strafe Gottes, für seine verbotene Liebe zu der schönen Vizegräfin. Als Abt Bernard de Clairvaux überall im Land zum Kreuzzug aufruft, beschließt Arnaut, sich diesem anzuschließen, als selbst auferlegte Buße. Er möchte Abbitte leisten, für seinen Ehebruch mit Ermengarda. Ein weiterer Beweggrund für sein Vorhaben ist sicher, dass er von seinem Großvater viel über dessen eigene Pilgerreise ins Heilige Land erfahren hat und dass sich das Grab seiner Großmutter in Outremer befindet.
Sie trennen sich im Streit, denn Ermengarda nimmt es Arnaut übel, dass er sie alleine zurücklassen will, gerade jetzt, wo sie ihn so dringend braucht. Schon bald nach dem Aufbruch der Kreuzfahrer tut es beiden leid, dass sie ohne Abschied auseinander gegangen sind.

Der Roman teilt sich in fünf große Abschnitte. Jedes dieser Bücher beginnt mit einem Kapitel, das aus der Sicht Ermengardas geschildert ist. Dann wechselt die Handlung jeweils zu den Ereignissen unterwegs. Mit Hilfe der Karte, welche die Innenseiten der beiden Buchdeckel ziert, kann man die Etappen der langen, beschwerlichen Reise mitverfolgen.
Während des Lesens sind farbenprächtige, sehr lebendige Bilder vor meinem geistigen Auge entstanden. Das gewaltige Heer der Kreuzfahrer, das starke Aufgebot an Personen und die ausdrucksvollen Schilderungen entfachen ein Kopfkino in der Größenordnung eines Monumentalfilms.
Aber ich konnte auch das Leid nachempfinden, das auf diesem Kreuzzug stetiger Begleiter war. Viele der Teilnehmer an dieser blutigen Wallfahrt hatten vorher sicher keinen blassen Schimmer davon, was sie unterwegs erwarten würde.
Es kommen in diesem Roman auch besorgte Stimmen zu Wort, die der ganzen Aktion von Anfang an skeptisch oder ablehnend gegenüberstanden. Sowohl Sinn als auch Ablauf dieses zweiten großen Kreuzzugs gen Jerusalem wird durchaus kritisch betrachtet und dabei nichts beschönigt.
Was die Menschen angetrieben hat, das Ausmaß der Strapazen und Entbehrungen dieser Pilgerreise, die Heftigkeit  der Kämpfe, wenn man auf so genannte „Ungläubige“ traf, dies alles kommt gut zum Ausdruck. Uneinigkeit machte sich bei den Verantwortlichen breit, und für viele Teilnehmer führte dieser Pilgerzug ins Verderben. Manch einer hatte unterwegs den Eindruck, von Gott verlassen zu sein, und es kamen immer mehr Zweifel auf.
Der Autor verlangt seinen Protagonisten alles ab, mutet ihnen Schlimmes zu, geht aber andererseits sehr achtsam und respektvoll mit ihren Gefühlen um. Seine Charaktere gewinnen durch die gut ausgearbeiteten, profunden Beschreibungen zunehmend an Tiefe.
Es ist der dritte historische Roman des Autors. Die drei Bücher sind in gewisser Weise verbunden, sowohl durch die chronologische Reihenfolge als auch durch einige Personen,    und obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, ist es mir leicht gefallen, mich auf die Handlung einzulassen. Alles was man wissen muss, erfährt man durch kleine Rückblicke zur rechten Zeit. Der Schreibstil ist absolut fesselnd, und die Handlung hat mich, von der ersten Seite an, völlig gefangen genommen. Alles ist sehr gründlich und bis ins kleinste Detail korrekt recherchiert.
Dieses großartige Epos wirkt lange in Gedanken nach, sei es, weil man noch mehr über die Kreuzzüge und die Hintergründe erfahren möchte, aber auch, um Ungesagtes in der eigenen Fantasie zu ergänzen.


Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Droemer Verlag und an Ulf Schiewe

Dienstag, 13. November 2012

Noch sieben Wochen

Das Jahr geht bereits mit großen Schritten in den Endspurt. Ich habe noch einige Neuerscheinungen  und Neuerwerbungen zu zeigen, die ich noch in diesem Jahr lesen und genauer vorstellen möchte.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack; vielleicht ist die eine oder andere Geschenkidee für Weihnachten dabei:

Elk von Lyck: Die Auswerterin (oder Das Ende von Auschwitz)
Rebecca Michéle: Der Tod schreibt mit (der zweite Cornwall-Krimi der Autorin) lese ich gerade
Catherine Tarley: Die Plantage (hierzu gibt es Anfang Dezember eine Leserunde bei Büchereule.de)
Ulrike Schweikert: Das Kastilische Erbe (erster Teil einer neuen Trilogie, die uns ins 15. Jh. nach Kastilien entführt)
Elsa Pettersson: eine Liebe auf Gotland (romantischer Insel-Roman)
Petra Schier: Ein Weihnachtshund auf Probe (etwas Gemütliches für die Adventszeit)
Uwe Buß: Finsternis über Gan (zweiter Teil einer wunderschönen Fantasy-Trilogie)
Oliver Bantle: Yofi oder Die Kunst des Verzeihens (das könnte eine schöne Geschenkidee fürs Weihnachtsfest sein)
Tanja Heitmann (HG.): Frostzauber (magische Liebesgeschichten)
Ann-Kathrin Eckardt (HG.): Mama, das hast du schon 5 mal erzählt (Geschichten über das Älterwerden der Eltern)

Samstag, 10. November 2012

Blutiger Sommer - Gabriella Wollenhaupt / Friedemann Grenz

Blutiger Sommer
Gabriella Wollenhaupt und Friedemann Grenz
Grafit Verlag
346 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-89425-616-6

Im Sommer 1846 sorgen in Berlin zwei Verbrechensserien für Aufruhr. Im Scheunenviertel wird eine junge Frau auf brutale Weise ermordet und zerstückelt. Es bleibt nicht bei diesem einen Gewaltverbrechen, sondern es folgen weitere Morde, alle nach dem gleichen Schema. An der Havel lauert in dieser Zeit häufig ein Fremder jungen Frauen und Mädchen auf und jagt ihnen Angst ein. Auch Berichte über Notzuchtverbrechen werden laut. Jette Wehner, eine junge Näherin, kann dem Vergewaltiger nur entkommen, weil sie eine gute Schwimmerin ist. Ihre Kleider muss sie am Flussufer zurücklassen. In der Kutsche, die sie in ihrer Not anhält und die Insassen um Hilfe bittet, sitzen zufällig der Kriminalermittler Justus von Kleist und seine schöne Gattin Rachel. Die beiden nehmen sich der verstörten jungen Frau an.
Als ein jüdischer Metzgergeselle in Tatverdacht gerät, trifft sich dies gut mit den politischen Vorstellungen des Polizeipräsidenten Puttkamer. Um die Angelegenheit möglichst schnell abzuschließen, ist er nicht gewillt, gründlichere Ermittlungen durchzuführen, auch hat er keine hohe Meinung von den Juden, und für ihn steht der Schuldige fest. Von Kleist ist jedoch von der Unschuld des jungen Metzgers überzeugt. Als er meint, eine gute Möglichkeit gefunden zu haben, den wirklichen Schuldigen zu überführen, bringt er dabei seine eigene Frau in große Gefahr. Auch der Vergewaltiger ist in der Zwischenzeit nicht untätig und belauert sein aktuelles Opfer.

Die Mordfälle, die Berlin in Aufruhr bringen, lassen selbst abgehärtete Polizeibeamte nicht kalt, denn die Toten sind durchwegs junge Frauen, die nicht nur umgebracht, sondern regelrecht abgeschlachtet wurden. Es ist nicht leicht für die Ermittler, denn es bieten sich am Tatort schreckliche Bilder. Damit nicht genug müssen Justus von Kleist und seine Kollegen auch noch ins Leichenhaus der Charité, um an den Obduktionen teilzunehmen. Sehr bald läuft alles aus dem Ruder, denn der Polizeipräsident hat seine eigenen Vorstellungen von der Abwicklung der Mordfälle, und er duldet keinen Widerspruch. Kurzerhand beurlaubt er von Kleist.

Blutiger Sommer ist ein sehr gelungener, außerordentlich fesselnder historischer Kriminalroman, mit ernster Handlung, die jedoch häufig feinen Humor durchblicken lässt, der manchmal auch ein wenig ironisch angefärbt ist. Bei diesem neuen Buch des Autoren-Ehepaars Wollenhaupt/Grenz dürfen sich die Leser auf eine spannende Handlung freuen, deren Ablauf scharfsinnig angelegt ist und die mit geistreichen Protagonisten aufwarten kann. Einige bekannte, damals reale Zeitgenossen werden ebenfalls erwähnt oder nahtlos in den Verlauf der Geschichte eingebunden.
Mit viel Zeit- und Sozialkolorit sind die politische Situation, die Atmosphäre Berlins im Vormärz und auch die Lebensbedingungen der Armen im Scheunenviertel sehr anschaulich dargestellt. Man kann sich geistig gut in das beschriebene Milieu versetzen und rätselt automatisch mit, ob es sich bei den Morden und Vergewaltigungen um mehrere Täter handelt, oder ob die ganzen Untaten einem einzigen Verbrecher zugeschrieben werden müssen.
Beachtenswert und originell sind die kurzen Zusammenfassungen, die jedes Kapitel als Überschrift einleiten. Hier kann man wunderbar spekulieren, was sich hinter den knappen Bemerkungen verbirgt und in welcher Form sie in die Handlung einfließen.
Das Buch bietet ausgezeichnete Krimikost und wird zugleich auch viele Liebhaber historischer Romane ansprechen.

Herzlichen Dank für die Überlassung des Rezensionsexemplars
an  den Krimiverlag Grafit.

Montag, 5. November 2012

Der himmlische Weihnachtshund - Petra Schier

Petra Schier: Der himmlische Weihnachtshund
rütten & loening 2012,
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten
ISBN: 978-3-352-00849-8
Ein kleiner Hund mit einer großen Aufgabe

Während Renovierungsarbeiten im Büro von Santa Claus wird beim Umräumen, unter einem Schrank, ein über 20 Jahre alter Wunschzettel gefunden. Santa ist bestürzt, wie so etwas passieren konnte und beschließt, dem mittlerweile erwachsenen Schreiber nun seine Wünsche noch zu erfüllen. Der damals neun Jahre alte Michael hat sich sehnlich einen Hund gewünscht und außerdem Santa Claus gebeten, dafür zu sorgen, dass seine allerbeste Freundin Fiona nicht mit ihren Eltern wegzieht.
Der Wunsch nach einem Hund ist leicht zu erfüllen. Die Weihnachtselfen setzen einen weiblichen Labrador-Welpen in einer Mülltonne aus und sorgen dafür, dass die Kleine von Michael entdeckt wird. Auch Michaels zweiter Wunsch scheint sich einfach erledigen zu lassen, denn seine Sandkastenliebe Fiona ist vor einigen Wochen in die Stadt zurückgekehrt. Aber es ergeben sich unverhoffte Probleme.

Der alljährlich erscheinende weihnachtliche Hunderoman ist inzwischen schon eine schöne Tradition von Petra Schier und wird von vielen Lesern und Fans ungeduldig erwartet. Ich habe im vergangenen Winter zwei Bände der Reihe gelesen und mich sofort in die kleinen. Büchlein verliebt, die alle nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind. Jedes der Bände hat 24 Kapitel und lässt sich daher auch gut als literarischer Adventskalender einsetzen.
Auch gefällt mir, dass alle Geschichten der Reihe locker verbunden sind, da sich die Protagonisten teilweise von früher kennen. So trifft man auch im aktuell erschienenen „Himmlischen Weihnachtshund“ „alte Bekannte“ wieder und hat irgendwie das Gefühl, nach Hause zu kommen. Diesmal begegnen wir unter anderem Tom und Tessa aus „Vier Pfoten unterm Weihnachtsbaum“.
Die Handlung, die sich im neuen Roman hauptsächlich um den niedlichen Welpen „Keks“, sein frisch gebackenes Herrchen Michael und die Tierärztin Fiona Maier dreht,  hat genau die richtige Mischung aus Harmonie und Spannung zu bieten. Wer schon die bisherigen Bücher dieser Reihe kennt, kann sich auch wieder auf die vertrauten Szenen mit Santa Claus und seinen Weihnachtselfen freuen, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Besonders gelungen finde ich, dass auch die kleine Hundedame zwischendurch „zu Wort“ kommt. Insgesamt ist der Autorin auch diesmal wieder eine Geschichte gelungen, die das Herz und die Seele wärmt und damit die ideale Lektüre für die kalte, dunkle Zeit der Wintermonate ist. Das hübsch gestaltete Büchlein eignet sich auch ideal als kleines Geschenk oder Mitbringsel für die Adventszeit und würde vom Format her sogar in den Nikolausstiefel passen. Ich denke, die Handlung spricht nicht nur Hundefreunde an, sondern wird alle Romantiker und Liebhaber warmherziger Geschichten erfreuen.


Herzlichen Dank an Petra Schier und den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.


Donnerstag, 1. November 2012

Kaltes Herz - Charlotte Freise



Berlin, zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Bei ihren Auftritten und auf dem Heimweg vom Varieté Wintergarten fühlt sich die Sängerin Hetti Keller von einem asiatischen Mann beobachtet und verfolgt. Als er eines Abends wieder auf sie wartet, kommt ihr der Brite Charles Peter Jackson zur Hilfe und begleitet sie nach Hause. Hetti fasst gleich Vertrauen zu dem jungen Mann, und es entwickelt sich bald eine zarte Liebe zwischen den beiden. Als Hettis Mutter jedoch von der Verbindung erfährt, setzt sie alle Hebel in Bewegung, Charles von ihrer Tochter fern zu halten. Sie geht so weit, dass sie Hetti zu Verwandten aufs Land schickt, um sie aus Charles’ Einflussbereich zu schaffen. Der Empfang in Gramstett ist äußerst frostig. Tante Johanne verhält sich Hetti gegenüber schroff und abweisend, und Onkel Heinrich lässt sich gar nicht blicken. Der kranke Mann widmet seine ganze Zeit und Aufmerksamkeit seiner Erfindung im Keller des Hauses, denn er hat ein Perpetuum Mobile geschaffen. Nur seine Frau und ein gewisser Professor Regenmacher dürfen zu ihm. Hetti fühlt sich einsam und verlassen, lediglich ihre Cousine Ida kümmert sich um sie und wird bald zu ihrer Freundin und Vertrauten.
Mittlerweile sucht Charles nach Hetti. Er hat das ungute Gefühl, dass ihre Abreise nicht ganz freiwillig war und dass sie in Gefahr sein könnte.

Die bildhafte, gewaltige und zugleich einfühlsame Sprache versetzt den Leser sehr gekonnt ins Geschehen und vermittelt ein plastisches Bild der damaligen Zeit. Hetti ist eine schöne, sensible junge Frau und eine begnadete Sängerin, ganz anders als die Damen, die Charles bisher gekannt hat. Sie erscheint ihm wie eine Seelenverwandte. Trotzdem ist er hin- und her gerissen, zwischen dem Bedürfnis, sich Hetti anzuvertrauen und den Zweifeln, ob sie einen Mann wie ihn überhaupt lieben könnte. Charles wirkt, trotz seiner Schwindeleien und nicht immer legalen Aktivitäten, von Anfang an sympathisch. Mit der Zeit erfährt man dann auch, wieso er überstürzt aus England abgereist ist, und man kann seine Handlungen besser einschätzen. Dass er Hetti unbedingt finden möchte, ist nur allzu verständlich. Aber er muss mit einigen Schwierigkeiten fertig werden, die sich ihm in den Weg stellen, und er weiß nicht, wo er mit seiner Suche beginnen soll.
Die Geschichte wird von Seite zu Seite rätselhafter und dramatischer, und man hat das dringende Bedürfnis, nur schnell weiterzulesen, um zu erfahren, welche Geheimnisse Charles bedrücken, was er zu verbergen hat und auch was es mit dem seltsamen Verhalten von Hettis Mutter und dem mysteriösen Asiaten auf sich hat.
Sehr spannend entwickeln sich auch die Ereignisse im Haus von Hettis Verwandten. Die Tante betreibt eine Wäscherei, und der Onkel arbeitet an seiner Erfindung, einer riesigen Mangel. Was genau diesen monströsen Apparat im Keller der Familie Pflog antreibt und auch, wie Heinrich zu seinen schrecklichen Verletzungen kam, bleibt weitgehend ungewiss. Hier muss ich sagen, dass mich die näheren Hintergründe doch auch sehr interessiert hätten, obwohl natürlich gerade das Unausgesprochene der Geschichte eine zusätzliche geheimnisvolle Ausstrahlung verleiht.
Mit der liebenswerten Hetti leidet man direkt mit, denn sie hat einige dramatische und aufwühlende Begegnungen. Die meisten anderen Charaktere des Romans bleiben bis zuletzt undurchschaubar und rätselhaft, und ich konnte nicht alle Verhaltensweisen und Stimmungsschwankungen völlig nachvollziehen.
Mein Gesamturteil ist jedoch auf jeden Fall positiv, besonders der ausdrucksvolle Schreibstil hat mich gefesselt, und ich kann das Buch sehr empfehlen. Die zum Teil schaurige und phantastische Atmosphäre des Romans passt besonders gut in die kalte, trübe Jahreszeit.


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag.