Montag, 26. November 2012

Naturkalender 2013 von Marjolein Bastin

Liebhaber ihrer wunderschönen Zeichnungen erwarten ihn alljährlich mit Ungeduld: Den Naturkalender von Marjolein Bastin. 
Für das Jahr 2013 erscheint im Landwirtschaftsverlag bereits die 31. Ausgabe. Der Stil der Illustratorin, die im kommenden Jahr ihren 70. Geburtstag feiert, ist unverwechselbar. Ihre Bilder sind sehr fein und filigran ausgearbeitet und stellen die Natur detailgetreu dar. Auch der Kalender 2013 ist wieder eine Augenweide. Die Blüten und Schmetterlinge auf dem Cover sehen fast aus wie fotografiert, so zart sind sie ausgeführt.


Die inneren Buchdeckel sind mit ganzen Schwärmen von zarten Faltern geschmückt. Der hintere Buchdeckel hat auch diesmal wieder innen eine Tasche, so dass man hier gut kleine Notizzettel, Eintrittskarten oder andere wichtige Papiere unterbringen kann. Der Kalender ist in gewohnt zweckmäßiger und auch schöner Form aufgebaut.


Gleich am Anfang hat man reichlich Platz für persönliche Notizen und Angaben zum Besitzer. Es schließt sich ein jeweils einseitiges Kalendarium für die Jahre 2013 und 2014 an, so dass man alle Monate eines Jahres auf einen Blick überschauen kann. Eine weitere Seite informiert über alle Feiertage und die Termine der Schulferien für das kommende Jahr.



Der ausführliche Jahreskalender ist so aufgebaut, dass man immer auf einer Seite die Übersicht für eine ganze Woche hat, und auf der gegenüberliegenden Seite findet man eine wunderschöne Illustration, die jeweils zur Jahreszeit passt. Besonders übersichtlich und praktisch finde ich, dass es auf jeder Seite noch eine kleine Übersicht gibt, so dass man immer den kompletten Monat im Blick hat. Auch kann man sofort erkennen, in welcher laufenden Kalenderwoche man sich gerade befindet. Neben den Feiertagen sind auch die Mondphasen angegeben, was mir ebenfalls gut gefällt, da ich mich gerne in manchen Lebensbereichen nach dem Mond richte. Der Kalender 2013 beginnt bereits mit der letzten Woche des alten Jahres, und endet mit der ersten Kalenderwoche 2014, so dass man das neue Kalenderbuch schon etwas früher in Besitz nehmen bzw. seine Termine auch schon etwas vorausplanen kann, ohne den Kalender zu wechseln.



Es schließt sich eine Jahresübersicht an, die das komplette Jahr auf vier Seiten, also quartalsmäßig, anzeigt. Dieser Teil eignet sich sehr gut als Geburtstagskalender, in den man alle wichtigen Termine und Familienfeste eintragen und auf einen Blick überschauen kann. Zuletzt gibt es auch noch ein alphabetisches Verzeichnis für Adressen.

Der Kalender mit seiner praktischen Spiralbindung ist nicht nur gut durchdacht, sondern er ist ein wirkliches kleines Schmuckstück, durch die vielen zauberhaften Illustrationen, die mit kleinen Kommentaren von Marjolein Bastin versehen sind, was dem ganzen Büchlein einen besonderen und sehr persönlichen Charakter verleiht. Da sieht man Spatzen beim Nestbau, schöne Schalen voller wilder Stiefmütterchen oder eine Hummel auf leuchtenden Mohnblüten, aber auch Exotisches kann man bewundern, denn Marjolein Bastin hat auf ihren Reisen auch den Blauen Leguan im Bild festgehalten oder eine Mönchsgrasmücke auf einem üppig blühenden Magnolienzweig gezeichnet, um hier nur einen ganz kleinen Einblick in die Vielfalt der Illustrationen zu geben.


Über Marjolein Bastin:
Die bekannte Designerin, Zeichnerin und Autorin Marjolein Bastin wurde 1943 in Loenen geboren. Sobald sie als Kind Pinsel und Stift halten konnte, brachte sie Bäume, Blumen und Felder ihrer Umgebung aufs Papier. Nach dem Studium an der Kunstakademie in Arnheim erschienen Marjolein Bastins Bilder regelmäßig in der niederländischen Zeitschrift „Libelle“. Als 1990 die größte nordamerikanische Grußkartenfirma Bastins Zeichnungen entdeckte, lernte die ganze Welt die Naturzeichnungen Bastins kennen und lieben. Heute leben Marjolein Bastin und ihr Ehemann abwechselnd in den Niederlanden, den USA und auf den karibischen Kaimaninseln. Sie gestaltet Kinderbücher, Naturkalender oder Tassen mit ihren Naturmotiven, besonders Vögel haben es ihr angetan.

Herzlichen Dank an den Landwirtschaftsverlag und an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.


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