Sonntag, 17. August 2008

Feuergipfel - Elizabeth Lowell

Kurzbeschreibung:
Als Elyssa aus den Bürgerkriegswirren nach Nevada zurückkehrt, findet sie ihre Ranch geplündert und verwüstet vor. Eine Bande Gesetzloser belagern ihren Besitz. Aber die stolze Schönheit gelobt sich, niemals wieder ihre Heimat in den Ruby Mountains zu verlassen - auch wenn das bedeutet, den zweifelhaften Revolverhelden Hunter Maxwell zum Schutz anzuheuern. Eine untreue Ehefrau hat Hunter zu einem unerbittlichen Mann gemacht. Nie wieder wird er einer Frau sein Vertrauen schenken. Doch plötzlich sieht er sich in den Wirren einer Leidenschaft gefangen, die so heiß glüht wie die Sonne über den Gipfeln Nevadas.


Meine Meinung: * *
Bei diesem Buch geht's schon gleich mit dem Cover los, die Protagonisten sind völlig anders beschrieben als abgebildet. Ich mag das gar nicht, denn schon beim Aufschlagen des Buches macht man sich eine völlig falsche Vorstellung: Elyssa wird als silberblond beschrieben, und Hunter hat im Roman schwarzes Haar, also ganz im Gegensatz zur Abbildung.
Eigentlich mag ich die Mischung aus Western und Liebesroman recht gerne, aber mit diesem Roman bin ich gar nicht warm geworden. Die Protagonisten reden und benehmen sich derart aneinander vorbei, dass man es gar nicht mit anschauen kann. Und für viele Handlungen , besonders von Hunter konnte ich kein Verständnis aufbringen, so dämlich fand ich das ganze. Klar, er war enttäuscht von seiner verstorbenen Ehefrau, aber wie er Elyssa behandelt, ist wirklich heftig. Allerdings kann ich auch sie nicht recht verstehen, denn sie trägt Seidenkleider, auch bei der nicht immer sauberen Arbeit auf der Ranch. Angeblich hat sie nichts Passendes, aber später in der Geschichte zeigt sich, dass es doch auch anders geht. Eigentlich hatte ich eine leichte, schnell zu lesende Wochenendlektüre gesucht, und Elizabeth Lowell wird in Buchkritiken häufig gelobt, aber letztendlich hat mich der Roman ziemlich gelangweilt.

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