Mittwoch, 3. Oktober 2012

Where the Broken Heart Still Beats - Carolyn Meyer



Die Autorin erzählt in diesem Jugendbuch die Geschichte der Cynthia Ann Parker, die als Kind von Comanchen geraubt wurde und 25 Jahre bei den Indianern lebte. Ihr Mann war der große Krieger und Häuptling Peta Nocona, und sie hatten gemeinsam drei Kinder. Ihr ältester Sohn wird später als Quanah Parker bekannt, der letzte kämpferische Comanchenhäuptling. Das Heranwachsen ihrer Söhne und Quanahs Entwicklung zum Krieger hat Naduah, wie Cynthia Ann von den Comanchen genannt wurde, nicht mehr miterleben können, denn sie wurde, nach fast 25 Jahren beim indianischen Volk, von Texas Rangers gefangen genommen und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Topsannah, gegen ihren Willen, zu ihren weißen Verwandten zurückgebracht. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Mann und ihren Söhnen gab ihr die Kraft und den Mut, weiterzuleben. Ihre Bitten, sie wieder zurück zu ihrer indianischen Familie zu lassen, wurden nicht erhört. Als ihre kleine Tochter an einem Fieber starb, verlor auch Cynthia Ann ihren Lebenswillen, denn ihr war sicher zu diesem Zeitpunkt klar, dass sie ihr indianisches Volk nie wieder sehen würde. Sie starb wenig später an gebrochenem Herzen.

Die wenigen Fakten, die über Cynthia Ann Parker und ihr Leben bekannt sind, wurden von der Autorin in eine fesselnde und informative Geschichte integriert. Die Erzählung beginnt mit Naduahs Gefangennahme durch einen Trupp Texas Rangers und endet mit ihrem Tod. Ihre Zeit bei der Familie Parker wird aus zwei Blickwinkeln geschildert. Da sind einerseits ihre eigenen Erinnerungen und Gedanken. Sie kann nicht verstehen, wieso sie nun bei den Weißen leben soll, wo sie immer wieder auf Unverständnis, Misstrauen und Ablehnung stößt. Mehrere Fluchtversuche scheitern, und der Sezessionskrieg wird ihr als Argument genannt, dass es unter den gegebenen Umständen unmöglich sei, Kontakt zu ihrem Mann und den Söhnen aufzunehmen.
Die Einzige, die ihr Verständnis entgegenbringt, ist ihre Cousine Lucy. Ihr vertraut sie Dinge an, die sie vor dem Rest der Familie geheim hält. Lucy macht sich Gedanken um Cynthia Ann und kann auch in gewisser Weise deren Sehnsucht nach ihrer indianischen Familie nachvollziehen. Ihre Eindrücke und Sorgen hält sie in einem Tagebuch fest.
Carolyn Meyer zeigt in diesem beeindruckenden Roman Verständnis für beide Seiten. Nach Meinung der Familie Parker und der benachbarten Siedler hat Cynthia Ann Schlimmes bei den Indianern erlebt. Als sie in jungen Jahren verschleppt wurde, kamen dabei ihre Eltern ums Leben. Insofern ist es auch verständlich, dass die Parkers der Überzeugung waren, Cynthia gerettet zu haben. Andererseits hatte diese als Naduah bei den Comanchen ein völlig anderes Leben geführt, das es ihr unmöglich machte, sich bei den Weißen wieder einzugliedern, geschweige denn wohlzufühlen. Die Diskrepanz war einfach zu groß.
Lucys Schilderungen und Cynthia Anns Erinnerungen, an ihr Leben als Naduah, vermitteln einen starken Eindruck von Leben und Denken der damaligen Zeit.


Dienstag, 2. Oktober 2012

Monatsrückblick: Das war mein September

Im September 2012 habe ich folgende 10 Bücher gelesen:

J. J. Bidell: Im Schatten des Mondlichts - Das Erbe
Carolyn Meyer: Where the Broken Heart Still Beats (The Story of Cynthia Ann Parker)

Das waren 3054 Seiten. Es waren einige Highlights dabei, und es gab (unbeabsichtigt) zwei (eigentlich sogar 3) Schwerpunkte.
  1. Gleich fünf der gelesenen Romane basieren auf realen Begebenheiten. 
  2. Vier Bücher handeln von starken Frauen, die etwas Außerordentliches geleistet haben oder eine besondere Stellung in der Gesellschaft inne hatten.
  3. Außerdem ist interessant, dass mich gleich drei kürzlich gelesene Romane in die Vergangenheit der Stadt Köln führten, zwei in die frühe Neuzeit und eine ins 19. Jahrhundert. Dazu muss ich aber noch ein wenig weiter zurückgreifen, denn "Die Pestmagd" habe ich Ende August gelesen und auch mit in die August-Statistik genommen, jedoch erst am 1.September beendet.
Geduftet hat der September bei mir nach Birne und Heidelbeeren:
Orchard Pear von Yankee Candle ist ein richtig warmer, fruchtiger Duft, der ganz toll in den Herbst, in die Erntezeit, passt. Davon habe ich mir einen kleinen Housewarmer gegönnt.

Auch der Duft von Heidelbeeren ist für mich typisch herbstlich. Von Bolsius Aromatic gibt es die hübschen eckigen Votivkerzen, und diese passen perfekt in meine Kerzengläser, die ich schon vor längerer Zeit gekauft  und zufällig im Schrank gefunden habe.

Getrunken haben wir in der letzten Zeit bevorzugt den Cystus-Granatapfel-Tee von Bad Heilbrunner.
Der schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern er ist auch eine gute Vorbeugung und ein Schutz gegen Erkältungen. Darum trinke ich diesen Tee fast täglich, wenn alles in meiner Umgebung hustet und schnupft.


Nun wünsche ich euch einen wunderschönen, goldenen Oktober, mit hoffentlich reichlich Zeit für eure Bücherschätze.

Montag, 1. Oktober 2012

Was haben Schmetterlinge im Bauch......wenn sie verliebt sind? Art Bechstein, Julia Grün



Jeder Internetnutzer bemüht irgendwann eine Suchmaschine, der eine häufiger, der andere seltener. Google & Co. sind unverzichtbar, aber dass man damit so viel Spaß haben kann, war eine ganz neue Erfahrung für mich.  
Sobald man die ersten Worte bei der bevorzugten Suchmaschine eingibt, erhält man automatisch verschiedene Anregungen, welche die Suche vereinfachen sollen. Dies mag zwar häufig der Fall sein, aber die Vorschlagfunktion liefert auch zum Teil sehr wundersame Ergebnisse. Wie diese automatischen Vervollständigungen der Fragen zustande kommen, ist anscheinend nicht so ganz klar, aber vermutlich wurden genau die angebotenen Fragen schon häufiger gestellt und sind daher gespeichert worden.
Es ist kurios und amüsant, was da alles gefragt und gesucht wird. Hier nur eine kleine Auswahl aus dem Buch:

  • warum ist rätselraten so gefährlich?
  • können mücken pupsen?
  • ab wann ist man reich?
  • warum die zitronen sauer wurden…
  • wie viele insekten isst man im schlaf?
  • wie schnell muss ein zebra laufen, damit es grau aussieht?

Über manche Anfragen kann man sich nur wundern, über einige muss man schmunzeln, aber so richtig interessant wird die Sache nun, weil sich das Autorenteam die Mühe gemacht hat, für einen Großteil der Fragen die passenden Antworten zu liefern.
Mit trockenem Humor, viel Phantasie und einer guten Portion Ironie haben Art Bechstein und Julia Grün sich der verschiedenen „Probleme“ angenommen und ihre eigenen Kommentare dazu verfasst. Selbstverständlich ist das alles nicht unbedingt ernst zu nehmen, sondern immer mit einem Augenzwinkern zu sehen. Ich habe mich jedenfalls köstlich beim Lesen amüsiert.  Da dieses Buch keinen zusammenhängenden Text bzw. keine fortlaufende Handlung enthält, kann man die einzelnen Episoden gut als witzige Pausenfüller oder zur kleinen Zerstreuung zwischendurch lesen.  Sicher bin ich nicht die Einzige, die es anschließend nicht lassen konnte, selbst diverse Wortkombinationen bei Google, Bing & Co. einzugeben. Die erzielten Ergebnisse haben mich überzeugt, dass die Beispiele im Buch wirklich „echt“ sind, denn es ist schon interessant, was die Suchmaschinen da an Kuriositäten ausspucken. Außerdem hat mir die Suche sehr viel Vergnügen bereitet, und ich werde mir diesen kleinen Spaß sicher ab und zu gönnen.
Jeder, der selbst solche witzigen oder originellen „Fundstücke“ entdeckt, kann diese per Mail oder über ein Formular auf dieser Website: http://washabenschmetterlingeimbauch.tumblr.com/ an die Autoren schicken.  Hier findet man auch ein umfangreiches Archiv, in dem man nach Herzenslust stöbern kann. Gute Unterhaltung ist also langfristig gesichert. ;-)

Für die Übersendung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich ganz herzlich beim Blanvalet Verlag.


Freitag, 28. September 2012

Die Hurenkönigin - Ursula Neeb


Man schreibt das Jahr 1511. Im städtischen Frauenhaus herrscht große Aufregung, denn die Hure Rosi wird vermisst. Als sie wenige Tage später, am Gedenktag  der heiligen Maria Magdalena, tot und brutal verstümmelt aufgefunden wird, gerät ein armer Landgänger in Verdacht, da er Rosis letzter Kunde war, bevor sie verschwand. Lediglich Ursel Zimmer, die Frauenhauswirtin und „Hurenkönigin“, wie sie genannt wird, glaubt die Geschichte, die der Mann erzählt, dass er im Auftrag eines gut zahlenden Herrn gehandelt hat und Rosi für diesen anwerben sollte.
Es bleibt nicht bei dem einen Mord, und nachdem die Stadtobersten einmal ihr Urteil gefällt haben, ist für sie die Sache erledigt. Ursel, die auch Vorsteherin der städtischen Hurengilde ist, fühlt sich verantwortlich für die Frauen unter ihrem Schutz und macht sich allein auf die Suche nach dem wahren Mörder…
Die Handlung dieses Romans, die im Rotlichtmilieu Frankfurts, zu Beginn des 16 Jahrhunderts spielt, ist packend erzählt, von der ersten bis zur letzten Seite. Für mich war fast bis zum Schluss nicht abzusehen, wie sich die Sache mit den Morden klärt, denn die Zusammenhänge sind sehr komplex und lange nicht so geradlinig, wie es anfangs scheint. Dies ist auch gut so, denn sonst wäre die Geschichte ja viel zu schnell zu Ende.
Die Auswüchse eines extremen religiösen Fanatismus sind teilweise recht drastisch dargestellt und nicht unbedingt etwas für sensible Gemüter. Da lief mir beim Lesen so mancher Schauer über den Rücken. Aber auch die grausigen Szenen fügen sich ins Bild und sind für den Fortgang der Handlung notwendig. Die brutalen Morde an den Hübscherinnen sind jedoch nicht das einzige Problem von Ursel Zimmer, der Hurenkönigin. Zu allem Überfluss kommt die Zunft der Huren in Verruf, weil sich allerorts die Lustseuche immer stärker ausbreitet und auch vor dem Frankfurter Frauenhaus nicht Halt macht. Die Kunden bleiben aus, und die Schließung des Etablissements droht.

Sehr bemerkenswert finde ich, dass die Heldin des Romans ein Mensch ist, der einer Randgruppe der Gesellschaft angehört. Mit ihrer großen Liebe, dem Gelehrten Bernhard von Wahnebach, bildet sie ein recht ungleiches und doch sehr harmonisches Paar, das sich erstaunlich gut mit den Verhältnissen arrangiert hat, was in der beschriebenen Zeit ganz sicher nicht einfach war. Man erfährt  immer wieder sehr deutlich die starke Macht der Vorurteile, mit denen nicht gespart wurde, wenn es darum ging, Personen eines gewissen Standes auszugrenzen. Es ist interessant, die verschiedenen Reaktionen zu beobachten, und es hat mir gefallen, dass hier auch einmal die menschliche Seite der so genannten „Unehrlichen“ gezeigt und betont wird, was sich nicht nur auf die Huren beschränkt, sondern in diesem Fall den Henker einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigt.
Zudem ist mir positiv aufgefallen, dass in dieser Geschichte „schön“ nicht automatisch gleichbedeutend mit „gut“ ist.
Ein tolles Buch, bei dem nicht nur die Freunde gut recherchierter historischer Romane auf ihre Kosten kommen, sondern an dem auch die Liebhaber spannender Kriminalgeschichten ihre Freude haben werden. Ich habe mittlerweile erfahren, dass es zu diesem Roman einen Vorgänger gibt, in dem die Hurenkönigin Ursel Zimmer ebenfalls schon eine Rolle gespielt hat, jedoch nicht im Mittelpunkt stand. Daher ist es kein Problem, wenn man, wie ich, „Das Geheimnis der Totenmagd“ noch nicht gelesen hat. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden, ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Der Schreibstil der Autorin hat mich gefesselt, und ich habe mich inzwischen schon nach anderen Werken von Ursula Neeb umgesehen.


Dienstag, 25. September 2012

Die Stadt aus Gold und Silber - Kenizé Mourad


Kurzbeschreibung:
Ein bewegendes Epos, eine legendäre Frau und eine vergessene Welt

Indien 1856. Im Harem von Lakhnau herrscht blankes Entsetzen. Britische Soldaten haben den Palast gestürmt und vertreiben die Favoritinnen aus ihren Gemächern. Nur eine Frau stellt sich dem englischen Besatzer: Hazrat Mahal, das zur Königin aufgestiegene Waisenmädchen. Sie ist ebenso schön wie entschieden, ihre Heimat zu retten. An ihrer Seite kämpft der treue Radscha Jai Lal, der für sie alles opfern würde. Zwei Jahre lang ist Hazrat die Seele des Widerstands, bis die Briten ihr ein unmoralisches Angebot machen …

Mein Eindruck:
Die Handlung des Romans spielt um die Zeit zwischen 1856 und  1859, beginnend bei der Annexion des indischen Fürstenstaates Awadh, der bis dahin unter der Herrschaft von Wajid Ali Shah stand. Diesem wurde von den Briten die Fähigkeit aberkannt, vernünftig zu regieren,  und so war die Ostindiengesellschaft bestrebt, den Staat zu annektieren, wie es das Schicksal vieler kolonialisierter Gebiete zur damaligen Zeit war. Awadhs Herrscher beschloss, selbst nach England zu reisen, um sein Recht bei der Königin persönlich einzufordern.
Wenig später erfuhr seine zurück gebliebene Familie, dass er inhaftiert und nach Kalkutta ins Exil verbannt worden war. Um dem Staat Awadh vorübergehend wieder eine Führung zu geben, bringt Wajid Ali Shas vierte Ehefrau, die Begum Hazrat Mahal, ihren 12-jährigen Sohn Birjis Quadar auf den Thron. Sie ist die Hauptperson dieser Geschichte, eine charismatische Frau, der ihr Volk am Herzen liegt, da das frühere Waisenmädchen selbst aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre Handlungen und Entscheidungen, die sie als Regentin, im Namen ihres Sohnes, für ihr Land trifft, ziehen sich wie eine Leitlinie durch das ganze Buch. In dem Radscha Jai Lal findet sie einen treuen Vertrauten und Mitkämpfer.
Die Ostindiencompany war nicht darauf gefasst, dass sich die Bevölkerung gegen die Engländer stellen würde, denn die Verantwortlichen hatten sich Dankbarkeit von den angeblich Ausgebeuteten erwartet.
Aber überall im Land brodelt es und kommt zu Unruhen, die sich 1857 zu einem blutigen Aufstand ausweiten. Hindus und Moslems ziehen gemeinsam an einem Strang, um ihren Unterdrückern die Stirn zu bieten.

Betrachtet man die prachtvoll-orientalische Covergestaltung, erwartet man eher eine märchenhafte, exotische Geschichte. Aber der erste Eindruck täuscht. Die Handlung ist alles andere als glänzend, phantastisch oder prachtvoll. Die Autorin schildert sehr real die politischen Unruhen und die erbitterten Kämpfe eines Volkes, für die Freiheit und gegen die Bevormundung und Arroganz ihrer Kolonialherren. Es werden die Beweggründe beider Seiten betrachtet, denn anfangs waren die Inder den Briten gegenüber eher friedfertig und freundschaftlich gesonnen. Die Umstände, die zur gewalttätigen Eskalation führten, waren vielfältig und komplex. Im Verlauf der Handlung werden sie sehr ausführlich dargelegt. Es geht nicht allein um die reichen Schätze des Landes, sondern auch um radikale Missionierungsversuche, um Unverständnis und Respektlosigkeit gegenüber den Bräuchen und dem Glauben der Einheimischen.
Folgendes Zitat aus dem Buch bringt es in wenigen Worten auf den Punkt: „Die Stärkeren machen sich selten die Mühe, die von ihnen Dominierten zu verstehen sie konzentrieren sich auf Details, die sie lächerlich und schockierend finden, und das bestärkt sie noch in ihrem Vorurteil. Doch wenn man ihnen etwas zu erklären versucht oder ihnen sogar beweisen kann, dass sie sich irren,  dann sträuben sie sich und brechen das Gespräch ab.“
Die im Präsens gehaltene Erzählung wirkte auf mich eher wie eine sachliche Berichterstattung. Sie zeugt von aufwändiger Recherche, und die Autorin verfügt über immense Kenntnisse der damaligen Geschichte. Ihre Ausführungen zu den Kämpfen und brutalen Übergriffen sind sehr detailliert und machen das Ausmaß des Schreckens für die Bevölkerung deutlich. Für mein Empfinden handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen kurzweiligen Unterhaltungsroman (unterhaltsam fand ich die ständigen Gefechte und Auseinandersetzungen beileibe nicht), sondern es wirkt auf mich eher wie ein historisches, erschütterndes Zeitdokument, mit fiktiven Elementen. Leser, die sich für Indiens Vergangenheit interessieren, werden in diesem Buch einen wahren Fundus an Wissen entdecken, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um einen Roman mit sehr komplexer Handlung und vielen, größtenteils historisch realen Personen handelt, ist die Darstellung der einzelnen Charaktere leider etwas zu kurz gekommen.

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Überlassung des Rezensionsexemplars.