Donnerstag, 24. März 2011

Der gestohlene Engel - Sabine Kornbichler



Sophie, Ariane und Judith sind gut befreundet.  Bei einem Treffen offenbart Ariane, dass sie an Krebs erkrankt ist. Sie möchte nicht, dass ihre kleine Tochter Svenja zu ihrem Exmann kommt, denn er ist nicht der Vater, gesteht sie den beiden Freundinnen. Die einzige Verbindung zu dem Mann, mit dem sie eine folgenreiche Nacht verbracht hat, ist ein goldener Schutzengel. Da Ariane vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt, sich um ihre Tochter zu kümmern, macht sich Sophie auf die Suche nach dem richtigen Vater.
Sie löst durch ihre Suche eine Welle ungeahnter Emotionen und Ereignisse aus. Neben ihren Recherchen hat sie auch noch Probleme in ihrer Ehe, und dazu kommen die Sorgen um die kranke Freundin. Mit ihren Nachforschungen löst Sophie eine Reihe von seltsamen Ereignissen und Begegnungen aus, die sie zunächst als Zufälle abtut. Aber immer mehr kommt sie zu der Überzeugung, dass es einige Zusammenhänge geben muss.

Romane von Sabine Kornbichler sind für mich mittlerweile ein Garant für gute Unterhaltung, die jedoch alles andere als oberflächlich ist.
„Der gestohlene Engel“ ist inhaltlich sehr brisant, denn da ist nicht nur die Sorge um die Freundin, sondern es tauchen jede Menge unvorhergesehene Verwicklungen auf, welche die Protagonistin regelrecht in ein Gefühlschaos stürzen. Sie versucht, alle Probleme vom Verstand her zu lösen, und ihre überkorrekte Sicht der Dinge bringt Sophie immer wieder in einen Gewissenskonflikt, denn letztendlich muss sie auf ihr Herz und ihr Gefühl hören, um allen und ganz besonders sich selbst gerecht zu werden.


Kommentare:

  1. Hallo!

    Na das klingt nach einem Roman ganz nach meinem Geschmack!

    Den werde ich mir merken. Danke für die Rezi!

    Viele Grüße
    Xemi

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  2. Hab mir das Buch bestellt, bin mal gespannt ob es so gut ist wie deine Kritik vermuten lässt ! Lg John

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