Donnerstag, 23. Juli 2009

Die Reise der Aphrodite - Jeanette Sanders





Klappentext
Der Job ist futsch, der Lebensgefährte hat seine neue Flamme in der gemeinsamen Wohnung auf dem Teppich vernascht – und sich dabei erwischen lassen. So etwas haut die stärkste Frau um! Kurz vor ihrem 40. Geburtstag beschließt Gundi gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marlen: Ein radikaler Neubeginn muss her! So zieht die Münchnerin fröhlich hinaus in die Welt und landet auf Teneriffa – und direkt in den Armen des englischen Rockmusikers Steven. Eine heiße Nacht, die ausgerechnet am Fuße eines Leuchtturms beginnt, verführt beide zu wahren erotischen Höhenflügen. Aber auch solche enden irgendwann mit einer Landung. Und dann ist guter Rat teuer! Es sei denn, die Liebe redet ein Wörtchen mit ...

Meine Meinung:
Es passiert selten, aber diesmal war es wieder einmal soweit: Ich habe ein Buch abgebrochen.

In diesem Fall konnte ich mich so gar nicht mit der Story anfreunden. Die Ich-Erzählerin Gundi (verniedlichende Abkürzung von Adelgunde) spricht ihre Leser direkt an, der Erzählstil wirkt plump-vertraulich. Nervig fand ich ihre ständigen Zwiegespräche mit ihrem Schutzengel Leo. Adelgunde verstrickt sich immer wieder in Erinnerungen, dadurch kam mir die Erzählung sehr ungeordnet vor, besonders wenn in Rückblicken nur absolut banale Sachen seitenweise ausgebreitet werden. Die erotischen Szenen verlieren durch die sehr schnodderige Erzählweise meist ihren Reiz. Hinter dem sehr ansprechenden und schön gestalteten Cover hätte ich eine ganz andere Geschichte vermutet. Für mich paßt hier erster Eindruck und Inhalt nicht zusammen.

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