Montag, 6. Februar 2012

Das Geheimnis der Wölfe - Christopher Ross

Klappentext:
Kanada. In den einsamen Wäldern streichen Wölfe heulend umher. Und in dieser Wildnis verschwindet Jessicas Freund Joey. Sie macht sich auf die Suche nach ihm – über vereiste Gletscher und durch zerklüftete Täler – in die Heimat des geheimnisvollen Wolfrudels, das jenseits der Berge auf sie wartet…

Meine Kurzbeschreibung:
Die 19-jährige Jessica Barnett lebt zusammen mit ihrer Mutter in Chilcotin Country, einem wilden Landstrich Kanadas. Die Mutter ist bei den Monties (bei der nationalen Polizei Kanadas), und Jessica arbeitet auf einer Ferienranch. Es herrscht ein strenger Winter, und mit ihren Huskys unternehmen die beiden Frauen oft ausgedehnte Fahrten mit dem Hundeschlitten, was in den einsamen Wäldern nicht immer ganz ungefährlich ist.
Auf der Ranch, wo Jessica arbeitet, lernt sie den attraktiven aber arroganten Joey aus Los Angeles kennen. Er ist ein absoluter Stadtmensch und kann sich nicht an die ursprüngliche Landschaft und das raue Klima gewöhnen. Bei einer gemeinsamen Spritztour mit dem Snowmobil verlässt er eigenmächtig die Ausflugsgesellschaft und gerät in einen Schneesturm. Jessica macht sich auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn leicht verletzt, und die beiden flüchten sich vor dem Blizzard in eine einsame Hütte. Ganz in der Nähe hören sie die Wölfe heulen, die sich in diesem Winter  sehr weit aus den Bergen, ganz in die Nähe der Zivilisation wagen. Jessica fragt sich, ob sie der Prophezeiung einer alten Indianerin glauben soll, die ihr Unglaubliches über die Wölfe erzählt hat.
Wenig später macht die Nachricht von zwei entflohenen Sträflingen die Runde, und es gibt Zeugen, die sie ganz in der Nähe, in Williams Lake, gesehen haben wollen…

Meine Meinung:
Den Klappentext finde ich ziemlich irreführend, was aber der Spannung der eigentlichen Geschichte keinen Abbruch macht. Als „dramatischen Liebesroman“ würde ich „Das Geheimnis der Wölfe“ nicht sehen, denn die Liebesbeziehung steht bei der Handlung nicht im Vordergrund, sondern entwickelt sich eher nebenbei. Aber es ist eine fesselnde Geschichte, sehr abenteuerlich und reichlich mit Krimi-Elementen ausgestattet. Durch die Prophezeiung der alten Indianerin erhält die Handlung eine magische Komponente, die sehr stimmig ist, denn es geht auch um ein altes Geheimnis, das mit den Wölfen in der Gegend zusammenhängt. Die Charaktere sind alle sehr plastisch beschrieben, und nicht nur Jessica ist eine äußerst sympathische Protagonistin, sondern mit der Zeit kann man durchaus auch Joey ins Herz schließen.
Die Bücher von Christopher Ross sind eine Neuentdeckung für mich. In seinen Romanen stehen hauptsächlich wilde Tiere und unberührte Landschaften im Mittelpunkt, und sie sind offensichtlich mit viel Liebe zur Natur geschrieben, was mir sehr gut gefällt. Von seinen Werken werden sicher mit der Zeit noch einige in meinem Bücherregal einziehen. 

Kommentare:

  1. Danke für die freundliche Kritik. Mehr über meine Bücher findet Ihr auf meiner Homepage www.jeier.de
    Thomas Jeier (Christopher Ross)

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  2. Das hat es jetzt direkt mal auf meine Wunschliste geschafft.

    Liebe Grüße,
    Jai

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  3. Hi,
    ich noch einmal.
    Das Buch ist auch auf meine Wunschliste gewandert :-).

    Liebe Grüße.

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