Freitag, 24. April 2009

Ufer der Träume - Sara Donati





Kurzbeschreibung:
Der Traum von Freiheit: Ein bewegendes Familienepos
Das Schicksal der Familie Bonner ist noch lange nicht besiegelt. Es ist das Jahr 1814 und Hannah Bonner und ihr Halbbruder Luke finden in der Karibik endlich seine entführte Frau Jennet. Doch die Suche geht weiter. In der Gefangenschaft hat Jennet Lukes Sohn Nathaniel zur Welt gebracht und musste das Baby aufgeben. Das Trio reist nach Orleans, das an der Schwelle zum Krieg steht. Können sie in den Wirren ihr Kind finden?· "In Zeiten des Sturms" geht endlich weiter: für alle Fans der "Wildnis"-Saga um die Familie Bonner· Leserinnen von Paullina Simons und Diana Gabaldon lieben Sara Donati



Meine Meinung: * * * * 1/2
Nathaniels älteste Kinder Luke und Hannah, aus der Zeit vor seiner Ehe mit Elizabeth, verschlägt das Schicksal in diesem Band nach New Orleans. Zusammen mit Lukes Frau Jennet sind sie auf der Suche nach Luke's und Jennet's Sohn Nathan. Bei einem alten Bekannten von Hannah, Dr. Savard und seiner Familie, finden sie Hilfe und Unterkunft.
Sara Donati ist eine wunderbare Erzählerin, wenn ich auch fand, dass dieser Band einige Längen aufweist. Leider ist in dem über 700 Seiten starken Buch auch nur sehr wenig vom Leben in Paradise und Lake in the Clouds erwähnt. Dafür wird sehr ausführlich die Vorgeschichte und die Schlacht von New Orleans, unter Andrew Jackson, geschildert. Über diesen Krieg habe ich bisher kaum etwas gewußt, und ich fand es wissenswert und interessant, einiges über diesen Teil der amerikanischen Geschichte zu erfahren. Die Autorin hat sehr gut und ausführlich recherchiert, das merkt man ihren Ausführungen an. Beeindruckend fand ich ihre sehr detaillierten Schilderungen über das Zusammenleben der vielen verschiedenen Kulturen und Rassen in der Stadt, bedrückend die Kapitel über den Sklavenhandel und die bestehenden Vorurteile der weißen Bevölkerung gegenüber Menschen anderer Hautfarbe. Aber auch das Verhältnis zwischen afrikanischen Farbigen und Indianern sowie Asiaten war anscheinend zur damaligen Zeit sehr konfliktbeladen. Viel Raum in diesem Roman hat Frau Donati der Liebesgeschichte zwischen Hannah und Ben eingeräumt, und die letzten, sehr spannenden Kapitel, in denen dann auch Nathaniel Bonner und Runs-from-Bears eine wichtige Rolle spielen, haben mich mit dem teilweise doch etwas langatmigen Mittelteil wieder total versöhnt. Auch wenn dieser Band nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe ist, werde ich ganz sicher nicht widerstehen können, auch die weiteren Abenteuer der Bonners und ihrer Freunde zu lesen. ;-)

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