Sonntag, 22. Januar 2017

Im Vertrauen weitergehen - Wahre Geschichten, die Mut machen

An dieser Stelle ein Zitat der Herausgeberin: „Wer an Gott glaubt, ist nicht vor Krankheit und Leid geschützt. Aber: Gott lässt uns nicht damit allein.“ Ellen Nieswiodek-Martin (Hrsg.)


Dies ist eine Anthologie, herausgegeben von Ellen Nieswiodek-Martin, und schon von der äußerlichen Gestaltung her finde ich das Buch sehr schön und gelungen. Über die Zeitschrift „Lydia“ haben Leserinnen ihre Geschichten eingeschickt. In diesem Buch erfahren wir über die Schicksale von insgesamt sechsunddreißig Frauen. Die Geschichten sind thematisch sortiert und in neun Kapitel aufgeteilt. Da geht es beispielsweise im ersten Kapitel darum, „Wenn ich Angst und Sorgen habe“ oder im Kapitel 2: „Wenn es anders läuft als geplant“. Jedes Kapitel wird mit einem stimmungsvollen Foto eröffnet, das jeweils sehr schön zum Thema der Geschichten passt. Am Ende eines jeden Kapitels findet man einen besonderen Spruch, ein Gedicht, ein Bibelzitat oder einen Segenswunsch.
Es sind sehr unterschiedliche Erlebnisse und Lebensgeschichten, die hier erzählt werden. Da geht es um Alltags- oder Verlustängste, um Probleme in der Liebe und Partnerschaft, um örtliche oder berufliche Veränderungen, um Vorurteile oder um Sorgen wegen Krankheit und Tod. So verschieden wie die Verfasserinnen, so unterschiedlich sind auch ihre Sichtweisen und Geschichten. Aber sie haben alle eines gemeinsam, und das ist ein tiefes Gottvertrauen.
Nicht alle Erzählungen konnte ich gleich gut nachvollziehen, manche fand ich eher banal, andere haben mich tief berührt. Aber bei dieser Fülle an unterschiedlichen Erfahrungen und Schicksalen ist es ganz klar, dass jeder Leser seinen eigenen Blickwinkel einbringt und seine persönlichen Favoriten hat, die ihn besonders berühren. Glaubensfragen sind eben etwas sehr Individuelles. Vielen der Frauen, über die ich gelesen habe, bin ich sehr nahe gekommen, andere habe ich für ihren Mut bewundert. Weil es sich bei allen enthaltenen Geschichten um wahre Begebenheiten und sehr persönliche Erfahrungen der verschiedenen Frauen handelt, möchte ich mir eine gesamte Wertung dieses Buches nicht erlauben. Ich kann nur sagen, dass ich es für lesenswert und nutzbringend erachte, denn sicher kann so mancher auch persönliche Erkenntnisse daraus mitnehmen oder Kraft schöpfen. Gerade Menschen, die ein vergleichbares Schicksal teilen oder von ähnlichen Sorgen geplagt sind, können hier Trost finden.

Noch ein paar allgemeine Informationen zu Buch und Verlag:
„Im Vertrauen weitergehen“ ist im Lydia Verlag erschienen, der zum christlichen Verlagshaus „Gerth Medien“ gehört. Ellen Nieswiodek-Martin, die Herausgeberin des Buches, ist zugleich Chefredakteurin von „Lydia“.
In erster Linie wird hier die Zeitschrift gemacht, aber es gibt auf der Verlags-Website auch das „Lydia-Lädchen“, in dem besondere Empfehlungen an schöner Literatur, Musik, Filmen, Kalendern und Geschenken zusammengestellt wurden.

Nun habe ich in diesem Beitrag schon so häufig die Zeitschrift „Lydia“ angesprochen, dass ich sie hier auch noch etwas ausführlicher vorstellen möchte.


„Lydia“ ist eine christliche Frauenzeitschrift, die vier mal im Jahr erscheint. Sie behandelt ein großes Spektrum an Themen, die gerade für Frauen wichtig sind, egal in welchem Alter und welcher Konfession zugehörig. Die Zeitschrift setzt sich für verschiedene Projekte ein und berichtet über außergewöhnliche Aktivitäten, über Aktionen der Nächstenliebe und über modernes Christentum. Viele Berichte bieten Lebenshilfe für den Alltag, andere erweitern den Blick über den Tellerrand hinaus. Auch begegnet man immer wieder bekannten Frauen aus der Bibel und kann entdecken, wie aktuell deren Anliegen auch heute noch ist. Es sind fröhliche Geschichten, aber auch traurige Erfahrungen in der „Lydia“ zu finden. Außerdem wird man über wichtige Termine informiert und erhält interessante Tipps zu Büchern, Filmen oder Musik. Auch kreative Ideen kann man in jedem Heft entdecken.

Wer sich ausführlicher über das Konzept von Lydia informieren möchte, kann auch erst einmal den kostenlosen und unverbindlichen Newsletter abonnieren, der ungefähr einmal im Monat erscheint.

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