Montag, 18. September 2017

Die Montagsfrage: Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Hier geht es zur aktuellen Seite der Montagsfrage bei Buchfresserchen
Zur heutigen Montagsfrage muss ich gestehen, dass ich noch keinerlei Erfahrung mit Mangas gemacht habe. Das ist einfach nicht meine Welt, und ich kann wirklich sagen, dass mir ein dicker Roman generell einfach lieber ist als Comics.
Als Kind habe ich gerne Comics gelesen, da gab es beispielsweise noch die Abenteuer des Katers "Felix", und das waren meine Lieblingscomics. Aber auch "Mickey Mouse" und "Fix & Foxi" mochte ich gerne. Später kamen dann die "Klassiker" wie die "Asterix", und die Bände sammle ich bis heute. Sonst fallen mir noch "Lucky Luke", "Garfield" und  "Peanuts" ein; dafür konnte ich mich durchaus auch begeistern.
Aber ich muss sagen, dass Comics bei meinen Lesevorlieben eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Samstag, 16. September 2017

Rosenstunden - Debbie Macomber



Klappentext:
Alte Leidenschaften, neues Glück ...

Vor neun Monaten gestand Mark Taylor Jo Marie Rose seine Liebe. Und verließ sie und das Städtchen Cedar Cove danach Hals über Kopf. Doch Jo Marie will sich nicht ein weiteres Mal in Trauer um einen Mann verlieren – sie ist fest entschlossen, ihr Glück wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Auch Emily Gaffney, ihr neuester Gast, hat Pläne für die Zukunft: Sie sucht in Cedar Cove nach ihrem Traumhaus – und hat auch schon eines im Auge. Der Besitzer, Nick Schwartz, ist allerdings alles andere als begeistert, als sie ihn kontaktiert. Doch Emily gibt nicht auf, und aus einem holprigen Start wird bald eine enge Freundschaft – oder sogar mehr …

Freitag, 15. September 2017

Meine Bücher-Neuzugänge in der ersten Septemberhälfte 2017

Der September ist schon wieder halb um, und ich hatte das Gefühl, die Zeit rennt nur so dahin! Diese ersten beiden Wochen des Monats haben mir wieder einige Neuzugänge beschert. 


Donnerstag, 14. September 2017

Rebenblut - Ellin Carsta


Klappentext:
Gysinheym am Rhein 1359: Isabel Velten ist eine starke Frau, der das Schicksal in der Vergangenheit übel mitgespielt hat. Jahre nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes scheint sie endlich ihren Frieden gefunden zu haben. Gemeinsam mit ihrem Sohn Albert und der befreundeten Familie Stauber bestellt sie mit großem Geschick die Weinberge.
Als Albert zusammen mit Matthis Stauber gerade auf Geschäftsreise unterwegs ist, um neue Abnehmer für ihren Wein zu finden, taucht völlig überraschend der Bischof im Kloster auf. In seiner Funktion als Verpächter der Veltens und Staubers will er sämtliche Verträge aufkündigen. Isabel weiß, dass das nicht rechtens ist, und will sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen, auch der Abt scheint auf ihrer Seite zu sein. Doch ihr rennt die Zeit davon, denn die Verhandlungen dürfen nur die jungen Männer selbst führen. Sie setzt alles daran, Albert und Matthis rechtzeitig zurückzuholen. Doch der Bischof ist ein ebenso mächtiger wie listiger Gegner, der bald sein wahres Gesicht zeigen wird. Mit tödlichen Folgen ...

Mittwoch, 13. September 2017

Die Montagsfrage von Buchfresserchen

Der Wochenbeginn war bei mir sehr turbulent, und so hat es mein privates Zeitmanagement erst heute erlaubt, mich der Montagsfrage zu widmen.


Montagsfrage: Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?


Montag, 11. September 2017

Marlenes Geheimnis - Brigitte Riebe

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Klappentext:
Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …

Samstag, 2. September 2017

Himmel, Herrgott, Sakrament - Rainer M. Schießler

"Auftreten statt austreten"



Klappentext:
»Auftreten statt austreten« – lautet der Appell von Rainer Maria Schießler. In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht. Er pflegt eben einen ganz eigenen Stil: im Frühjahr segnet der leidenschaftliche Motorradfahrer in der Gemeinde die Maschinen der Väter und die Bobby-cars der Kleinsten, an Heiligabend lässt er einen DJ auflegen und schenkt Sekt aus – schließlich wird der Geburtstag Jesu gefeiert. Will die Kirche sprachfähig und glaubwürdig sein, dann braucht sie Temperamente wie Rainer Maria Schießler. Sein Buch steht unter dem Baldachin seiner Osterbotschaft von 2015 »Mut zur Veränderung« und benennt die heiklen Themen innerhalb der katholischen Kirche, die seiner Meinung nach zu einem Glaubwürdigkeitsverlust geführt haben.

Donnerstag, 31. August 2017

Monatsrückblick August 2017


Sechs Bücher habe ich im August gelesen und ein Hörbuch zu Ende gehört. Das waren insgesamt 2180 Seiten und 7 Stunden, 2 Minuten gehört.

Mittwoch, 30. August 2017

Die Räuberbraut - Astrid Fritz


Klappentext:
Um 1800: Die achtzehnjährige Juliana zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern durch den Hunsrück. Eines Tages lernt sie den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennen. Der "Schinderhannes" umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch die Lande, bald heiraten sie. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange währen?

Dienstag, 29. August 2017

Quercher und das Seelenrasen - Martin Calsow


Klappentext:
Eine Schweineniere im Hundenapf, unerklärliche Asthmaattacken und manipulierte Autobremsen: Die Familie von Max Querchers alter Schulfreundin Nina Poschner, einer reichen Pharmaerbin, wird massiv bedroht. Nina vermutet einen Schweizer Unternehmer hinter den Vorkommnissen, der unter allen Umständen die Arzneimittelfirma ihres Vaters übernehmen möchte. Quercher und seine Kollegen vom LKA hingegen glauben, dass die Ursache für die Übergriffe in Ninas politischem Engagement liegt: Sie will am See ein Internat für Migranten aufziehen und "Gottes Warteraum", wie die Gegend von Spöttern bezeichnet wird, mit Flüchtlingen aus aller Welt verjüngen. Das wiederum stößt im konservativen Tegernseer Tal auf wenig Gegenliebe. Doch als Quercher herausfindet, dass Nina vor Jahren in Afrika dubiose Testreihen für ein Mittel gegen Cholera zu verantworten hatte und dafür den Tod von Menschen billigend in Kauf nahm, beginnt er, an den edlen Motiven seiner Schulfreundin zu zweifeln. Allerdings steht auch seine eigene Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand, da er zunehmend an Wahnvorstellungen und Panikattacken leidet. Das bleibt seiner Umgebung nicht verborgen …

Samstag, 26. August 2017

Ein Garten voller Sommerkräuter - Julie Leuze

Werde, der du bist.


Klappentext:
Miriam steht mit Anfang vierzig vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Mann hat eine andere, ihre erwachsene Tochter braucht sie nicht mehr, und ihr Haus wurde bei der Scheidung verkauft. Wie soll es jetzt weitergehen? Da Miriam nichts mehr zu verlieren hat, fasst sie endlich den Mut, einen alten Traum zu verwirklichen. Sie lässt alles hinter sich, um im südenglischen Devon einen Neuanfang zu wagen. Im hübschen Reedcombe mit seinen weißen reetgedeckten Häusern spürt Miriam sofort: Hier will sie bleiben. Ihr Weg in ein neues Leben ist voller Hindernisse – aber auch voller Chancen auf ein neues Glück ...

Sonntag, 20. August 2017

Solange die Hoffnung uns gehört - Linda Winterberg


Klappentext:

Bis wir einander wiederfinden

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …

Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.

Samstag, 19. August 2017

Das Versprechen der Wüste – Katherine Webb


Das Versprechen der Wüste – Katherine Webb
Hörbuch gelesen von Anna Thalbach und Gabriele Blum
gekürzte Lesung, 6 CDs, Gesamtspielzeit: 7 Std. 2 Min.
Random House Audio

Donnerstag, 17. August 2017

Die Herzensammlerin - Brigitte Kanitz

Klappentext:
Laura, Besitzerin des Hotels Happy Scheidung hat ein Faible für Romantik. Obwohl ihr Gasthaus zerstrittenen Ehepaaren die Trennung erleichtern soll, reisen die meisten nach nur einem Wochenende in der idyllischen Umgebung frisch verliebt wieder ab. Laura glaubt eben fest an die Liebe, und sie ist auch diejenige, die in der Familie alle zusammenhält. Als sie jedoch aus heiterem Himmel von ihrem Mann verlassen wird, stürzt ihre rosarote Welt in sich zusammen ― bis sie merkt, dass sich der attraktive Adrian für sie interessiert …

Mittwoch, 16. August 2017

Meine Neuzugänge in der ersten Augusthälfte


Dies ist ein kleines aber feines Posting, denn es gibt nur drei Neuzugänge in der ersten Augusthälfte zu vermelden.
"Die Stadt des Zaren" von Martina Sahler und
"Marlenes Geheimnis" von Brigitte Riebe hatte ich erwartet, "Totalausfall" von Lucie Flebbe kam mir überraschend ins Haus geflattert.

Freitag, 11. August 2017

Ein Kinderspiel - Mila Roth


Kurzbeschreibung, übernommen von der Homepage der Autorin:
Alles ganz einfach!

Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, einen jungen Hacker namens Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.
Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.

Sonntag, 6. August 2017

Scharfe Hunde - Nicola Förg



Klappentext:
Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei Morde? Doch bevor das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl in die Ermittlungen eintauchen kann, stürzt vor dem Farchanter Tunnel ein ungarischer Lkw um. Heraus purzeln unzählige Käfige mit sehr jungen Hundewelpen. Der Fahrer schweigt. Merkwürdig ist jedoch, dass im Fahrerhaus die Adresse der verstorbenen Werdenfelser Oma entdeckt wird. Irmi und ihre Kollegin tauchen ein in ein Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um unermesslich viel Geld …

Montag, 31. Juli 2017

Monatsrückblick Juli 2017

Mein Lesemonat Juli war für meine Verhältnisse recht gut, was die Anzahl der Bücher angeht, die ich zu Ende gelesen habe. Es waren diesmal acht Stück: vier Printausgaben und vier eBooks. Das macht eine Seitenzahl von 2860. Ein Großteil der Rezensionen dazu ist schon online und in diesem Beitrag unten verlinkt. Zwei Rezensionen fehlen noch und werden in den nächsten Tagen nachgetragen.

Montagsfrage: Welches Buch ist dein letzer Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Hier geht es zur Linksammlung bei Buchfresserchen

Sonntag, 30. Juli 2017

Meeresblau und Mandelblüte - Elke Becker




Kurzbeschreibung:
Leonie ist erfolgreich in ihrem Job: Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem: Dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden - doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist …

Dienstag, 25. Juli 2017

Der grüne Palast - Peggy Hohmann


Klappentext:
Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.

Montag, 24. Juli 2017

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg - Jenny Colgan


Dies ist bereits der zweite Band um Polly Waterford und die kleine Bäckerei am Strandweg. Daher ein kleiner Hinweis für diejenigen, die den ersten Band noch nicht gelesen haben: Es ist fast unmöglich, bei der Rezension zur Fortsetzung ohne Spoiler auszukommen. Daher empfehle ich, diese Rezension nur näher in Augenschein zu nehmen, wenn man den ersten Band bereits kennt oder nicht vor hat, ihn zu lesen.
„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ lässt sich jederzeit auch ganz für sich lesen, denn Rückblicke auf früheren Ereignisse, die für das Verständnis wichtig sind, wurden von der Autorin geschickt mit in die Handlung eingewoben.

Die Montagsfrage

Hier kommt ihr zum Sammelbeitrag bei Buchfresserchen

Die heutige Montagsfrage lautet: 

"Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht? Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?"


Sonntag, 23. Juli 2017

Die Galerie der Düfte - Julia Fischer



Klappentext:
In den ehrwürdigen Räumen der Officina Profumo di Santa Maria Novella, jener traditionsreichen Apotheke inmitten der lebendigen Gassen und Plätze von Florenz, duftet es verführerisch nach Kräutern, Potpourris und edlen Seifen. Es ist ein beinahe himmlischer Ort, an dem die junge Münchnerin Johanna auf den Spuren eines berühmten Parfums zwei ungleichen Brüdern begegnet.
Doch während Luca zaghaft um sie wirbt, hat sie ihr Herz längst an den stürmischen Sandro verloren – der einer anderen versprochen ist.

Dienstag, 18. Juli 2017

Die kleine Bäckerei am Strandweg - Jenny Colgan


Nicht nur Pollys Beziehung zu Chris ist gescheitert, auch die gemeinsame Firma ist am Ende. Wegen der bestehenden Schulden mussten sie ihre Wohnung verkaufen, und Polly betreibt Schadensbegrenzung, indem sie ein möglichst günstiges Mietobjekt sucht. Dieses findet sie auf einer kleinen Insel vor der Küste Cornwalls. Was auf Mount Polbearne fehlt, ist eine gute Bäckerei, denn in dem kleinen Inselort gibt es nur fabrikmäßig abgepacktes und recht geschmackloses Brot zu kaufen. Kurz entschlossen macht Polly ihr großes Hobby zum Beruf und versorgt die Insulaner mit frischem, selbst gebackenem Brot.

Montag, 17. Juli 2017

Astrid Fritz: Die Räuberbraut - Blogtour Tag 4 - Astrid Fritz‘ Reise durch den idyllischen Hunsrück – mit der Kamera auf den Spuren der Schinderhannesbande



Ende September 2016 reiste ich mit meiner Freundin Barbara und deren Hund Luca für vier Tage in den Hunsrück, einem wunderschönen Mittelgebirge im Winkel zwischen Mosel und Rhein. Dort und im angrenzenden Nahe-Land hatte der junge Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, um 1800 sein Stammgebiet, überfiel auf den einsamen Landstraßen Kaufleute und Wanderkrämer, zog sich in verbündete Dörfer, auf Mühlen und Burgruinen vor seinen Verfolgern zurück. Dreieinhalb Jahre lang war Juliana Blasius an seiner Seite, von ihm zärtlich Julchen genannt, bis das Mainzer Tribunalgericht ihrer Liebe ein Ende setzte.

Ich war verblüfft, wie verwunschen und weltabgeschieden dieser Landstrich teilweise noch wirkt – als wäre die Zeit stehengeblieben. Wir hatten uns in dem kleinen Ort Bruschied eingemietet, bei einer sehr netten Familie und mit einem herrlichen Blick über den Hunsrück (Foto 01). Der Hausherr brachte mir gleich einen dicken Ordner mit Artikeln, die er zur Ortsgeschichte und zum Schinderhannes gesammelt hatte, und tatsächlich habe ich hieraus später das ein oder andere Detail im Roman verwendet. Bruschied war damals nämlich, wie Sonnschied, Griebelschied und viele andere Orte hier, eines jener „Räubernester“, in dem Bandenmitglieder wohnten oder sich trafen, und die Dörfler hielten dicht. Ein „kochemer“ (eingeweihter) Ort also, um es in der Gaunersprache Rotwelsch auszudrücken, und wirklich befindet sich gleich oberhalb von Bruschied eine Erhebung namens „Kochemeberg“.


Die Tage waren angefüllt mit herrlichen Ausflügen und ausgedehnten Wanderungen, immer auf Spurensuche nach den Schlupfwinkeln und Aufenthaltsorten der Bande. So zeigte uns unsere Gastfamilie gleich zu Beginn einen Pfad ganz in der Nähe, den die Räuber damals benutzt hatten: Er führt von den Höhendörfern, wo sie ihre Helfershelfer und Komplizen hatten, hinunter ins enge, malerische Hahnenbachtal (Foto 02) mit seinen Mühlen, die ebenfalls als Treffpunkt dienten. Bei diesem Waldweg (Fotos 03 bis 05) braucht es kaum noch Fantasie, um sich vorzustellen, wie eine Handvoll Räuber und Räuberbräute, mit Pistolen und Branntwein bewaffnet, vom letzten Raubzug heimkehren…



Einen halben Tag verbrachten wir auch auf der nahen Schmidtburg (Aufstieg Foto 06, Oberburg Foto 07), einer riesigen Höhenfestung über dem Hahnenbach, auf der Julchen und ihr Hannes einen glücklichen Sommer verbrachten.



Weitere Abstecher führten nach Weierbach bei Idar-Oberstein (Foto 08), wo Julchen als Tochter eines Bänkelsänger aufgewachsen war, mitsamt seinem alten Judenfriedhof, der im Buch eine kleine, aber wichtige Rolle spielt (Foto 09). Dann nach Bärenbach, wo Schinderhannes als Bub eine Abdeckerlehre begonnen und abgebrochen hatte (Abdeckerhaus einst und heute, Foto 10/11), ins romantisch anmutende Städtchen Herrstein, in dessen Turm (Foto 12) der Schinderhannes 1798 eine Nacht lang eingekerkert war, zum einsam gelegenen Eigner Hof (Foto 13), auf dem Julchen und Hannes mehrfach Quartier bezogen hatten, zur Thiergartenhütte im Soonwald, dem einstigen Räuberwirtshaus (Foto 14), und zu etlichen anderen Dörfern und Höfen, Mühlen und Burgruinen, die nun in meinem Roman zum Schauplatz geworden sind.








Und hier im Dörfchen Griebelschied (Foto 15) haben Julchen und Schinderhannes ihren legendären Räuberball gefeiert, auf dem sogar die berühmte Pariser Tänzerin Cäcilie Vestris auftrat – wenn auch gezwungenermaßen…
Abschließend kann ich sagen, dass es oft ein unglaubliches Gefühl war, Wald- und Uferwege zu betreten, über die gut 200 Jahre zuvor meine Protagonisten marschiert waren, Häuser und Gemäuer zu entdecken, die damals schon standen. Damit war ich meinem Stoff und meinen Figuren noch viel, viel näher gekommen.



Vielen Dank an Astrid Fritz, dass sie uns auf ihre Reise durch den idyllischen Hunsrück mitgenommen hat. Der Roman "Die Räuberbraut" erscheint am 21. Juli 2017.
Morgen, am 18.7.2017, ist die Blogtour bei "Nicht ohne Buch" zu Gast. 


Im Anschluss findet ihr noch einmal eine Übersicht aller Termine und der beteiligten Blogs:

14. Juli Von der Musikkneipe zum Buchprojekt 

15. Juli Mit einem Bein im Gefängnis (I): Frauen im fahrenden Volk

16. Juli Mit einem Bein im Gefängnis (II): Frauenleben im Räubermilieu zwischen Angst und Emanzipation

17. Juli Astrid Fritz’ Reise durch den idyllischen Hunsrück – mit der Kamera auf den Spuren der Schinderhannesbande

18. Juli Schinderhannes' Schauplätze im Spiegel der Zeit

19. Juli Was Astrid Fritz zum Schreiben braucht: ihren PC, viel Ruhe und eine Tüte Haribo

20. Juli Astrid Fritz im Gespräch - ein Interview

21. Juli Astrid Fritz liest «Die Räuberbraut» - ein Video


Samstag, 15. Juli 2017

Meine Neuzugänge in der ersten Julihälfte


Wie ihr seht, sind bei mir schon wieder jede Menge Bücher eingetroffen. "Rosenstunden" hatte ich im Blanvalet Bloggerportal angefragt und heute erhalten. Es ist der sechste und letzte Band der Rose-Harbor-Reihe, und nachdem ich alle vorherigen gelesen habe, musste ich diesen natürlich auch haben, um zu erfahren, wie es für Jo Marie Rose weitergeht.
Auch "Ein Garten voller Sommerkräuter" von Julie Leuze hatte ich angefragt und zugeschickt bekommen, und zu meiner großen Überraschung habe ich auch "Der Duft von Honig und Lavendel" erhalten. Mit dem Buch hatte ich auch schon geliebäugelt und mich nun sehr gefreut, dass ich es zugeschickt bekommen habe. Vom Grafit-Verlag erhielt ich ebenfalls ein Überraschungspäckchen mit zwei nagelneuen Krimis. "Im Angesicht der Wahrheit" ist bereits der zweite "Roussillon-Krimi" von Silke Ziegler. Ich habe auch den ersten Band hier, aber leider noch nicht gelesen und muss nun zusehen, dass ich damit mal in die Potten komme. 😉 "Das Schweigen von Brodersby" ist ein "Landarztkrimi" und müsste daher eigentlich meinen Geschmack treffen. 
Außerdem habe ich noch die drei Bücher links im Foto ertauscht. "Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen" ist ein Liebesroman, soweit ich das dem Klappentext entnehmen konnte. Welche Geschichte sich da zwischen Kräutern und Blumen versteckt, darauf bin ich schon sehr gespannt. "Der Gaukler und die Tänzerin" (18. JH.)von Nicole Steyer und "Das Erdbeermädchen" (19. JH.) von Lisa Stromme sind zwei historische Romane, wie könne es auch anders sein 😉

Nicht mit auf dem Foto, aber auch in den vergangenen zwei Wochen bei mir angekommen, ist "Die Räuberbraut" von Astrid Fritz. Dazu läuft aktuell eine Leserunde, und aus diesem Grund ist das Buch auf meinem Lesekissen. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, klickt doch auf das kleine Bild oben rechts in der Sidebar meines Blogs. Dann kommt ihr jeweils zum Blog mit dem aktuellen Tages-Beitrag. Am kommenden Montag gibt es im Rahmen dieser Blogtour einen Beitrag hier bei mir auf dem Blog.
Sage und schreibe neun Bücher in den ersten beiden Juni-Wochen, das ist schon gewaltig! So viele Neuzugänge hatte ich schon länger nicht mehr. Ich gehe also besser wieder in meine Leseecke, damit ich euch möglichst bald Näheres zu den Büchern berichten kann. Ich wünsche euch eine schöne zweite Julihälfte und hoffentlich tolles Wetter, so dass man öfter mal draußen lesen kann.

Montag, 10. Juli 2017

Die Schicksalswächterin - Gabriele Breuer


Österreich 1760: Sophie, die junge Gräfin von Waldbach, steckt gerade mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen, als sie an den Pocken erkrankt. Sie überlebt, aber die Blattern hinterlassen Narben, und ihr Bräutigam wendet sich von ihr ab. Es scheint für Sophie nur noch den Weg ins Kloster zu geben, aber dann kann ihr Onkel ihr am Wiener Hof eine Stellung vermitteln, wo sie eine Ausbildung als Erzieherin erhalten soll. 

Montagsfrage vom 10.07.2017


Die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen lautet:
Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Montag, 3. Juli 2017

Die Montagsfrage

Die Montagsfrage bei Buchfresserchen

An jedem Montag stellt Buchfresserchen der Blogger- und Leserwelt eine Frage. 

Montagsfrage: Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Die heutige Frage beschäftigt mich auch immer mal wieder, denn es gibt so viele Bücher, die ich gelesen habe und gerne ein zweites Mal lesen würde. Meist sind es die Klassiker, die es mir angetan haben, Bücher, die mich sprachlich begeistert haben oder die mich vom Inhalt besonders berührt haben. Bei manchen Büchern habe ich es schon geschafft, sie mehrfach zu lesen, beispielsweise "Effi Briest" von Theodor Fontane, "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley oder "Das Parfum" von Patrick Süskind.

Samstag, 1. Juli 2017

Monatsrückblick für den Juni 2017


Der Juni ist um, und es war für mich bisher der beste Lesemonat des Jahres! Ich habe sieben Bücher beendet, das waren 3262 Seiten. So viel habe ich schon lange nicht mehr geschafft. Auch die Auswahl meiner Juni-Bücher kann sich sehen lassen, es war keine einzige Enttäuschung dabei. 
Und bei all den guten bis sehr guten Büchern gab es doch ein eindeutiges Monats-Highlight, ein Buch, das mich begeistert und gefesselt hat, das mich immer noch beschäftigt: Es ist "Der englische Botaniker" von Nicole C. Vosseler, wunderschön und beeindruckend geschrieben.


Und drei Bücher sind in der zweiten Monatshälfte noch bei mir eingetrudelt:
"Die Herzensammlerin" von Brigitte Kanitz habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, wofür ich mich beim Blanvalet Verlag und bei der Autorin ganz herzlich bedanke. Dem Klappentext nach handelt es sich um eine humorvolle Liebesgeschichte.
"Der Pirat" von Mac P. Lorne ist ein Francis-Drake-Roman, und ich habe ihn über die Überraschungsgruppe bei Facebook erhalten. 
Letztendlich konnte ich dann noch "Die silberne Spieldose" von Mina Baites ertauschen. Dieser Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und es geht einen Familienschatz, eine Spieldose, die der jüdische Silberschmied Johann Blumenthal für seinen Sohn als Abschiedsgeschenk mit einer liebevollen Gravur versieht.



Es warten also auch in den kommenden Wochen wieder viele interessante und wunderschöne Bücher auf mich. 
Ich wünsche all meinen Blogbesuchern einen wundervollen Juli und damit einen guten Start in die zweite Jahreshälfte.

Freitag, 30. Juni 2017

Im Zeichen der Triskele - Eva Bernier


Es ist ein stürmischer Januartag in der Bretagne, als die Leiche eines Mannes am Strand von Pors Rand angespült wird. Gendarm Robert Le Clech muss sich mit dem Fall befassen. Bei seinen Recherchen kommt er nur mühsam vorwärts, denn bei der Bevölkerung findet er kaum Hilfe, und auch die Unterstützung seiner Kollegen lässt zu wünschen übrig.
Der Tote stellt sich als deutscher Geschäftsmann heraus, und er wurde erschlagen. Rätselhafterweise hat er ein Hakenkreuz auf der Stirn eingeritzt. Zudem wollen mehrere Dorfbewohner den Todesboten „Ankou“aus der bretonischen Mythologie an diesem Morgen gesehen haben.
Dann wird eine junge Frau als vermisst gemeldet, und an einem anderen Ort taucht die Triskele, ein altes keltisches Zeichen, auf. Hängt das Verschwinden der jungen Frau mit dem Mord zusammen? Le Clech steht vor einem Rätsel.