Sonntag, 9. Februar 2014

Days of Blood and Starlight - Laini Taylor


Klappentext:
Langersehnt und endlich da: »Days of Blood and Starlight« 
Der Folgeband zu »Daughter of Smoke and Bone«


Wo würdest du dich verstecken, wenn die ganze Welt nach dir sucht?

Was würdest Du tun, wenn deine große Liebe plötzlich deine Familie auf dem Gewissen hat?

Wie würdest du entscheiden, wem du trauen kannst, und wem nicht?

Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei. Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten… 


Karous Welt ist zusammengebrochen: Ihre große Liebe, der Seraph Akiva, ist für den Tod ihrer Familie verantwortlich. Jetzt hat sie nur noch ein Ziel: den jahrtausendealten Krieg zwischen den Chimären, zu denen sie selbst gehört, und den Seraphim zu beenden. Gemeinsam mit ihrem einstigen Feind Thiago -dem Weißen Wolf- zieht Karou sich in die Wüste Marokkos zurück, um dort eine neue Armee zu bilden. Eine Armee aus Monstern. Und wenn es nach Karou geht, wird zumindest die letzte Vertraute, die ihr geblieben ist, ihre beste Freundin Zuzana, aus alledem herausgehalten werden. Wer Zuzana kennt weiß allerdings, dass sie sich nicht gerne bremsen lässt…
Akiva dagegen will sich unbedingt von seiner Schuld befreien. Er hatte nur im Irrtum gehandelt, dachte Karou wäre tot, und wollte sie rächen. Um seine Tat zu sühnen, plant er deshalb einen gefährlichen Verrat an seinen eigenen Leuten. 
Aber wird Akivas Plan aufgehen? Und kann Karou ihre Trauer überwinden, und Akiva jemals verzeihen? 

Mein Eindruck:
Dieses Buch habe ich überraschenderweise vom Verlag zugeschickt bekommen.
Die Ausstattung ist traumhaft schön, aber mit der Geschichte bin ich leider nicht so recht glücklich geworden, was in erster Linie daran lag, dass es sich hier um die Fortsetzung von „Daughter of Smoke and Bone“ handelt und ich diesen ersten Teil nicht gelesen habe. In der Hoffnung, trotzdem den Anschluss zu finden, was ja manchmal durchaus gut klappt, habe ich mich in den Roman vertieft. Es war für mich wie ein Sprung ins kalte Wasser, denn ich bin in einer Welt gelandet, die mir ziemlich fremd war und dies auch während der folgenden 624 Seiten geblieben ist. Es ist eine kriegerische und grausame Kulisse, in die man hier versetzt wird. Ein Großteil der Handlung erscheint sehr düster und hoffnungslos. Zwar gibt es im Anhang eine Beschreibung der wichtigsten Charaktere, aber ich konnte mich nur schwer in die einzelnen Personen hinein versetzen, was sicher darauf zurückzuführen ist, dass ich ihre Vorgeschichte nicht kenne. Irgendwie musste ich ständig nachschlagen, und alles war sehr verwirrend für mich, nicht zuletzt wegen des häufig wechselnden erzählerischen Blickwinkels. Die ergänzenden Bemerkungen, die auf die Vergangenheit hinweisen, haben mir bei weitem nicht genügt.  Ich habe mich im wahrsten Sinn des Wortes durch den Roman„durchgekämpft“, denn für mein Empfinden hat sich die Handlung ziemlich gezogen. Trotz der phantasievollen Sprache konnte mich die Story nicht wirklich fesseln.
Der Schreibstil ist schön, fast poetisch, und die Autorin erzählt sehr eindrucksvoll. Insofern kann ich die vielen begeisterten Rezensionen nachvollziehen. Vielleicht wäre mein Eindruck anders, wenn ich bei Band 1 begonnen hätte, was ich wirklich nur empfehlen kann. Dazu kommt, dass ich mich mit dem Genre „High Fantasy“ nur schwer anfreunden kann. Darum ist nicht ausschließlich mein mangelndes Vorwissen dafür verantwortlich, dass mich das Buch nicht begeistern konnte. 

Ich empfehle dringend, bei dieser Saga wirklich mit dem ersten Band anzufangen, denn so ein Einstieg mitten drin, wie ich das praktiziert habe, schmälert die Lesefreude ungemein. 


Kommentare:

  1. Ich bin ja der totale Fantasy-Fan, daher bin ich überzeugt, dass mir das Buch gefallen würde. Also das Cover ist schon mal eine Augenweide!

    LG!

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    1. Hast du Band 1 schon gelesen? Wenn ja, ist die Fortsetzung sicher auch etwas für dich.
      Liebe Grüße
      Susanne

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