Sonntag, 31. März 2013

März-Rückblick 2013

Schon wieder geht ein Monat zu Ende, und von 2013 haben wir nun sogar schon das erste Vierteljahr geschafft.
Auch der März hatte wieder tolle Bücher für mich bereit. Ich habe insgesamt 10 Bücher mit 2967 Seiten gelesen. Es waren zwei historische Romane, zwei Bilderbücher, zwei Jugendbücher, ein Erfahrungsbericht und drei zeitgenössische Romane.
Hier sind nochmal alle gelesenen Bücher, in der Gesamtübersicht, mit meinen einzelnen Bewertungen.
"Eine Liebe in Luxor" habe ich heute erst beendet und werde die Rezension noch nachliefern.
Wie ihr sehen könnt, war meine Leseauswahl im März sehr gut. Sieben Bücher konnte ich mit fünf Sternen bewerten, zwei weitere haben vier Sterne bekommen, und nur ein Buch musste sich mit drei Sternen (Mittelmaß) begnügen. Wirklichen Flop gab es diesmal keinen. Genaueres zu den einzelnen Büchern könnt ihr in den verlinkten Rezensionen nachlesen. Bei den vielen sehr guten Bewertungen gibt es für mich aber auch im März einen absoluten Favoriten: 
Herzlichen Glückwunsch, Nicole C. Vosseler, das Buch ist einfach Spitze!

*****

Auch fünf Neuzugänge muss ich noch für die zweite Märzhälfte vermelden. Zwei Bücher habe ich ertauscht:

Von Janette Okes Kanada-Serie hat mir schon Band 1 "Wenn die Liebe siegt" sehr gut gefallen, darum musste nun auch Band 2 her.
Janette Oke: Wenn es Frühling wird - Kanada-Serie Band 2
Und dieser Roman von Rebecca Gablé, aus dem Jahr 2003, fehlte mir auch noch in meiner Sammlung.
Rebecca Gablé: Die Siedler von Catan

Anlässlich des Osterfestes gab es wieder diverse Wichtelaktionen, und ich habe natürlich auch mitgemacht.
Da gab es einmal das Lesezeichen-Wichteln, das von Bücherzauber und Nettys Bücherkiste gemeinsam organisiert wurde. Dieses schöne Päckchen durfte ich heute auspacken. Neben einem gekauften und zwei gebastelten Lesezeichen hat mich meine Wichtelmama Doreen auch noch mit viel Tee und einer feinen Schokolade verwöhnt und mir eine ganz liebe Karte dazu geschrieben. Vermutlich hat Doreen keinen Blog, und ich habe keine Email-Adresse von ihr. Liebe Doreen, ich hoffe, du schaust mal hier vorbei, denn ich danke dir auf diesem Weg ganz herzlich.

Und dann gab es noch die Oster-Wichtelaktion bei Lovelybooks. Meine Wichtelmama Nele hat mich reich beschenkt, wie ihr sehen könnt! Gleich drei neue Bücher sind nun bei mir eingezogen, dazu viele leckere Süßigkeiten, ein grüner Tee mit Zitrone (aus dieser tollen Serie mit den dekorativen Dosen vom Moses Verlag), eine österliche Eierkerze, ein wunderschönes Notizbüchlein, ein selbst gebasteltes Lesezeichen und eine ganz zauberhafte Tasse. Auch dir danke ich von Herzen, liebe Nele.

Mit den beiden Fotos zum Wichteln ist schon ein Teil zum Thema "Tee im März" beantwortet.
Ich "musste" heute gleich alle drei neuen Sorten probieren. :-)

Außerdem ist die Cuppabox März/Ostern am vergangenen Donnerstag angekommen.
Ich habe hier bereits ausführlich darüber berichtet: Cuppabox Ostern / März 2013


Und dann habe ich noch bei Teewicht bestellt. Diesen Versand werde ich mir merken und sicher noch öfter dort bestellen. Die Auswahl ist riesengroß. Man kriegt fast alle Sorten auch in Probierpackungen zu 50 Gramm, die Lieferung erfolgt super schnell, und Teewicht packt immer jede Menge Pröbchen bei, so dass man die Gelegenheit hat, noch weitere neue Sorten zu entdecken.
Ich habe vier Sorten Tee und einen kleinen Teefilter bestellt. Es lagen außerdem noch fünf Teeproben bei, und außerdem gab es noch Sanddornbonbons zum Probieren. 

Besonders gut gefällt mir die Sorte "Olivenhain", ein weißer Tee (China Pai Mu Tan) , mit Olivenblättern, Sandelholz, Kamillen- und Sonnenblumenblüten sowie Himbeer- und Apfelstückchen.

Auch sehr lecker ist der Grüntee "Bambussprossen", eine tolle Mischung aus Sencha, Bancha, Genmaiche, mit Ingwerstücken, Cardamom, Ananas, Papaya, Mango, Rosenblüten und natürlich mit Bambussprossen.

So, mein März-Bericht ist wieder ganz schön lang geworden! Ich wünsche euch allen noch weiterhin ein wunderschönes Osterfest und morgen einen guten Start in den April.

Samstag, 30. März 2013

Das Turmzimmer - Leonora Christina Skov

Kurzbeschreibung aus dem Buch:
Dänemark, Anfang des 20. Jahrhunderts. An einem kalten Novembertag kehrt Nella als einzige Erbin in das Haus ihrer Familie zurück. Als junges Mädchen lebte sie dort zurückgezogen mit ihrer Mutter, der Autorin Antonia von Liljenholm. Begleitet wird Nella von ihrer Freundin Agnes, mit der sie gemeinsam das einst so prachtvolle Anwesen erkundet. Unter den knarrenden Dielenböden entdecken sie die Tagebücher der verstorbenen Verwalterin von Liljenholm und erkennen nach und nach, welche erschreckenden Geheimnisse das dunkle Haus jahrzehntelang verbarg. Doch die Geheimnisse lauern nicht nur in der Vergangenheit. Denn auch Agnes verschweigt ihrer Freundin etwas …

Meine Meinung:
Die Ich-Erzählerin Agnes Kruse hat eine besondere Art, ihre Leser zu fesseln, indem sie sie persönlich anspricht und ins Vertrauen zieht. Das schafft eine gewisse Nähe, da man unwillkürlich das Gefühl hat, in ein Geheimnis eingeweiht zu werden, was ja in gewisser Weise auch der Fall ist, da man einiges schon vor Agnes’ Freundin Nella erfährt. Trotzdem habe ich mir anfangs schwer getan, die verschiedenen Charaktere einzuschätzen. Erst als ich mehr über Agnes’ Vergangenheit und ihr Leben erfahren habe, konnte ich sie besser verstehen und mich dann auch auf die manchmal etwas verwirrende Handlung einlassen. Als verwirrend bezeichne ich sie, weil Agnes in ihren Ausführungen ziemlich sprunghaft ist. Der Schreibstil ist so außergewöhnlich wie die Erzählerin selbst. Agnes setzt einzelne Fragmente Stück für Stück zusammen, macht dabei häufig Gedankensprünge und ergeht sich in Andeutungen, die sie dann erst zu einem anderen Zeitpunkt ausführt. Sie beginnt oft, von einem Ereignis zu erzählen, bricht aber dann ab und kommt erst viel später wieder darauf zurück. Dazu kommt, dass sich der Roman in drei verschiedenen Zeiten bewegt: Es gibt einen Epilog von 1973, 1941 entdecken Agnes und Nella die Tagebücher der Haushälterin auf Liljenholm, und die Rückblicke dazwischen erzählen die Ereignisse von 1936. Das alles zusammen war auch der hauptsächliche Grund, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, einerseits beim Lesen und auch, mich mit der Geschichte anzufreunden.
Für mich war der Aufbau des Romans gewöhnungsbedürftig, denn ich neige dazu, kurz angerissene Szenen schnell wieder zu vergessen, wenn sie so haltlos im Raum stehen und ich sie nicht einordnen kann. Viel später, wenn die Ich-Erzählerin erneut auf eine bereits erwähnte Episode zu sprechen kam, musste ich häufig wieder zurückblättern und noch einmal nachlesen, um die Zusammenhänge zu erkennen.
Aber das Durchhalten hat sich gelohnt, denn ab der Hälfte konnte ich mich der Faszination der Geschichte nicht mehr entziehen.  „Das Turmzimmer“ entwickelte eine gewisse Eigendynamik und wurde für mich zum Pageturner.
Die düsteren, unheimlichen Schilderungen nehmen einen gefangen. Agnes schreibt oft mit trockenem Humor, trotz aller Schrecken, mit welchen die beiden Frauen auf Liljenholm konfrontiert werden. Das lässt so manche Szene skurril wirken. Die Dinge entwickeln sich unglaublich und katastrophal. Oft kann man nicht sagen, was wirklich geschah und was nur Schein ist, so surreal ist das Geschilderte. Der Fortgang der Geschichte war für mich absolut nicht vorhersehbar.
Die letzten beiden Kapitel sind aus Nellas Sicht geschildert, weil Agnes zu diesem Zeitpunkt nicht fähig war, zu schreiben. Wieso, das werde ich natürlich hier nicht verraten.
Ich weiß jetzt schon, dass es nicht beim einmaligen Lesen bleiben wird, denn ich denke, in diesem Buch gibt es noch jede Menge zu entdecken, was man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Auch sieht man die Geschichte beim zweiten Durchgang mit ganz anderen Augen, da man vieles bereits weiß. So kann man sich auf ganz andere Details konzentrieren, die man beim ersten Lesen übersehen hat.


Herzlichen Dank an den btb-Verlag, für die Überlassung des Rezensionsexemplars.




Donnerstag, 28. März 2013

Die etwas andere Eiersuche

Auf eine originelle Idee bin ich bei Lovelybooks aufmerksam geworden, dort wird nämlich gerade zum
Oster-Ei-Marathon aufgerufen. Das ist so gedacht, das während der Ostertage (genau genommen von heute an bis Ostermontag) möglichst viele Bücher aus dem SuB gelesen werden sollen, die im Titel oder im Autoren-Namen ein haben.


Ich weiß zwar noch nicht, ob ich über die Feiertage so ausgiebig zum Lesen komme, aber vier Bücher habe ich mir vorsichtshalber schon herausgesucht, denn wie heißt es so schön: "dabei sein ist alles". Besonders ergiebig ist natürlich das Buch von Jan Weiler ;-), gleich 3 er haben sich darin versteckt.
Und diese Eier möchte ich in den nächsten Tagen einplanen. Vielleicht schaffe ich wenigstens die Hälfte davon:



Barbara Delinsky: Vertrau nur mner Liebe
Kate Pullinger: ne Liebe in Luxor
Jael McHenry: Schokoladengster

Jan Wler: In mnem klnen Land

Mittwoch, 27. März 2013

Ein Sommernachtstraum - Daniela Drescher (Illustr.)

Ein Sommernachtstraum - nach der Komödie von William Shakespeare
Text: Frank Berger
Aquarelle von Daniela Drescher


Kindern eine klassische Komödie von Shakespeare nahe bringen? Ja, das geht sehr gut und auf spielerische Weise, wie dieses wunderschöne Bilderbuch beweist! In einfachen Worten erzählt Frank Berger die Geschichte nach, immer wieder ergänzt mit ausgewählten Reimen des Originals. Diese verlocken zum Wiederholen und immer wieder neu Lesen. Sie gehen ins Ohr, bleiben im Gedächtnis haften und wecken die Faszination für diesen Klassiker. Es wird nicht lange dauern, und die Kinder sprechen Teile der eingängigen Verse nach. Hier wird Shakespeare schon für die Jüngsten begreifbar gemacht und sehr unterhaltsam dargeboten. Natürlich würde ich das Buch nicht gerade für die ganz Kleinen empfehlen, aber schon im Alter von 5 oder 6 Jahren können die Kinder der Geschichte auf jeden Fall gut folgen. Das Buch lädt immer wieder neu zum Betrachten, Lesen und Vorlesen ein.

Die zauberhaften Aquarelle zur Geschichte sind nicht nur wunderbar anzusehen, sondern sie unterstreichen und ergänzen das Gelesene lebendig, stimmungsvoll und farbenprächtig.
Beim Betrachten ergeben sich jede Menge Anknüpfungspunkte für Gespräche, nicht nur zur Handlung selbst, sondern auch zu den vielen kleinen Details, die Daniela Drescher mit ihren Bildern zum Leben erweckt. Man entdeckt Nachtfalter, Wiesenblumen und vieles mehr. Es wimmelt nur so von Elfen, Kobolden, Feen und Geistern. Die Darstellungen führen uns durch die Geschichte und zugleich in eine märchenhafte, geheimnisvolle Welt. Sie sind sehr filigran und fein ausgestaltet, bis hin zum allerkleinsten Tautropfen.

Alles in allem ist dies ein hinreißend schönes und faszinierendes Bilderbuch, nicht nur für Liebhaber der Komödie von William Shakespeare und alle, die es noch werden wollen, sondern besonders auch für alle kleinen und großen Freunde der Aquarelle von Daniela Drescher, denn dieses Buch spricht nicht nur Kinder an, sondern zieht mit seiner besonderen Ausstrahlung auch Erwachsene in seinen Bann. Ich finde es einfach bezaubernd.

Herzlichen Dank an den Verlag Urachhaus für das Rezensionsexemplar.
Auf der Seite des Verlags kann man übrigens noch mehr Werke von Daniela Drescher bewundern.



Dienstag, 26. März 2013

Das möge Gott verhüten! - Majella Lenzen

Warum ich keine Nonne mehr sein kann

"Wenn alle schweigen, wird sich nie etwas ändern" - Majella Lenzen

Der Titel lässt mehrere Deutungen zu und passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Majella Lenzen erzählt aus ihrem bewegten Leben, als Nonne in Afrika. Schon im Alter von 15 Jahren kam sie zum Orden der „Missionsschwestern vom kostbaren Blut“. Inspiriert vom Vorbild ihrer Tante war es ihr großer Wunsch, ebenso in die Missionstätigkeit einzusteigen. Sechs Jahre später legt sie die heiligen Gelübde ab und beginnt kurz darauf in Nairobi eine Ausbildung zur Krankenschwester. (Ihr Herzenswunsch, Medizin zu studieren, wurde ihr nie gewährt.) 33 Jahre lang war sie, mit kürzeren Unterbrechungen, als Nonne in Afrika tätig. Obwohl sie häufig mit zweifelhaften Entscheidungen konfrontiert wurde, war sie der katholischen Kirche und ihrem Orden gegenüber immer loyal, denn ihr Glaube stand, als Wichtigstes in ihrem Leben, immer im Vordergrund. Aus diesem Grund hat sie sich wohl auch diversen Anordnungen gefügt, obwohl sie deren Sachlichkeit oft in Frage gestellt hat. Mit dem Gebot des Gehorsams hatte sie während ihrer Zeit als Nonne wohl die meisten Probleme, was ich sehr gut verstehen kann, denn in vielen Fällen hätte eine Fügung bedeutet, ihr Urteilsvermögen auszuschalten. Gerade bei der Aids-Hilfe, wo sie sich sehr engagierte, wurde ihr dann ihr gesunder Menschenverstand zum Verhängnis. Die Tatsache, dass Majella Lenzen, in ihrer Eigenschaft als Nonne Maria Lauda, in einem Prostituiertenviertel in Morogoro, einer Ärztin dabei half, Kondome auszuteilen, weil das die einzig sichere Möglichkeit darstellt, die rasende Ausbreitung von HIV-Infektionen zu vermindern, war für ihren Orden nicht tragbar, und sie musste die Gemeinschaft und somit auch ihre Arbeit verlassen. Hauptsache, der Schein wird gewahrt!

Nicht am fehlenden Glauben ist Majella Lenzens Mission gescheitert, sondern weil sie etwas zum Positiven ändern wollte, ohne Rücksicht auf Äußerlichkeiten und interne Machtstrukturen. In ihrem Buch spricht sie Klartext, und man erfährt viel über die Hintergründe der Missionsarbeit und auch über das Leben einer Nonne. Manches konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, da es von der Autorin nur vage angedeutet wird, wohl aus Rücksicht auf ihren langjährigen Arbeitgeber und ihre Mitschwestern. Im umgekehrten Fall war diese Rücksicht nicht vorhanden, wenn man bedenkt, dass die ehemalige Nonne, nach 33 Jahren Missionsdienst in Afrika, vor dem Nichts stand, da sie weder kranken- noch rentenversichert war.
Die Ordensregeln und die Gesetze der Kirche sind von Menschen gemacht und sicher nicht immer von Gott gewollt. Um den Menschen in den Entwicklungsländern wirklich und langfristig zu helfen, reicht es nicht aus, die Sterbenden mit der Zwangstaufe zu versehen. Die Hilfe darf nicht von Doppelmoral und interner Hackordnung behindert werden.
Majella Lenzen hat das erkannt und damit ihre große Aufgabe im Dienst der Kirche verloren. Das gibt einem schon zu denken.
Ich frage mich, wo bleibt hier die Nächstenliebe?
Steht der Missionsgedanke der realen Hilfe oft im Weg?
Es ist gut und wichtig, dass es klar denkende Menschen wie Majella Lenzen gibt, die ihr Schweigen brechen, denn nur durch vernünftiges Umdenken wird die Kirche zeitgemäß und kann langfristig konkrete Unterstützung anbieten.




Montag, 25. März 2013

Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind? - Hervé Jaouen



Die Geschichte ist aus Sicht der dreizehnjährigen Vero geschildert. Die Ich-Erzählerin muss ihr Zimmer räumen, denn der Platz wird für ihre Großmama benötigt. Die alte Dame kann nicht mehr alleine in ihrer Villa bleiben, da sie an Alzheimer leidet. Nun zieht sie also zu ihrer Tochter, dem Schwiegersohn und den beiden Enkelkindern, in das renovierte Bauernhaus der Familie. Ein Jahr lang begleitet man sie und erlebt mit, was jeder Einzelne dazu tut, es Omama so schön wie möglich zu machen.

Mit gesundem Pragmatismus und warmherzigem Humor schildert Vero die großen und kleinen Alltagsprobleme, die eine Lebensgemeinschaft in so einem Fall mit sich bringt.
Das Zusammenleben mit Oma gestaltet sich nicht leicht, denn es passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge, welche die alte Dame irritieren oder völlig aus der Bahn werfen. Es ist nicht einfach, verständnisvoll zu reagieren, denn unbeabsichtigt spielt Oma der Familie so manchen Streich, weil eben ihre Sicht der Dinge anders ist und sie vieles vergisst. Mit Hilfe des Inhalts eines alten Koffers und viel Einfühlungsvermögen gelingt es der Familie, die Erinnerung an alte, schöne Zeiten für Omama wieder lebendig werden zu lassen und ihr damit so manchen Glücksmoment zu bescheren. Gemeinsam versuchen sie, den Gedächtnisverlust so lange wie möglich hinauszuzögern und feiern die lichten Momente als etwas ganz Besonderes. Es ist schön, zu erleben, dass die Familie ihr Halt gibt, wie liebevoll Omama umsorgt wird und dass sie ihren Lebensabend in Geborgenheit und Würde verbringen kann.
Diese sehr berührende Geschichte, über den positiven und würdevollen Umgang mit einer schwierigen Krankheit, ist so wunderbar und hoffnungsvoll, mit ganz viel Herz und jeder Menge Feingefühl erzählt.


Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag Urachhaus

Mittwoch, 20. März 2013

Eulen-Überraschungspost


Heute kam ein Überraschungsbrief bei mir an. Lovelybooks hat einen ganz neu gestalteten und noch schöneren Internetauftritt, und das muss gefeiert werden. Aus diesem Anlass habe ich diese wunderschönen Lesezeichen erhalten, von jeder Sorte gleich 5 Stück, zusammen mit einer lieben, persönlich geschriebenen Karte. Vielen Dank  liebe Karla von Lovelybooks!
Bei Lovelybooks gibt es jetzt noch viel mehr Möglichkeiten, und alles ist noch übersichtlicher geworden. Am besten guckt ihr euch gleich mal selbst dort um. In der rechten Sidebar meines Blogs habe ich auch schon ein Lovelybooks-Badget eingefügt, damit ihr schnell dort hin findet. ;-)

Nun wird für die allerliebste kleine Eule des Lesezeichens ein Name gesucht. Ich bin schon am Grübeln. Vielleicht hat von euch jemand eine zündende Idee?
Wenn euch ein schöner Name einfällt, schreibt ihn mir als Kommentar hier unter diesen Beitrag. Ich werde unter allen Vorschlägen, die bis übermorgen, 22. März, 23.59 Uhr, eingehen, eine kleine Überraschung verlosen. Was es ist, wird noch nicht verraten ;-) Es hat auf jeden Fall etwas mit Eulen zu tun.

Nachtrag am 23. März:
Vielen Dank für eure schönen Vorschläge zur Namensgebung für die kleine Eule. Ich habe sie an Lovelybooks weitergegeben, und soviel ich weiß, wird es dort in der nächsten Woche eine Abstimmung geben.
Nun habe ich das Los (bzw. Random Org.) entscheiden lassen, und die kleine Überraschung geht an...
....Zuckervogel, herzlichen Glückwunsch!
Bitte teile mir deine Adresse mit, dann wird dir in den nächsten Tagen ein Briefchen ins Haus flattern ;-)

Dienstag, 19. März 2013

Der Thron der Welt - Robert Lyndon




Klappentext:
Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung nach England, wo er einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn überbringen soll. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unermesslich hoch: vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind. Nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen. Für Vallon, Hero und ihre Gefährten beginnt eine atemberaubende Odyssee durch die entlegensten Länder der Welt – von Grönland über Russland bis nach Konstantinopel, über das tobende Nordmeer und blutgetränkte Schlachtfelder. Grausame Wikingerkrieger und rachsüchtige Normannen stellen sich ihnen in den Weg, wilde Flüsse und unweg­same Pfade gilt es zu überwinden, bis sie endlich ans Ziel kommen – und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war …

Mein Eindruck:
Gleich am Anfang des Buches findet man eine kurze Chronologie, Wissenswertes zu den gebräuchlichen Sprachen im 11. Jahrhundert und einen interessanten Vergleich, wie hoch der Wert eines Gerfalken damals gewesen ist. Auf einer doppelseitigen Karte lässt sich die große Reise der Gefährten mitverfolgen. Auch kann man sich mit einer Passage aus „Fortunes of Men“ aus dem Exeter Book (die man auch im Trailer zum „Thron der Welt“ hört)  auf den Roman einstimmen.

Es ist eine gigantische Reise, auf die Robert Lyndon seine Protagonisten und auch die Leser führt. Man fühlt sich den verschiedenen Charakteren schnell verbunden und kann ihre Empfindungen und Beweggründe gut nachvollziehen. Jeder von ihnen hat ein anderes Motiv, sich auf dieses Unternehmen einzulassen. Mancher trägt ein bitteres Geheimnis aus der Vergangenheit mit sich. An der unendlich langen Wegstrecke lauern immer wieder neue Gefahren, und es gilt, schwierige Herausforderungen zu bestehen. Die ganze Reise ist ein einziges, gefährliches Abenteuer, welches auch massive Verluste mit sich bringt, nicht nur in feindlichen Lagern, sondern auch bei den lieb gewonnenen Helden. Größtenteils geht es unterwegs sehr roh und rücksichtslos zu, keiner wird geschont. Viel mehr möchte ich dazu aber nicht erzählen, denn das würde die Spannung sonst erheblich mindern.
Man merkt, dass sich der Autor umfassend mit der damaligen Geschichte und auch mit der Falknerei beschäftigt hat. Gerade über den Umgang mit den Gerfalken wird sehr viel Wissenswertes und Faszinierendes erzählt.
Es ist Robert Lyndon hervorragend gelungen, vielfältige und bunte Eindrücke aus den Ländern einzufangen, durch welche die Reise führt. Auch die damalige Mentalität verschiedener Volksgruppen, denen die Gefährten unterwegs begegnen, kommt gut zum Ausdruck. Klar gab es bei diesem dicken Schmöker auch einige Längen, was sich jedoch absolut in Grenzen hielt. Insgesamt hat mich die Geschichte um Vallon, Hero und Wayland von Anfang bis Ende gefangen genommen. Für mich war der Ausgang dieses Abenteuers nur bedingt vorhersehbar und letztendlich sehr zufriedenstellend. Ich habe mich durchweg bestens unterhalten gefühlt.


Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.


Sonntag, 17. März 2013

Award und Tag von Bücherparadies


Lisa vom Bücherparadies hat mir vor einiger Zeit einen Award verliehen, der mit einem Tag verbunden ist. Vielen Dank liebe Lisa. Die Fragen beantworte ich gerne. Hier meine Antworten:

-Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Kann ich nicht so generell sagen, das kommt auf das jeweilige Gericht an.

-Was ist dir wichtiger bei einer Person: die  Persönlichkeit oder Erscheinung?
Auf jeden Fall ist mir die Persönlichkeit wichtiger. Die Erscheinung (das Aussehen) kann sich im Lauf der Jahre ändern. Der Mensch hinter der Fassade muss mir sympathisch sein.

 -Wann hast du den Blog gegründet?
Am 10. Juni 2008 ist mein Bücherblog online gegangen.

 -Welche Person hat dich inspiriert, in dieser Welt mit was neuem anzufangen?
Das war keine spezielle Person. Ich habe vorher schon zwei andere Blogs geführt und irgendwann beschlossen, dass ich auch mein Lesetagebuch in dieser Form weiterführen will.

-Verfolgst du viele Blogs?
Ja, meine Blogliste ist so lang, dass ich an manchen Tagen gar nicht mit dem Lesen durchkomme ;-)

-Kochst du lieber oder lässt du dich lieber bekochen?
Beides mag ich gerne. Im Alltag koche ich meist selbst, aber es ist auch schön, wenn mein Mann frei hat, was Leckeres zaubert und ich mich nur noch an den Tisch setzen und genießen muss.

-Welches Buch liest du momentan?
"Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?" von Hervé Jaouen
(Ein brisantes und ernstes Thema, mit viel Herz und Humor erzählt)

-Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Ein großes Batik-Seidentuch mit Fransen, das begleitet mich schon sehr, sehr lange.
 
-Was ist dein Lieblingsrezept?
Pasta oder Pizza mit Meeresfrüchten

-Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit

-Was ist dein Lieblingsfilm?
Es sind viele, aber wenn ich mich für einen entscheiden muss, nehme ich: "Der letzte Mohikaner" mit Daniel Day Lewis als Hawkeye


Da meine Erfahrungen mit Awards und ihrer Weitergabe sehr zwiespältig sind, werde ich es auch diesmal so machen, dass ich keine Auswahl treffe. Aber jeder, der die Fragen gerne beantworten möchte, darf sich den Tag gerne mitnehmen. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, damit ich eure Antworten lesen kann.

Samstag, 16. März 2013

Neu auf dem SuB

War ja klar, dass es mit meinen guten Vorsätzen für die Fastenzeit nichts wird, zumindest was den Bücher-Zuwachs betrifft ;-)
Die Bücher scheinen magnetisch zu sein, denn sie ziehen mich unweigerlich an, aber wem erzähle ich das. Ich weiß, dass ich nicht allein bin, denn so wie mir ergeht es vielen Leseratten und Bücherwürmern. *seufz*
Hier also nun meine neuesten Schätze, eine bunte Mischung aus gekauften bzw. getauschten Büchern und Rezensionsexemplaren:

Nachdem mir das Buch von Sarah Harvey  im Februar so gut gefallen hat,
musste gleich Nachschub her
Die Krimis von A. Camilleri sollen typisch italienisches Flair vermitteln, das möchte ich nun mit dem ersten Band herausfinden.
Und ein wenig Rosenduft und Liebeszauber kann im Frühling auch nicht schaden.

Herr Klusi hat gerade den ersten Band "Die Rose von Kilgannon" fertig gelesen
und dringend Nachschub gefordert ;-)
Von einem Mitglied der Facebook-Gruppe "Bücherüberraschung" bekommen 

An Janette Oke komme ich einfach nicht vorbei

Gemischte Lektüre aus verschiedenen Genres

Und diese beiden Bücher liegen ganz oben auf dem SuB, die werde ich als nächstes lesen:


Freitag, 15. März 2013

Herr der Fliegen - William Golding

Buchclub Mitglieder-Exklusivausgabe
Umschlaggestaltung: Klaus Dempel

Nach einem Flugzeugabsturz können sich die Überlebenden auf eine einsame Insel im Pazifik retten. Es handelt sich um eine Gruppe englischer Schuljungen zwischen sechs und zwölf Jahren. Da kein Erwachsener überlebt hat, sind die Kinder auf sich gestellt. Schnell stellt sich die Frage nach einem Anführer. In der Hoffnung auf Rettung stellt Ralph, einer der älteren Jungen, klare und vernünftige Regeln auf. Er fordert, dass sie zusammen Hütten bauen und ein Signalfeuer unterhalten sollen. Aber diese sinnvollen Maßnahmen werden nicht von allen Kindern akzeptiert. Es kommt zum Streit, keiner fühlt sich wirklich zuständig, und letztendlich schließen sich viele Ralphs Rivalen Jack an, der sie auf die Jagd führt, um Schweine zu erlegen, was er für die wichtigste Tätigkeit überhaupt hält.
Bald gerät das Zusammenleben außer Kontrolle, die gerade entstandene Ordnung wird zerstört, und das anschließend entstehende Chaos fordert sogar Menschenleben.

William Golding hat eine Extremsituation geschaffen und seine Protagonisten dabei beobachtet, was sie daraus machen. Das Zusammenleben der Kinder wirkt anfangs so harmlos, jeder von ihnen ist bemüht, das Beste aus der Situation zu machen und zu hoffen, dass irgendwann Rettung naht. Doch schon bald eskaliert die Lage, und viele der Jungen schließen sich Jack an, was gut zu der These passt: „Wer schreit hat Recht“, denn eindeutig hat Jack das größere und lautere Mundwerk. Die anfängliche Ordnung zerfällt und endet in einer tödlichen Massenhysterie.
Die Geschichte ist voller bildhafter Vergleiche und Parabeln und in ihrer Art brutal und schonungslos. Dass die Kinder so völlig undiszipliniert und hemmungslos handeln, ist sicher auch in gewisser Weise durch die Ängste jedes Einzelnen bedingt, die so mancher mit Aggressivität zu vertreiben versucht. Den eigentlichen Inhalt findet man zwischen den Zeilen.
Es ist ein sehr tiefgründiger, vielschichtiger Roman, über den sich schon Generationen von Schülern den Kopf zerbrochen haben. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist geeignet dem Leser eine schlaflose Nacht zu bescheren.Die Handlung ist beklemmend und beeindruckend, wobei ich jedoch gewisse Zweifel habe, ob die Ordnung im realen Ernstfall tatsächlich so völlig zerstört würde, wie in dem Buch geschildert ist.

Allerdings muss ich mich der Kritik anschließen, die immer wieder laut wird. Einige Textstellen sind irritierend und wirken sprachlich seltsam, was jedoch wohl nicht im Sinn des Autors war, sondern anscheinend an der stellenweise nicht so gelungenen Übersetzung liegt. Das ist ein guter Grund, diesem Roman noch eine weitere Chance zu geben und ihn in der Originalsprache zu lesen, denn dann kommt sicher der Eindruck noch besser zur Geltung, den der Autor vermitteln wollte.

Meine 3-Sterne-Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die deutsche Übersetzung


Mittwoch, 13. März 2013

Ostern mit Peter Hase - Beatrix Potter


Mit diesem bezaubernden Popup-Bilderbuch werden schon die ganz Kleinen ihre Freude haben. Zusammen mit Peter Hase machen sich die Betrachter an die Vorbereitungen fürs Osterfest. Klappbare Elemente im Buch ermöglichen ganz besondere Einblicke, beispielsweise in den Hasenbau, wo die Hasenkinder und ihre Mama gerade beim Basteln und Dekorieren sind.
Peter Hase geht einkaufen und trifft seine Freunde. Im Garten von Herrn Gregor stibitzt er ein paar Rüben. Jemina Pratschel-Watschel sucht ihre Kleinen. Wo haben sich die Entchen versteckt? Peter Hase findet nicht nur die Entenkinder, sondern auch so manches Osterei.
Es gibt viel zu entdecken in diesem schönen Buch. Durch Aufklappen verschiedener Bildteile und Ziehen an den Laschen finden die kleinen Betrachter so manche Überraschung und können dem Hasenkind Peter helfen, alle versteckten Eier einzusammeln.


Beim Umblättern entfaltet sich sogar eine Landschaft, mit vielen Bäumen, Sträuchern und Tieren. Ganz nebenbei wird auch schon das Zählen bis 10 geübt.
Auf den liebevollen und detaillierten Zeichnungen gibt es noch viel zu erkunden, und man kann das Buch immer wieder zur Hand nehmen und sich daran erfreuen. Beim Betrachten ergibt sich sicher so manches Gespräch mit den Kindern, denn viele Tiere und Pflanzen, die hier fein und detailliert gezeichnet sind, können sie auch bei einem Spaziergang sehen und wieder erkennen.
Auch als Basis für Suchspiele (beispielsweise „Ich sehe was, was du nicht siehst“) ist das Büchlein gut geeignet. Der Text der kleinen Geschichte ist eher kurz gehalten und überfordert daher nicht die Geduld der Jüngsten.
Nicht nur kleine Kinder lieben Peter Hase, sondern auch Bilderbuchsammler jeden Alters werden sich an dieser Neuerscheinung erfreuen. Das Buch ist das ideale Ostergeschenk für alle großen und kleinen Fans von Peter Hase. 

Vielen Dank an den Sauerländer Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar.

Dienstag, 12. März 2013

Challenge "Die dunklen Tage" - Endergebnis

Noch drei Tage, und die Challenge "Die dunklen Tage" geht zu Ende. Ich habe auf meiner Challenge-Seite laufend darüber berichtet, und hier nun das Endergebnis. Zu allen 10 Punkten habe ich mindestens ein Buch gelesen, bei einigen Aufgaben waren es mehr. Insgesamt habe ich für diese Challenge 16 geeignete Bücher geschafft. Es hat Spaß gemacht, und es ist immer wieder schön, eine Challenge erfolgreich abzuschließen.

15. September 2012 bis 15. März 2013

Mindestens 10 Bücher sollen in diesem Zeitraum gelesen werden und folgende Themen gibt es:
Ziel der Challege ist, innerhalb der dunklen Monate mit den gelesenen Büchern alle zehn Vorgaben mindestens einmal zu erfüllen, jederzeit aber auch mehrfach.

1. Ein herbstliches Cover
Es wird kühler, die Tage werden kürzer, da ist es Zeit etwas herbstliches zu lesen. Vielleicht viele Blätter auf dem Cover oder einfach nur Herbstfarben?

Ines Thorn: Frevlerhand
Charlotte Freise: Kaltes Herz

2. Ein Buch mit dem Thema Schatten 
Die Tage werden kürzer und die Schatten immer länger. Lasst uns prüfen, wie lang!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)

Katryn Berlinger: Im Schatten der Olivenbäume


3. Ein schwarzes/sehr dunkles Cover 
Dunkel und trüb geht es weiter auf den Winter zu,
was passt da besser als ein tristes Buch mit schwarzem Cover?

J.J. Bidell: Im Schatten des Mondlichts - Das Erbe
Rebecca Michéle: Der Tod schreibt mit
Gabriella Wollenhaupt: Blutiger Sommer

4. Buch mit dem Thema Schnee
Und schon ist es Winter. Mummelt euch in die Decke ein und lest etwas, dass euch in eine verschneite Winterlandschaft entführt (egal ob Cover, Titel oder Inhalt)
Frostzauber
 

 5. Ein Buch mit Sternen
In den klaren Winternächten sind die Sterne am Himmel besonders gut zu sehen ...auf oder im Buch vielleicht auch? Auch hier ist es Egal ob auf dem Cover, im Titel oder inhaltlich.

Jando: Sternenreiter


6. Ein weihnachtliches Buch oder ein Märchenbuch
Der Lichtblick in den Wintermonaten ist eindeutig Weihnachten. Lest etwas weihnachtliches oder etwas märchenhaftes. (Cover, Titel oder Inhalt)

Petra Schier: Der himmlische Weihnachtshund
Petra Oelker: Drei Wünsche


7. Licht auf dem Cover 
Mit Beginn des neuen Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht traut sich sicher auch irgendwann wieder heraus. Jetzt ist die Zeit um sich mit etwas Licht wieder auf Fröhlicheres einzustimmen.Das kann eine Laterne sein, oder die Sonne oder eine Lagerfeuer ... lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Elke Becker: Ticket ins Glück
Isabel Beto: An den Ufern des goldenen Flusses
Beate Maly: Das Sündenbuch


8. Titel mit Bezug zum Licht 
Wenn wir schon das Licht anlocken wollen, dann sollten wir es auch beim Namen nennen ... und Wortspielereien gibt es da viele ;) 

Sophie Jordan: Firelight 2, Flammende Träne


9. Ein weißes/sehr helles Cover
Juhuu, es ist da! Das Licht strahlt wieder und damit wird es Zeit, ein Buch mit einem weißen oder sehr hellen Cover herauszusuchen, das sicher schon den ganzen Winter auf seinen Einsatz wartet.

Art Bechstein, Julia Grün: Was haben Schmetterlinge im Bauch...



10. Ein Frühlings- oder Sommerbuch
Zum Abschluß darf es dann noch etwas zur Aufmunterung sein. Lest ein Buch, dass den Frühling oder den Sommer zum Thema hat um nach dem Winter wieder richtig in Schwung zu kommen!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)