Sonntag, 27. Mai 2012

Klappohrkatze - Peter Gethers



In "Klappohrkatze" erzählt der Autor seine persönliche Geschichte, wie er vom Katzenhasser zum „Dosenöffner“ wurde. Schuld daran ist ein kleiner Kater der Rasse „Scottish Fold“, der auf den Namen Norton hört. Peters Freundin hat ihm das Tier mitgebracht, und es war Liebe auf den ersten Maunz. Für Peter Gethers ändert sich nun vieles im Leben, denn schon nach kurzer Zeit sind er und der Kater fast unzertrennlich.
Dieser Roman, über die Erlebnisse des Autors und seines kleinen Katers mit den geknickten Ohren, ist richtig herzerfrischend zu lesen. Norton ist keine gewöhnliche Katze, sondern anscheinend etwas ganz Besonderes. Er wird als verständig und rücksichtsvoll beschrieben, und er entwickelt schnell eine enorme Selbständigkeit.  Andererseits ist er aber auch sehr anpassungsfähig, was das Zusammenleben ungemein erleichtert, da Peter Gethers oft auf Reisen ist und versucht, seinen Kater möglichst häufig mitzunehmen. So erlebt Norton sehr bald seine erste Flugreise. In einem Pariser Hotel wird er schnell zum Liebling der gesamten Belegschaft.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, und ich denke, nicht nur Katzenfreunde werden ihre Freude an dieser liebenswerten und interessanten Geschichte über Norton haben. Lediglich die mitunter sehr ausführlichen und wechselnden Beziehungsgeschichten des Autors hätten durchaus etwas sparsamer ausfallen können. Zwar sind diese schon wichtig, um zu verdeutlichen, wie sich Norton den Frauen gegenüber verhält, die im Leben seines Herrn eine mehr oder weniger große Rolle spielen, aber das wäre auch kürzer möglich gewesen. Für mein Gefühl haben sich diese Passagen ziemlich in die Länge gezogen, und ich konnte es immer kaum erwarten, wieder von Norton und seinen Erlebnissen zu lesen.

Noch einen wichtigen Punkt möchte ich ansprechen: Genau dieses Buch wurde anscheinend schon einmal im Jahr 1993 veröffentlicht, damals aber unter dem Titel „Die Katze, die nach Paris reiste“.



Kommentare:

  1. Hört sich nach einer niedlichen Geschichte an. Danke für die Rezension!
    LG
    Yvonne

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  2. Ja Yvonne, es ist wirklich eine schöne Geschichte, ganz besonders natürlich für Katzenfreunde.
    LG
    Susanne

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