Freitag, 25. Mai 2012

Die Möwe Jonathan - Richard Bach

Mit zahlreichen Fotos von Russell Munson
Für die 2.-Chance-Challenge im Mai gelesen:

Jonathan Livingston Seagull ist eine Möwe, aber er gibt sich nicht mit dem "normalen" Leben im Schwarm zufrieden, sondern setzt seinen ganzen Ehrgeiz daran, die Kunst des Fliegens zu perfektionieren. Er möchte mehr im Leben erreichen, und die tägliche Futtersuche, der Kampf um das Überleben, erfüllt ihn nicht mit Befriedigung. Wenn er sich jedoch selbst zu Höchstleistungen antreibt und das Unmögliche möglich macht, fühlt er sich richtig frei und glücklich. Bei den anderen Mitgliedern seines Schwarms findet er kein Verständnis, sondern wird ausgegrenzt. Aber er lässt sich nicht entmutigen und geht seinen Weg.

Dieses Buch begleitet mich seit meiner Jugendzeit. Ich habe es Ende der siebziger Jahre zum ersten Mal gelesen und auch die Verfilmung gesehen. Sowohl Buch als auch Film haben mich damals fasziniert, und man könnte sagen, beides erreichte Kultstatus. Seitdem steht "Die Möwe Jonathan" in meinem Bücherregal.  Nun habe ich es für die 2. Chance-Challenge wieder gelesen. Der Text ist nicht sehr lang, eher einfach gehalten und mit vielen  Fotos von Russell Munson ergänzt. Den meisten ist die Geschichte sicher bekannt.
Man kann sie als Parabel betrachten, und hinter der märchenhaften Handlung verbirgt sich jede Menge Gesellschaftskritik:
 Außenseiter haben es immer schwer, sich und ihre Interessen vor der Allgemeinheit durchzusetzen. Wer anders ist, muss mit Vorurteilen kämpfen und unendlich viele Steine aus dem Weg räumen. Aus der Gemeinschaft auszubrechen und eigene Ideen zu verwirklichen, ist oft nicht einfach, aber der schönste und größte Lohn ist die persönliche Freiheit.



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