Mittwoch, 29. Dezember 2010

Kleines Gewinnspiel zwischen den Jahren


Zum Jahreswechsel verlose ich ein nagelneues, signiertes Exemplar
"Der Trakt" von Arno Strobel. Wer sein Glück versuchen möchte, schreibt mir bis zum
10. Januar 2011
eine Mail an klusi56 [at] googlemail.com und beantwortet mir folgende Frage:

Wie heißt der neueste Psycho-Thriller von Arno Strobel?
Bitte schreibt außerdem eure Adresse mit in die Mail, damit ich den Gewinn nach Auslosung gleich versenden kann. Die mir geschickten Daten behandle ich selbstverständlich vertraulich und verwende sie ausschließlich für das Gewinnspiel.

Wichtig für die Teilnahme ist, dass sowohl die richtige Antwort als auch eure Adresse in der Mail an mich angegeben ist.

Wenn ihr einen Blog habt, würde ich mich über einen Hinweis dort auf das Gewinnspiel sehr freuen, es ist aber keine Bedingung.

Und nun wünsche ich euch viel Glück und einen guten Jahreswechsel.


Montag, 27. Dezember 2010

Das Vermächtnis der Amazonen - Birgit Fiolka


Ägypten im 13. Jahrhundert vor Christus. Während der Feierlichkeiten zu ihrer Verlobung wird die junge Ägypterin Kamara von Schmugglern entführt, weil sie durch Zufall eine Verschwörung und einen Diebstahl entdeckt. Sie wird nach Mykene verschleppt und dort als Sklavin verkauft.
In der fremden Umgebung findet sie Freunde, und auch ihr Verlobter Hori ist auf der Suche nach ihr. Mit ihm zusammen gelingt Kamara die Flucht, und sie landet in der alten Heimat ihrer Mutter, in Themiskyra, der Stadt der Amazonen. Hier muss sie erkennen, was sie wirklich will und selbst entscheiden, wie ihre Zukunft verlaufen soll, und es sind ihr Feinde auf den Fersen, die um jeden Preis verhindern möchten, dass Kamara mit Hori zusammen nach Ägypten zurückkehrt.

Leider habe ich den ersten Roman "Amazonentochter" von Birgit Fiolka bisher nicht gelesen oder gehört, aber der Einstieg in die Geschichte ist mir trotzdem leicht gefallen. Für die Handlung wichtige Details aus dem ersten Roman werden geschickt eingeflochten, so dass man "Das Vermächtnis der Amazonen" ohne Vorkenntnisse lesen, hören und genießen kann.
Annabelle Krieg liest Kamaras Geschichte mit sehr viel Gefühl und angenehmer Stimme. Der Roman wird auch als Hörbuch ungekürzt wiedergegeben, was ich sehr positiv finde. Das Schicksal Kamaras, die zwischen zwei Welten steht und sich entscheiden muss, wohin sie gehört, hat mich sehr berührt und mir ausgesprochen gut gefallen.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Der Weihnachtshund - Daniel Glattauer


Weihnachten naht, und Max kann dem Fest der Liebe überhaupt nichts abgewinnen. Er möchte über die Feiertage verreisen, aber da gibt es ein Problem, und das heißt Kurt. Kurt ist Max' Hund, ein phlegmatischer Deutsch-Drahthaar. Für ihn sucht Max ein Ersatz-Frauchen, bei dem er seinen Vierbeiner für die Zeit des Urlaubs in Pflege geben kann.
Katrin ist ebenfalls ein Weihnachts-Muffel. Sie wird am 24. Dezember dreißig und hat ganz und gar keine Lust, diesen Tag mit ihren Eltern und deren "Wahl-Schwiegersohn" Aurelius zu verbringen. Eigentlich ist Katrin nicht sonderlich begeistert von Hunden, aber als sie Kurt kennen lernt, kommt ihr die Idee, in über Weihnachten in Pflege zu nehmen und dadurch dem familiären Zusammentreffen entfliehen zu können, denn ihr Vater hat eine Hunde-Allergie. Während der kalten und ungemütlichen Dezembertage kommt Katrin nicht nur Kurt näher, sonder auch seinem Herrchen ;-)

Egal unter welchen Gesichtspunkten man dieses Buch liest, es ist auf jeden Fall sehr vergnüglich. Weihnachts-Hasser werden sich vielleicht in einem der Protagonisten wiederfinden, und auch diejenigen, die Weihnachten und die vorausgehende Adventszeit lieben, kommen sicher auf ihre Kosten. Da die Geschichte genau in 24 Portionen eingeteilt ist, kann man sie häppchenweise als literarischen Adventskalender genießen. Ich habe den "Weihnachtshund" als Adventskalender genutzt und wirklich jeden Tag nur ein kleines Kapitel gelesen. Auf diese Weise hat mich das Büchlein durch die gesamte Adventszeit begleitet, was die Spannung der Story etwas erhöht hat, denn man freut sich immer darauf, wie es wohl weitergeht. In einem Stück gelesen, hätte mir die Geschichte wahrscheinlich nicht ganz so gut gefallen, denn ab und zu kommen doch ein paar Längen oder Wiederholungen vor. Auch wird das Verhalten der Protagonisten schon etwas überspitzt dargestellt. Wenn man die Story jedoch nicht allzu tierisch ernst nimmt, kann man sich auf einen richtigen "Glattauer" freuen, mit den typischen sympathischen Wortspielereien, wenn er auch nicht an "Gut gegen Nordwind" oder "Alle sieben Wellen" heranreicht. Aber mit kleinen Abstrichen kann man durchaus kurzweilige Lesestunden in der Adventszeit genießen und dabei Kurts Geheimnis auf die Spur kommen. Der Schluss hat nicht unbedingt die ultimative Überraschung zu bieten, aber das Happy End ist sozusagen unausweichlich und bildet an Heiligabend ein schönes und harmonisches Finale, wie man es von einer weihnachtlichen Geschichte erwartet.

Montag, 20. Dezember 2010

Feuchtgebiete - Charlotte Roche


Es kommt sehr selten vor, dass ich ein Buch oder Hörbuch nicht zu Ende lese. Meist halte ich durch, auch wenn mir die Lektüre manchmal nicht hundertprozentig zusagt, aber hier ist der seltene Fall eingetreten: Ich habe das Hörbuch "Feuchtgebiete" abgebrochen! Drei Kapitel habe ich durchgehalten, aber dann war die Schmerzgrenze erreicht, und ich konnte den Quatsch einfach nicht mehr hören. Was ich bis dahin vernommen habe, war eine wahllose Aneinanderreihung von Unappetitlichkeiten. Immer wenn ich dachte, es gäbe keine Steigerung mehr, kam wieder eine Geschmacklosigkeit, schlimmer als die vorhergehenden. Die Handlung ist eher spärlich und geht mehr oder weniger zwischen den ganzen Fäkalausdrücken völlig verloren.  Ich gestehe, meine Ekelgrenze ist nicht besonders hoch, aber das ist nicht der einzige Grund, dass ich abgebrochen habe. Die Autorin liest das Hörbuch selbst, und schon ihre Vortragsweise fand ich nicht unbedingt herausragend. Die Ich-Erzählerin wirkt in ihrer Art eher einfältig, wenn sie ausführlich über ihre Hämorrhoiden oder andere "Intimitäten"  plaudert. Für mich hat sich dann schnell die Frage gestellt, ob ich meine Zeit mit dieser Art "Literatur"? verschwenden will, und meine Antwort war ein klares "nein".

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Der grüne Panther - Sandor Papp


An seinem 19. Geburtstag erfährt Ricardo, dass er als Kleinkind adoptiert wurde. Er begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Dabei trifft er auf einem Jahrmarkt die Wahrsagerin Aurelia, die ihn zu kennen scheint und ihm rätselhafte Hinweise zu seiner Vergangenheit gibt. Er unternimmt eine Reise nach Budapest, um dort die Spuren seiner Herkunft zu verfolgen. Dabei gerät er unvermittelt in Lebensgefahr und das nicht nur einmal! Ricardo ist verwirrt. Wer verfolgt ihn und ist an seinem Tod interessiert? Haben diese Ereignisse etwas mit seinen richtigen Eltern zu tun? Mehr verrate ich zur Handlung nicht ;-)

Andreas Sparberg liest die Story mit angenehmer Stimme, betont und sehr einfühlsam. Aber das ist noch lange nicht alles. Der Autor, Sandor Papp, hat hier eine ganz neue Art des Hörbuchs gestaltet. Tolle Soundeffekte schaffen Atmosphäre und machen die Geschichte zu einem intensiven Hörerlebnis. Die Handlung selbst ist nicht nur spannend und kurzweilig, sondern sie birgt auch viele rätselhafte Elemente und Mystik.
Die Grenze zwischen Realität und Fiktion ist fließend und durchlässig, und dem Protagonisten enthüllt sich in beiden Welten Unfassbares.Ich habe das Hörbuch in einem Rutsch "verschlungen", denn die Geräuschkulisse dieser Produktion lässt einen Film im Kopf entstehen. Man könnte direkt sagen, es ist 3-D-Hören, denn bei Dialogen beispielsweise wechselt die Stimme des Sprechers die Richtung, so dass man einen plastischen und sehr lebhaften Eindruck des Gesprächs gewinnt.
"Der grüne Panther" ist eine außergewöhnliche und bemerkenswerte Neuerscheinung auf dem Hörbuchmarkt.

Interessierte finden auf der Website und dem Blog "Der grüne Panther" weitere Informationen, viel Hintergrundwissen und jede Menge Hörproben. Viel Spaß beim Stöbern dort, es lohnt sich auf jeden Fall, 'mal reinzuhören.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Das Feuer der Wüste - Karen Winter



Namibia im Jahr 1959. Ruth Salden befürchtet, ihre Existenz zu verlieren, denn die Familienfarm der Saldens steht vor dem finanziellen Aus. Als Ruth nach Windhoek fährt, um eine Verlängerung ihres Kredits zu erwirken, gerät sie zufällig in einen Protestmarsch der Schwarzen und schließt sich ihnen spontan an. Als berittene Polizisten auf die Demonstranten schießen, stirbt eine schwarze Frau in Ruths Armen. Ihre letzten Worte beschäftigen die junge Farmerin nachhaltig, denn die Frau hat sie mit dem Namen ihrer Großmutter angesprochen. Ruth will der Sache auf den Grund gehen, denn ihre Großmutter war vor vielen Jahren mit einem wertvollen Diamanten verschwunden, und die Familie hat nie mehr von ihr gehört. Bei ihren Recherchen findet Ruth Hilfe durch den Namib-Historiker Horatio. Ihre Suche führt sie nach Lüderitz, wo Ruth den gut aussehenden und sehr charmanten Henry kennenlernt. Von seiner Umwerbung geschmeichelt verliebt sich Ruth in den jungen Mann. Kann er ihr helfen, die Großmutter zu finden? Und was steckt hinter Horatios Heimlichkeiten? Ruth fürchtet, dass er etwas vor ihr zu verbergen sucht….

Romane mit Schauplätzen in Afrika habe ich bisher noch nicht allzu viele gelesen, und so war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Der erste Eindruck war sehr viel versprechend, denn das Cover ist wunderschön gestaltet: Ein afrikanische Landschaft mit Zebras, in stimmungsvolles Licht getaucht, das ganze matt gehalten, die Schrift darauf ist glänzend, ebenso das ethnische Muster, welches sich rund um das Titelbild zieht. Der Umschlag ist aufklappbar und hat vorne eine Postkarte anhängend, die mit dem gleichen Motiv wie  das Buch selbst gestaltet ist.  Die Betrachtung des Buchs hat mich neugierig gemacht und hohe Erwartungen in mir geweckt.
Die Geschichte selbst ist flüssig geschrieben und liest sich leicht. Die Autorin lässt viele Informationen über die damalige politische Situation einfließen, und so erfährt man ganz nebenbei und unmerklich einiges über die historische Entwicklung des Landes. Ruth ist als richtiges „Landei“ beschrieben und wirkt durchgehend etwas naiv. Da sie in ihrer Kindheit und Jugend nicht viel außerhalb der Ranch kennengelernt hat, wirkt sie in dieser Rolle durchaus glaubwürdig. Nicht so ganz wollen die mystischen Momente in die Story passen. Auf der Suche nach ihrer Großmutter und dem Diamanten hat Ruth immer wieder Visionen, die man der eher bodenständigen Frau nicht abnimmt.
Leider hat sich mir, bis auf wenige Momente, auch der Zauber Namibias in der Schilderung nicht erschlossen. Außerdem werden teilweise sehr moderne Redewendungen und Begriffe verwendet, die ich mir in den Fünfzigern nicht gut vorstellen kann. Die Entwicklung und das Ende wirken sehr konstruiert, und alles geht plötzlich sehr schnell. Hier hätte ich mir die Geschichte etwas ausführlicher gewünscht. Einiges konnte ich nicht nachvollziehen.
„Das Feuer der Wüste“ ist eine nette und unterhaltsame Lektüre, die etwas Wärme in die kalte Jahreszeit bringt und bei der man gut abschalten kann, die aber auch einige Schwachstellen hat. Das Thema hätte mehr hergegeben.

Samstag, 4. Dezember 2010

Advents-Gewinnspiel

Heute möchte ich euch zu meinem Gewinnspiel einladen. Gerade in der Adventszeit wird viel gekocht, gebacken und gewerkelt, es ist eine gemütliche Zeit voller kleiner und großer Geheimnisse und Überraschungen. Folgende Preise habe ich für euch:

Ein Exemplar "Leckere Festtag-Torten" 
 Ein wenig Wellness in Form von drei handgesiedeten Seifen aus eigener Produktion, in den Sorten Seidenrose, Orangerie und Zimt
 Ein Exemplar "Wildrezepte"
 Ein Kochbuch mit leckeren Kartoffelgerichten
 und ein Exemplar des Strickbuchs "freche Masche", mit nordischer Mode für Kinder

Alle Bücher sind im Landwirtschaftsverlag erschienen.
Herzlichen Dank an Literaturtest und den Verlag für die Bereitstellung der Gewinnbücher

Was müßt ihr tun, wenn ihr gewinnen wollt?
  1. Ihr seid (oder werdet) regelmäßiger Leser eines meiner drei aktiven Blogs,
  2. weist auf eurem Blog in einem Beitrag oder der Sidebar oder auch bei Facebook auf dieses Gewinnspiel hin, ihr könnt dafür gerne das erste Foto mitnehmen  und schreibt mir den Link, 
  3. hinterlasst einen Kommentar im Beitrag und beantwortet mir folgende Frage: Was ist euere liebste Advents-Tradition, die ihr alljährlich besonders gerne pflegt?
  4. und schreibt mir eine Mail an klusi56@googlemail.com mit euerer Adresse und einem Hinweis, ob ihr an allen Gewinnen interessiert seid oder an welchen eventuell nicht, denn es bringt ja nichts, wenn jemand beispielsweise das Strickbuch gewinnt, aber gar nicht strickt ;-)
Wenn ihr keinen Blog bzw. Facebook-Account habt, aber gerne am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, schreibt mir eine Mail an oben angegebene Adresse.

Teilnehmen kann jede(r) mit einer Adresse in Deutschland, bis zum 18. Dezember 2010, 23.59 Uhr.
Am 19. Dezember werde ich dann die Gewinner ermitteln und gleich am Montag, den 20.12. abschicken, damit die Sachen hoffentlich noch rechtzeitig bis Weihnachten bei euch eintreffen.