Samstag, 3. Juli 2010

Gefangen in der Wildnis - Sandra Brown



Kurzbeschreibung:
Ein Flugzeugabsturz in Kanada: Für die Immobilenmaklerin Rusty Carlson und den Rancher Cooper Landry beginnt ein harter Überlebenskampf. Nur Mut, Hoffnung und die wachsende Liebe zueinander können sie retten...
Wie durch ein Wunder überleben der Rancher Cooper Landry und die Immobilienmaklerin Rusty Carlson den Flugzeugabsturz in der kanadischen Wildnis. Unterschiedlich wie Tag und Nacht und voller Vorbehalte, sind sie völlig aufeinander angewiesen. Mühsam machen sie sich auf den Weg und stoßen nach zehn Tagen auf zwei verwegen aussehende Männer. Die Rettung? Doch Cooper erkennt schnell, was die zwei vorhaben. Dass sie vor nichts zurückschrecken. Er weiß: Er muss Rusty beschützen. Unter Einsatz seines Lebens ...


Meine Meinung: * * * *
Ein Flugzeug stürzt ab, und es gibt nur zwei Überlebende: Rusty Carlson, Immobilienmaklerin und eine Schönheit, die verwöhnte Tochter aus gutem Hause, die selbst in der Wildnis noch Angst um ihren Pelzmantel hat und Cooper Landry, Farmer und einsamer Wolf, der attraktive Luxusfrauen verachtet. Nur mühsam gelingt es den beiden, sich zu arrangieren und gemeinsam zu versuchen, der Wildnis zu entkommen. Die gemeinsame Zeit hinterlässt bei beiden ihre Spuren, und sie entdecken widerstrebend, dass sie sich eigentlich gar nicht so unsympathisch sind, wie sie das gerne hätten.
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, wie man das von Sandra Brown gewohnt ist, und ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Allerdings konnte ich mit beiden Protagonisten bis zuletzt nicht recht warm werden, auch hat mir die Art und Weise nicht gefallen, wie Cooper mit Rusty umgegangen ist. Mit seinen Bemerkungen war er häufig sehr verletzend, und obwohl die junge Frau anfangs als sehr oberflächlich beschrieben wird, fand ich das nicht in Ordnung. Bis zuletzt hatte ich den Eindruck, dass die Anziehung der beiden hauptsächlich körperlicher Natur ist und mit Liebe nichts zu tun hat. Der Ablauf der Handlung war am Ende für meinen Geschmack zu stark gerafft, es blieb vieles offen und ungeklärt oder war schlichtweg unglaubwürdig.

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