Freitag, 5. Februar 2010

Schatten über Glencoe - Sabine Dillner



Kurzbeschreibung:
Nach einer schicksalhaften Begegnung in den Highlands verlieben sich die widerspenstige Allison MacDonald und der sensible Malcolm Campbell. Eine Liebe, die nicht sein soll, gehören sie doch verfeindeten Clans an, die in der Auseinandersetzung um die Unabhängigkeit Schottlands gegeneinander kämpfen. Vor dem Hintergrund eines wahren historischen Ereignisses erzählt Sabine Dillner die ergreifende Geschichte von Liebe und Hass, Treue und Verrat, Schuld und Vergebung.


Meine Meinung: * * * * *
Der Roman spielt vor dem historischen Hintergrund der politischen Ereignisse in den schottischen Highlands, im Winter 1691/1692, die mit dem brutalen Massaker von Glencoe einen grausamen Höhepunkt finden.
Malcolm Campbell und Allison MacDonald begegnen sich durch Zufall, und da sie zwei verfeindeten Clans angehören, wissen sie, dass ihre Liebe nicht sein darf und eine gemeinsame Zukunft so gut wie unmöglich scheint. Mit großer Sensibilität beschreibt die Autorin ihre Protagonisten, deren Beweggründe und Gefühle.
Ich habe bereits vor längerer Zeit ein Buch von Jennifer Roberson gelesen, das ebenfalls von den beiden Clans erzählt, und auch dort geht es um eine verbotene Liebe. Es gibt einige Parallelen zwischen den beiden Romanen, aber im Vergleich hat mich persönlich dieses Buch hier sehr viel mehr berührt.
Die Schilderung des grauenvollen Massakers, das damals wirklich stattgefunden hat, geht unter die Haut. Dass hier fast ein ganzer Clan niedergemetzelt und ausgelöscht wurde, und das mit Wissen und auf Befehl des Königs, macht sehr betroffen. Auf ihrer Homepage bietet die Autorin noch ausführliche Hinweise zum politischen Hintergrund, und auch hier und bei Wikipedia können Interessierte darüber genauer nachlesen.
Ich kann das Buch allen Liebhabern historischer Romane wärmstens empfehlen, denn hier wird dem interessierten Leser die schottische Geschichte, kombiniert mit einer wunderbaren Lovestory, auf eindrucksvolle Weise nahegebracht.

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