Freitag, 1. Januar 2010

Das Limonenhaus - Stefanie Gerstenberger



Vom Diana-Verlag habe ich das Buch für eine Büchereulen-Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an den Verlag und das Eulen-Forum.
>>>Hier geht es zur Leserunde

Über dieses Buch:
Als die junge Köchin Lella Bellone erfährt, dass sich Grazia, die Frau ihres vor drei Jahren bei einem Berufsunfall verstorbenen Bruders Leonardo, das Leben genomen hat, ist ihr klar, dass sie nun jenes Versprechen einlösen muss, das sie Leonardo einst gegeben hat: sich im Ernstfall um seine Tochter Matilde zu kümmern. Sie reist von Köln nach Sizilien, der Heimat ihrer Eltern. Doch zwischen den Bellones und den LaMacchias, der Familie von Grazia, besteht eine alte Feindschaft, und Grazias Mutter Teresa verweigert Lella das Kind. Lella will Zuflucht im Limonenhaus suchen, in dem einst ihre Mutter aufwuchs und in dem später Leonardo mit seiner Familie lebte. Doch sie muss bestürzt feststellen, dass das Haus völlig leer geräumt wurde. Nur in einem verborgenen Winkel entdeckt sie noch eine alte Bibel und einige Tagebuchseiten, die wohl der Tante ihrer Mutter gehörten.
Durch einen Zufall trifft Lella wenig später Phil Domin wieder, einen Fotografen, der im Flugzeug nach Köln neben ihr saß und ihr auf Anhieb sympathisch war. Auch Phil war von Anfang an von der jungen Frau fasziniert, obwohl er, neben beruflichen Gründen, eigentlich nach Italien gekommen ist, um die Eltern seiner Freundin Brigida aufzuspüren und diese um die Hand ihrer Tochter zu bitten. Lella bietet dem Fototgrafen, der kein Italienisch spricht, nun ihre Hilfe bei diesem Unterfangen an - doch keinesfalls uneigennützig, denn sie hat einen verzweifelten Entschluss gefasst......

Über die Autorin:
STEFANIE GERSTENBERGER, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport, bis sie erkannte, dass sie keine Lehrerin werden wollte. Nach einem Wechsel in das Hotelfach lebte und arbeitete sie auf Elba und Sizilien, in der Karibik und in San Francisco. Die Reiserei fand 1993 in Köln ein Ende, wo sie als Requisiteurin Polizeiserien, Krimis und Liebesfilme ausstattete und dabei den Schauspieler Thomas Balou Martin kennenlernte, mit dem sie heute verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Meine Meinung: * * * * *

Bereits der erste Eindruck war sehr viel versprechend, denn ich finde die Covergestaltung äußerst gelungen. Die schönen Farben und das Zitronenmotiv sind eine perfekte Einstimmung auf den Roman.

Auch die Handlung hat mich nicht enttäuscht. Sie ist aus den unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Ich-Erzähler Phil und Lella geschildert. Die Autorin hat ein feines Gespür dafür, die Atmosphäre eines Handlungsortes einzufangen. Man fühlt sich direkt nach Sizilien versetzt, und in den Lesepausen bekam ich direkt Fernweh. Die perfekte Mischung aus Spannung, Dramatik, Romantik und Humor machen den Roman zu einem puren Lesevergnügen. Spätestens ab der Hälfte möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn man will einfach wissen, wie die Sache mit Lella und Phil und mit der kleinen Matilde weitergeht. Auch wenn einiges vorhersehbar ist, mindert das die Spannung nicht, denn ich war immer neugierig, auf welche Weise sich die Probleme letztendlich lösen würden.

Ich habe den Roman sehr genossen und hoffe auf baldige, weitere Veröffentlichungen der Autorin.

1 Kommentar:

  1. Alles Gute zum Neuen Jahr wünsche ich dir! Ich werde sicher dieses Jahr so manchen Lesetipp aufgreifen!
    Liebe Grüße
    Simone

    AntwortenLöschen