Samstag, 26. September 2009

Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall - Volker Klüpfel/Michael Kobr



Kurzbeschreibung:

Ein zugeschneites Berghotel, ein mysteriöser Mord und ein aufgekratzter Doktor Langhammer – Kluftinger ermittelt wieder! Der neue Fall des Bestseller-Duos Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich allein gestellt. Das heißt: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Rauhnächte, über die man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.

Meine Meinung: * * * * *

Normalerweise ist Krimi nicht gerade mein Lieblings-Genre, was sicher auch der Grund ist, dass ich Klufti erst jetzt, bei seinem fünften Fall, kennen gelernt habe.

Eigentlich ist Kluftinger ja ganz privat, mit seiner Frau und dem Ehepaar Langhammer, unterwegs. Die Vier wurden eingeladen, den Jahreswechsel in einem luxuriösen und neuen Berghotel zu verleben. Die Hotelchefin hat für das Wochenende eine Krimi-Nacht geplant und sich mit Kluftinger gleich einen waschechten Kommissar dazu geholt. Ich gehe davon aus, dass der Landarzt Doktor Langhammer den Kommissar bereits bei früheren Fällen "unterstützt" hat, zumindest habe ich das manchen Äußerungen des etwas überkandidelten Arztes entnommen.
Leider ist die Freude über den kostenlosen Aufenthalt nur von kurzer Dauer, denn schon während des Abendessens wird aus dem Kriminalspiel bitterer Ernst: Es gibt einen wirklichen Toten! Zu allem Überfluss spitzt sich die Wetterlage drastisch zu, es gibt Lawinenwarnung, und das Berghotel ist eingeschneit und von der Welt abgeschnitten. Es bleibt dem Kommissar nichts anderes übrig, als alleine die Ermittlungen zu übernehmen. Na ja, nicht ganz alleine, denn Dr. Langhammer erklärt sich nur allzu gerne bereit, Kluftinger zu unterstützen.

Klufti und Langhammer sind ein geniales Team, wobei Klufti des Öfteren seine Zweifel hat, ob der Arzt ihm mehr Hilfe oder Behinderung ist. Aber ab und zu gesteht er sich, wenn auch widerstrebend ein, dass er froh ist, den Doktor an seiner Seite zu haben. Klufti, wie ihn seine Fans nennen, wird als etwas schrulliger, konservativer Typ beschrieben, er ist ein Gewohnheitstier mit (meist) liebenswerten Marotten. Besonders menschlich macht ihn seine "Leichen-Unverträglichkeit", die in seinem Berufszweig so gar nicht von Vorteil ist. Bei seinen Untersuchungen und den Gesprächen mit Langhammer muss man unwillkürlich immer wieder schmunzeln, in Anbetracht der drolligen Situationen, die sich häufig ergeben. Kluftis erste Chat-Erfahrungen sind einfach herrlich geschildert! Die Story hat Witz, auch wenn manche Situationen fast ein wenig überspitzt dargestellt werden, wie zum Beispiel am Frühstücksbuffet.

Im Lauf seiner Nachforschungen erfährt Kluftinger, dass nicht nur einer der anwesenden Gäste ein Motiv gehabt hätte. Sein selbst ernannter Assistent ist immer allzu schnell mit einem Urteil parat, was dem Kommissar den einen oder anderen Seufzer entlockt. Wie der Hobby-Kriminologe Langhammer eine zerbrochene Vase, Stück für Stück, wieder zusammenklebt, so setzt Klufti gleichzeitig die Details und Indizien aneinander. Das Autorenteam hat einen brillanten Krimi geschrieben, nicht blutrünstig und brutal, sondern intelligent durchdacht und mit viel, manchmal etwas schwarzem, Humor zu Papier gebracht. Volker Klüpfel und Michael Kobr haben sich dabei an den alten, klassischen Detektivgeschichten orientiert und auch so manchen Vergleich in die Story einfließen lassen.

Alles in allem ist den Autoren ein sehr kurzweiliger und schön zu lesender Roman gelungen, der Appetit auf mehr macht. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt!

Dienstag, 15. September 2009

Der träumende Delphin - Sergio Bambaren



Kurzbeschreibung:
Der junge Delphin Daniel Alexander ist ein Träumer, der ganz fest an die perfekte Welle glaubt. Eines Tages verläßt er das sichere Riff seiner Artgenossen und macht sich auf die selbstbestimmte Suche nach dem richtigen Leben. Diese wunderbare Geschichte über persönlichen Mut und überwundene Ängste hat, wie einst "Die Möwe Jonathan", unzählige Leser auf der ganzen Welt angerührt und begeistert.

Meine Meinung: * * * *
Ein Märchen für Erwachsene hat Sergio Bambaren mit diesem kleinen Buch geschrieben. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor , im Namen des Delphins Daniel Alexander, über seine eigenen Träume und Wünsche berichtet. Als leidenschaftlicher Surfer und engagierter Schützer des Meeres-Lebensraums hat er eine ganz besondere Art, seine Leser in die wunderbare Unterwasser-Welt zu locken. Ein ähnliches Gefühl hatte ich schon bei seinem neuesten Roman "Die Bucht am Ende der Welt". Bei der Geschichte über Daniel Alexander, seine Freunde und seine Erlebnisse kann man viel zwischen den Zeilen lesen, und so manche Erkenntnis des jungen Delphins läßt sich auch gut auf uns Menschen übertragen.

Sonntag, 13. September 2009

Die Richter des Königs - Sandra Lessmann



Kurzbeschreibung: * * * * *
Priester, Richter und ein geheimnisvolles Gift London im Jahre 1665, es ist die Zeit nach dem Bürgerkrieg. Jeremy Blackshaw darf aufgrund der politischen Lage seiner Berufung als katholischer Priester nicht folgen. Früher einmal war er Arzt und wird deshalb zur Behandlung des schwer erkrankten Richters Sir Orlando herangezogen, dessen Vertrauen er genießt. Unversehens wird er in die Untersuchung des Giftmordes verwickelt, in dem der Richter gerade ermittelt und der nicht der einzige bleiben soll. Offenbar hat es jemand auf die Gerichtsbarkeit Londons abgesehen. Bald fällt der Verdacht auf den jungen Iren Breandan, einen rechten Hitzkopf, der sich schnell Feinde schafft. Doch Jeremy kann nicht glauben, dass Breandan wirklich der Schuldige ist.

Meine Meinung:
Für mich war es ein wenig, als würde ich alte Bekannte wieder treffen, als ich dieses Buch gelesen habe. Zwar ist "Die Richter des Königs" der erste von mittlerweilen drei Bänden, aber ich habe vor einiger Zeit zuerst das mittlere Buch "Sündentochter" gelesen, ohne zu wissen, dass es sich um eine Fortsetzung handelt.
Interessant fand ich, hier etwas mehr über die früheren Erlebnisse der Protagonisten zu erfahren, was teilweise im zweiten Band erwähnt wurde. Der Roman spielt zur Zeit der großen Pestepidemie in London, und die Autorin schildert sehr anschaulich und lebendig die Situation der Londoner Bevölkerung. Die Hauptfiguren sind völlig unterschiedlich, aber jede auf ihre Art, sehr menschlich und sympathisch: Mit Jeremy Blackshaw hat die Story einen pfiffigen und klugen Ermittler, der hartnäckig versucht, Breandans Unschuld zu beweisen, als dieser in den Verdacht gerät, an einer ganzen Reihe von Morden und Anschlägen schuld zu sein.
Breandan, der stolze und störrische junge Ire, wird immer wieder arg vom Schicksal gebeutelt, ich hatte richtig Mitleid mit dem armen Kerl.
Alan Ridgeway, der Wundarzt, ist ein treuer Verbündeter und guter Freund für Jeremy, allerdings stolpert er manchmal arglos in gefährliche Situationen.
Sehr gut gefällt mir der Charakter von Lady Amoret. Als Mätresse des Königs ist sie ein luxuriöses Leben gewohnt, was sie nicht daran hindert, ihre Freunde mutig zu unterstützen und zu tun, was ihr Herz ihr befiehlt. Dabei scheut sie auch nicht vor heiklen und gefährlichen Situationen zurück. Richter Sir Orlando Trelawney ist ein gewissenhafter Jurist, aber ab und zu hat er mit seinen Vorurteilen zu kämpfen.
Auch dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Frau Lessmann hat eine packende Art zu schreiben, dass man nicht mehr von der Geschichte los kommt, wenn man einmal angefangen hat. Ich freue mich auf weitere Romane von ihr.

Dienstag, 8. September 2009

Die Lieblingsbücher der Deutschen, Plätze 51-100

Gestern habe ich die weiteren 50 Lieblingsbücher der Deutschen gefunden:

51. Sparks, Nicholas
- Wie ein einziger Tag

52. Rowling, Joanne K.
- Harry Potter und der Gefangene von Askaban

53. Ende, Michael
- Momo

54. Johnson, Uwe
- Jahrestage

55. Morgan, Marlo
- Traumfänger

56. Salinger, Jerome David
- Der Fänger im Roggen

57. Brown, Dan
- Sakrileg

58. Preußler, Otfried
- Krabat

59.Lindgren, Astrid
- Pippi Langstrumpf

60. Dirie, Waris -
Wüstenblume

61. Tamaro, Susanna
- Geh, wohin dein Herz dich trägt

62. Fredriksson, Marianne
- Hannas Töchter (SuB)

63. Mankell, Henning
- Mittsommermord

64. Mankell, Henning
- Die Rückkehr des Tanzlehrers

65. Irving, John
- Das Hotel New Hampshire

66. Tolstoi, Leo N.
- Krieg und Frieden (SuB)

67. Hesse, Hermann
- Das Glasperlenspiel

68. Pilcher, Rosamunde
- Die Muschelsucher

69. Rowling, Joanne K.
- Harry Potter und der Feuerkelch

70.Frank , Anne
- Anne Frank Tagebuch

71. Groult, Benoite
- Salz auf unserer Haut

72. Brückner, Christine
- Jauche und Levkojen

73. Franzen, Jonathan
- Die Korrekturen

74. Hofmann, Corinne
- Die weiße Massai

75. Hustvedt, Siri
- Was ich liebte

76. Moers, Walter
- Die 13 - Leben des Käpt'n Blaubär

77. Gablé, Rebecca
- Das Lächeln der Fortuna

78. Schmitt, Eric-Emmanuel
- Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

79. May, Karl
- Winnetou

80. Selinko, Annemarie
- Désirée

81. Zweig, Stefanie
- Nirgendwo in Afrika

82. Irving, John
- Garp und wie er die Welt sah

83. Brontë, Emily
- Die Sturmhöhe

84. Ahern, Cecilia
- P.S. Ich liebe Dich

85. Orwell, George
- 1984

86. Kürthy, Ildiko von
- Mondscheintarif

87. Allende, Isabel
- Paula

88. Levy, Marc
- Solange du da bist

89. Simmel, Johannes Mario
- Es muss nicht immer Kaviar sein

90. Coelho, Paulo
- Veronika beschließt zu sterben

91. Mankell, Henning
- Der Chronist der Winde

92. Bulgakow, Michail
- Der Meister und Margarita

93. Zweig, Stefan
- Schachnovelle

94. Kempowski, Walter
- Tadellöser & Wolff

95. Tolstoi, Leo N.
- Anna Karenina

96. Dostojewski, Fjodor M.
- Schuld und Sühne

97. Dumas der Ältere, Alexandre
- Der Graf von Monte Christo

98. Kinkel, Tanja
- Der Puppenspieler (SuB)

99. Brontë, Charlotte
- Jane Eyre

100. Wood, Barbara
- Rote Sonne, schwarzes Land

Bei den Plätzen 51 bis 100 komme ich auf 19 gelesene Bücher, und 3 habe ich auf dem SuB.

Montag, 7. September 2009

50 books to read before you die

...habe ich jetzt schon bei verschiedenen Blogs gelesen. Es scheint ein Lesezeichen zu geben, auf dem 50 Bücher aufgedruckt sind, die man unbedingt gelesen haben sollte.
Solche Aktionen reizen mich immer ungemein, ich kann's mir nicht verkneifen, nachzusehen, was ich von diesen Büchern alles gelesen habe bzw. was davon noch in meinem SuB schlummert:

  1. Herr der Ringe Trilogie – J.R.R. Tolkien (die ersten beiden Bücher gelesen) - SuB
  2. 1984 – George Orwell
  3. Stolz und Vorteil – Jane Austen
  4. Die Früchte des Zorns – John Steinbeck
  5. Wer die Nachtigall stört – Harper Lee (SuB)
  6. Jane Eyre – Charlotte Brontë
  7. Die Sturmhöhe – Emily Brontë
  8. Auf der Suche nach Indien – E.M. Forster
  9. Herr der Fliegen – William Golding (SuB)
  10. Hamlet – William Shakespeare (SuB)
  11. An der Biegung des großen Flusses – V.S. Naipaul
  12. Der große Gatsby – F. Scott Fitzgerald (SuB)
  13. Der Fänger im Roggen – J.D. Salinger
  14. Die Glasglocke – Sylvia Plath
  15. Schöne neue Welt – Aldous Huxley
  16. Tagebuch der Anne Frank – Anne Frank
  17. Don Quixote – Miguel de Cervantes
  18. Die Bibel (teilweise gelesen) - SuB
  19. Die Canterbury Erzählungen – Geoffrey Chaucer (teilweise gelesen) - SuB
  20. Ulysses - James Joyce
  21. Der stille Amerikaner – Graham Greene
  22. Gesang vom großen Feuer – Sebastian Faulks
  23. Gierig – Martin Amis
  24. Harry Potter – J.K. Rowling (bis auf den letzten Band gelesen)
  25. Moby Dick – Herman Melville
  26. Der Wind in den Weiden – Kenneth Grahame
  27. His Dark Materials Trilogie – Philip Pullman
  28. Anna Karenina – Leo Tolstoi
  29. Alice im Wunderland – Lewis Carroll
  30. Rebecca – Daphne du Maurier
  31. Supergute Tage oder die Welt des Christopher Boone – Mark Haddon (SuB)
  32. Unterwegs – Jack Kerouac (lang, lang ist's her ;-))
  33. Herz der Finsternis – Joseph Conrad
  34. The way we live now – Anthony Trollope
  35. Der Fremde – Albert Camus
  36. Die Farbe Lila – Alice Walker
  37. Schiffbruch mit Tiger – Yann Martel
  38. Frankenstein – Mary Shelley
  39. Krieg der Welten – H.G. Wells
  40. Männer ohne Frauen – Ernest Hemingway
  41. Gullivers Reisen – Jonathan Swift
  42. Eine Weihnachtsgeschichte – Charles Dickens (lese ich immer wieder) - SuB
  43. Huckleberry Finn – Mark Twain
  44. Robinson Crusoe – Daniel Defoe
  45. Einer flog übers Kuckucksnest – Ken Kesey
  46. Catch 22 – Joseph Heller
  47. Der Graf von Monte Cristo – Alexandre Dumas
  48. Die Geisha – Arthur Goldan
  49. Die Göttliche Komödie – Alighieri Dante
  50. Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde (SuB)
Mein Ergebnis: 16 Bücher habe ich bereits gelesen (rot markiert), zwei davon zum Teil. Insgesamt 9 der Bücher habe ich in meinem SuB und werde sie sicher irgendwann einmal lesen.
Manche der Bücher sagen mir persönlich gar nichts, andererseits gibt es so viele gute Bücher, die ich in der Liste vermisse.

Da bin ich doch jetzt neugierig, wie es bei den 50 Lieblingsbüchern der Deutschen aussieht, die 2005 vom ZDF gewählt wurden. Ihr merkt schon, ich bin heute im "Listen-Fieber" *ggg*
1. Der Herr der Ringe, Roman von J.R.R. Tolkien
2. Die Bibel - Sammlung heiliger Schriften, erstmals übersetzt von Martin Luther (teilweise gelesen)
3. Die Säulen der Erde, Roman von Ken Follett
4. Das Parfum, Roman von Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Märchen von Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Roman von Thomas Mann
7. Der Medicus, Roman von Noah Gordon
8. Der Alchimist, Roman von Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, Fantasyroman von Joanne K. Rowling
10. Die Päpstin, Roman von Donna W. Cross
11. Tintenherz, Roman von Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Roman von Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Roman von Isabel Allende
14. Der Vorleser, Roman von Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe (SuB)
16. Der Schatten des Windes, Roman von Carlos Ruiz Zafón (SuB)
17. Stolz und Vorurteil, Roman von Jane Austen
18. Der Name der Rose, Roman von Umberto Eco
19. Illuminati, Roman von Dan Brown (SuB)
20.Effi Briest, Roman von Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, Roman von Joanne K. Rowling
22. Der Zauberberg, Roman von Thomas Mann (SuB)
23. Vom Winde verweht, Roman von Margaret Mitchell
24. Siddhartha, Erzählung von Hermann Hesse (SuB)
25. Die Entdeckung des Himmels, Roman von Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Roman von Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Roman von Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Roman von Frank McCourt
29. Narziß und Goldmund, Roman von Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Roman von Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Roman von Siegfried Lenz
32. Die Glut, Roman von Sándor Márai
33. Homo Faber, Roman von Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Roman von Sten Nadolny (angefangen zu lesen und abgebrochen)
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Roman von Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Roman von Gabriel García Márquez
37. Owen Meany, Roman von John Irving
38. Sofies Welt, Roman von Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Roman von Douglas Adams
40. Die Wand, Roman von Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, Roman von John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Roman von Gabriel García Márquez
43. Der Stechlin, Roman von Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Roman von Hermann Hesse (SuB)
45. Wer die Nachtigall stört, Roman von Harper Lee (SuB)
46. Joseph und seine Brüder, Roman von Thomas Mann
47. Der Laden, Roman von Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Roman von Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Roman von Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Roman von Frank Schätzing

Von diesen Büchern habe ich 20 gelesen, und weitere 6 liegen auf meinem SuB. Ich sehe schon, es gibt viel für mich zu tun (bzw. zu lesen). Die zweite Liste ist noch nicht vollständig, sie ist im Original länger, ich glaube insgesamt 100 Bücher. Ich werde mich auf die Suche nach den weiteren 50 Büchern machen, Liste folgt......


Sonntag, 6. September 2009

Eine Liebe in Kingsbridge - Ken Follett



Kurzbeschreibung:
Die Liebe ist nicht immer dort, wo man sie sucht - manchmal findet sie einen einfach.
Als die junge Architektin Diana ein ehrgeiziges Städteplanungsprojekt für Kingsbridge entwirft, findet sie sich zwischen drei Männern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Charles Boyd, der Dekan von Kingsbridge, der attraktive und erfolgreiche Nick Lopez, der ihr den Auftrag verschaffte, und ihr alter Freund John, der seit langem in sie verliebt ist und sich endlich zu einem Heiratsantrag durchringt.
Das Projekt, das Dianas Zukunft sichern könnte, scheint zum Scheitern verurteilt, doch vielleicht liegt ihre Zukunft ganz woanders ...


Meine Meinung: * * * *
Mit dieser netten kleinen Geschichte habe ich mir heute die Bügelarbeit kurzweiliger gestaltet. Sie ist inhaltlich nicht sehr anspruchsvoll, insgesamt nur eine gute halbe Stunde lang, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das lag nicht zuletzt daran, dass dieses Hörbuch von meiner Lieblings-Sprecherin Anne Moll gelesen wird. Mit ihrer sympathischen Stimme haucht sie ihren Geschichten Leben ein. Das hat mich bereits bei einigen von ihr gesprochenen Hörbüchern fasziniert.
Stark spürt man, dass der Autor Ken Follett eine starke Verbindung zu Kingsbridge hat, handeln ja zwei seiner großen und vielleicht bekanntesten historischen Romane dort. Es ist interessant, in dieser Story ganz nebenbei einen Blick auf das Kingsbridge der Gegenwart zu werfen. Und Dianas Wahl - da erwartet den Hörer eine kleine Überraschung... ;-)

Donnerstag, 3. September 2009

Der Kuss des Satyrs - Elizabeth Amber



Kurzbeschreibung
Die Toskana im 19. Jahrhundert. Für Jane sollte ein Traum in Erfüllung gehen, als der attraktive Nicolas sie heiratet. Doch Jane ist eine unkonventionelle Frau, die nicht bereit ist, sich ihrem Gemahl brav unterzuordnen. Sie ahnt nicht, dass Nicolas ein Geheimnis hat: Einmal im Monat, bei Vollmond verwandelt er sich in einen Satyr, jenen mythischen Naturgeist, der nur für die Leidenschaft lebt ...

Meine Meinung: * *
Eigentlich habe ich bei diesem Buch etwas völlig anderes erwartet. Laut Verlagsbeschreibung ist der Roman aus dem Genre "Romantic-Fantasy". Wer so etwas erwartet, wird sicher enttäuscht, denn der Roman entpuppt sich als Erotik-Roman. Ein Hinweis darauf wurde anscheinend erst bei späteren Auflagen hinzugefügt.
Die Grundidee ist ja nicht schlecht, auch den Handlungsort fand ich sehr reizvoll. Ein altes Weingut im Herzen der Toskana hat mich schon neugierig gemacht. Als König Feydon, der Herr der Anderwelt, im Sterben liegt, bittet er drei Brüder aus einem alten Satyr-Geschlecht um ihre Hilfe. Sie sollen seine drei Töchter finden und heiraten. Nicolas, der Älteste, findet seine zukünftige Frau sehr schnell in der Nähe von Rom, und er hält sogleich pflichtbewußt um ihre Hand an. Jane weiß nichts davon, dass sie eine Halbblut-Fee ist. Sie wundert sich über ihre eigenen Fähigkeiten, Pflanzen zu heilen und schämt sich für die kleinen Flügelansätze, die ihr wachsen. Anfangs ist es ihr schleierhaft, wieso der gut aussehende Nicolas Satyr gerade sie heiraten möchte. In ihrer jungen Ehe muss sie schnell feststellen, dass ihr frisch gebackener Ehemann einen großen Unterschied zwischen den ehelichen Pflichten und seinem Vergnügen macht. Beides zusammen scheint für ihn unmöglich. Aber er hat nicht mit der Hartnäckigkeit seiner jungen Frau gerechnet, die ganz und gar nicht damit einverstanden ist, dass sich ihr Mann außer Haus mit seinen Mätressen vergnügt. Nicolas ist ein sehr dominanter Ehemann, der Jane kaum etwas erklärt und nicht gerne seine Führungsrolle aufgibt. Jede Frage von Seiten seiner Frau beantwortet er mit der Floskel: "Das ist bei uns so üblich". Romantik oder gar Liebe ist kaum im Spiel. Die körperliche Verwandlung des Satyrs in der Vollmondnacht fand ich so abstrakt, dass es schon wieder komisch war. Ich möchte nicht zu viel verraten, sage nur "Der Sucher".
Ganz verzichten können hätte ich auf die detaillierte Beschreibung der Ausschweifungen von Tante Izabel und ihrer Freundinnen. Wie deren Bacchantische Orgien geschildert werden, war für meinen Geschmack zu deftig.
Die Gefahren, denen sich das junge Ehepaar stellen muss, sind meiner Meinung nach ziemlich an den Haaren herbeigezogen, und die jeweilige Auflösung zu simpel. Die eher spärliche Handlung wurde mehr oder weniger "kunstvoll" um die vielen erotischen Szenen herumdrapiert.
Für mich war der Roman eher enttäuschend.