Donnerstag, 20. August 2009

Diebin meines Herzens - Jane Feather


Klappentext:
Octavia Morgan ist, weiß Gott, nicht so leicht zu erschüttern. Seit sie von ihrem Landgut vertrieben wurde, überlebt sie als Taschendiebin in den Straßen Londons. Doch als sich die harte Hand einer Fremden um ihre kleine Faust schließt, weiß sie sofort, daß sie in Schwierigkeiten steckt. Lord Nick glaubt, endlich das Werkzeug für seinen kühnen Racheplan gefunden zu haben und macht Octavia einen schier unglaublichen Vorschlag. Doch nun ist der Lord ständig in Gefahr, nicht nur seine Geldbörse, sondern auch sein Herz an die kleine Diebin zu verlieren...

Meine Meinung: * * * 1/2
Nachdem ihr Vater durch zwei Betrüger um seinen Besitz gebracht wurde, versucht Octavia Morgan, ihn und sich als Taschendiebin über Wasser zu halten. Eines Tages wird sie bei einem Diebeszug ertappt, von keinem geringeren als dem berühmt-berüchtigten Lord Nick. In ihrer Verzweiflung willigt sie ein, ihn in einem Racheplan zu unterstützen. Doch nach und nach wird aus der kühlen, geschäftlichen Beziehung mehr für sie. Sie merkt, dass sie sich in Nick verliebt hat. Olivias mutige und forsche Art macht sie von Anfang an sympathisch. Für Lord Nick konnte ich zu Beginn keinerlei positive Gefühle aufbringen, denn er verhält sich der jungen Frau gegenüber alles andere als korrekt und fair. Die ganze Handlung des Romans dreht sich eigentlich einzig und allein um Nicks Rache an seinem skrupellosen Zwillingsbruder, was für meinen Geschmack doch etwas sehr in die Länge gezogen wurde. So ganz nebenbei bekommt man beim Lesen Einblick in die dekadenten Sitten der "feinen Gesellschaft" um 1780. Gekonnt baut die Autorin historische Persönlichkeiten in ihre Geschichte ein, wie den "Prince of Wales", dessen Spielsucht und ausschweifender Charakter äußerst treffend beschrieben werden. Richtig spannend ist eigentlich nur der letzte Teil, wo Jane Feather auch die Gordon-Unruhen ins Spiel bringt und sehr lebendig schildert. Diese historischen Ereignisse bringen dann doch etwas Farbe und Leben in die Handlung. Für mich gab es allerdings viele Ungereimtheiten in der ganzen Geschichte, die den Lesefluss getrübt haben.

1 Kommentar:

  1. Hallo Klusi,
    ich habe mal ein Buch von Jane Feather auf englisch und eins auf deutsch gelesen. Englisch war ganz o.k., aber die deutsche Übersetzung gefiel mir gar nicht. Das gleiche war auch bei der seichten Unterhlatung von Julia Quinn (The duke and I)so. Nur das Cover war bei der deutschen Übersetzung schöner. :-)
    Liebe Grüße
    Simone

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