Donnerstag, 5. Februar 2009

Der geheime Faden - Kylie Fitzpatrick

Kurzbeschreibung
Der Historikerin Madeleine fällt ein fast tausend Jahre altes Tagebuch in die Hände: das faszinierende Dokument über Machtgier und Liebe aus der Hand jener Stickerin, die den berühmten Teppich von Bayeux schuf. Auf diesem wird die Eroberung des englischen Königsthrons durch William im Jahre 1066 geschildert - nun zeigt sich, dass in ihm auch ein Geheimnis verborgen ist, das Madeleines Weltbild ins Wanken bringt und bis in die Gegenwart, bis hinein in ihre Familie zu reichen scheint.



Meine Meinung: * * * 1/2
Der Klappentext war vielversprechend, aber leider hat mich das Buch nicht uneingeschränkt gefesselt und überzeugt.
Einerseits konnte ich für die Protagonistin und ihr Umfeld in der Rahmenhandlung keine besondere Sympathie entwickeln. Die Personenbeschreibungen wirkten teilweise sehr blass, andere dagegen wieder extrem schrill.
Was an den im Tagebuch geschilderten Begebenheiten zwischen 1064 und 1066 erfunden und was davon historisch belegt ist, kann ich nicht beurteilen, aber immer wieder sind mir kleine Ungereimtheiten aufgefallen, die nicht in das Bild der damaligen Zeit passen und unglaubwürdig sind. Der ganze Erzählstil des Romans ist für meinen Geschmack etwas monoton und die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen. Auch Madeleines Verhalten ist für mich nicht immer nachvollziehbar. Negativ aufgefallen ist mir außerdem der starke und häufige Alkoholkonsum von Madeleine und ihren Freunden.
Insgesamt hatte ich mir mehr von der Story erwartet, aber an historische Romane, wie z.B. die Bücher von Rebecca Gablé, kommt "Der geheime Faden" ganz sicher nicht heran.

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